FSJ – Team für das Schuljahr 2018/2019 gesucht

Unser aktuelles FSJ-Team für das Schuljahr 2017/18

Die Martin-Buber-Schule in Heppenheim sucht für das kommende Schuljahr freundliche junge Menschen, die ein Freiwilliges soziales Jahr absolvieren möchten. Falls Sie Interesse an einer Tätigkeit als FSJ-Kraft an unserer Schule haben, können Sie sich die nachfolgenden Informationen herunterladen.

FSJ-Ausschreibung-2018-19 (442.8 KiB, 246 downloads)

 

Präventionsarbeit an der MBS: Wir helfen uns, keiner darf allein zurückbleiben

Schülerinnen und Schüler sind täglich konfrontiert mit Abenteuern. Assoziationen liefern die Medien, Werbung, Zigaretten, besondere alkoholische Getränke, Zigarettenmarken oder die Schulkameraden, welche jemanden überzeugen wollen dieses ‚Abenteuer‘ zu erleben. Dieses setzt besonders bei jungen Menschen ein hohes Maß an Erwartungen, Fragen und auch Problemprozessen in Gang.

Um bei der Bewältigung dieser Problemprozesse eine Alternative zu bieten, haben sich die Pädagogen der Martin-Buber-Schule zusammen mit Kubus e.V. seit vielen Jahren ein Suchtpräventionsprogramm erarbeitet. In diesem interdisziplinarem Konzept sollen Schülerinnen und Schüler positiv bestärkt werden, das eigene Ich zu fokussieren, im richtigen Moment Nein sagen zu können und diesen Standpunkt zu vertreten. Die Förderung der Selbstsicherheit und des Selbstbewusstsein haben hier die oberste Priorität.

So erhalten die Schülerinnen und Schüler seitens der Naturwissenschaften einen Einblick über die Suchtmittel und ihre Folgen. Weiter erarbeiten sie sich gesellschaftliche Folgen und erörtern dies in Bezug auf das Individuum und die umgebende Umwelt. Um diesem Prozess der Förderung der sozialen Kompetenz gerecht zu werden, bedarf es nicht nur der theoretischen Durchdringung und Sensibilisierung, sondern auch eines Zugangs mit praktischer Durchführung und Selbsterfahrung.

In diesem Zusammenhang werden den Schülerinnen und Schüler aller siebten Klassen der Martin-Buber-Schule Lernprozesse mit kooperativen Abenteueraufgaben eröffnet. Im Fokus hier steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Person in ständiger Wechselwirkung zu den Mitschülern und den an sie gestellten Wagnisssituationen. Am vergangenen Montag fanden, geleitet durch die Sportfachschaft der MBS, dazu Übungen in der Sporthalle statt, wo es galt Hindernisse in verschiedenen Aufgabenstellungen zu bewältigen. So gab es eine Vertrauensübung, bei der Schüler mit verbundenen Augen von Mitschülern durch die Halle und einen Parcours geführt wurden. An anderen Stationen galt es als Gruppe ein Hindernis zu überwinden. Leitaufgabe war hier: Keiner darf zurückbleiben.

Einige Teilnehmer mussten dabei Ängste überwinden, andere konnten ihnen dabei helfen und erfuhren so eine Wertschätzung. Allgemein waren die Schüler oft überrascht, was man alles als Gruppe leisten kann, wenn man zusammen arbeitet.

Das Überwinden des Berges, das bei der ersten Anschauung vorher oft mit „das geht nicht“ und „das kann ich nicht“ bewertet wurde, war am Ende kein Problem mehr und viele Schülerinnen und Schüler kamen über das Hindernis , die das nicht für möglich gehalten hätten.

Ein Schüler schlussfolgerte richtig: „Es ist gut, wenn helfende Hände da sind und ich weiß, dass ich auch zupacken kann und mir dann die Aufgabenbewältigung leichter fällt.“

Die Lehrkräfte resümierten für den Tag, dass sich das Erlebnis des gemeinsamen Handelns der Schüler untereinander als sehr lohnenswert herausgestellt hat. Die Beiträge der Schüler in den Reflexionen haben deutlich zu verstehen gegeben, dass Kooperation, Teamwork und Empathie Kernaufgaben zur Suchtprävention darstellen und dass dieses Thema als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe anzusehen ist, in welcher die Schule als ein zentraler Ort durch einen hohen Grad positiver Einflussnahme auf die jungen Menschen viel bewirken kann.

Die Schülerinnen und Schüler werden an die gemachten Erfahrungen bei einem mehrtägigen Ausflug nach Lindenfels in kleineren Seminareinheiten weiterarbeiten, um die Jugendlichen stark gegen negative Einflüsse zu machen.

von: Robert Vuletić

Die Schulleitung dankt Frau Menzel, Herrn Keller und Herrn Vuletić für ihren Einsatz
für die Schülerinnen und Schüler.

Spektakuläre Auftritte und Beiträge beim Schüler-Lehrer-Konzert

Bilder von Lara Gärtner (9bR) und S. Zappen

Copyright Darmstädter Echo März 2018

In ganz unterschiedlichen Facetten und Besetzungen präsentierte sich das diesjährige Schüler-Lehrerkonzert der Martin-Buber-Schule unter der Leitung von Fachleiter Matthias Jakob. Eine große Zuhörerschaft hatte sich erwartungsvoll in der neuen  Aula versammelt, darunter sehr viele Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen.
Den Anfang machte das Violinen-Duo Anne Trillig und Marie Franken (Klasse 10aR). Tonschön und temperamentvoll musizierten sie den ungarischen Tanz „Czárdás“ von Holzer-Rhomberg. Begleitet wurden sie am Klavier von Albert Sänger, der als Student der Frankfurter Universität und Musikhochschule sein fünfwöchiges Schulpraktikum an der Martin-Buber-Schule absolvierte und sich für das ganze Konzert als wertvoller Begleiter und Solist erwies.
Mit „10 kleine Jägermeister“ und „Applaus, Applaus“ spielte Tabea Fuchs (Klasse 9bR) souverän und mit Freude auf ihrer elektrisch verstärkten Westerngitarre, begleitet von Matthias Jakob auf der akustischen Konzertgitarre.
Mit südamerikanischen Rhythmen in auf- und absteigenden dynamischen Abstufungen folgte das „Percussion-Piece“ von M. Jakob. Samir Rasouli (Klasse SIK B) trommelte auf seinen Congas konzentriert und sicher den durchlaufenden Grundrhythmus.
Anschließend erklang der erste Gesangsbeitrag des Abends. Vanessa Höhn und Lea Krein (Klasse 8H) stimmten „All of me“ von John Legend an. Nach anfänglicher Nervosität wurden sie immer sicherer und konnten sich über ein gelungenes Bühnen-Debut freuen.
Ein erstes Highlight des Konzertes folgte mit Lehrerin Katja Schubach und Maja Dittrich (Klasse 10aR). Schwungvoll und stimmlich top performten sie im Duo „Valerie“ von Amy Winehouse und „Ich will nur“ von Philipp Poisel. Solistisch sang K. Schubach anschließend gefühlvoll das Lied „Keine ist wie du“ von Gregor Meyle.
Die ehemalige Schülerin Laura Esposito, sie bereitet sich auf ein Musikstudium vor, bereicherte das Programm mit zwei schönen, gekonnt vorgetragenen Klavierstücken: „Summer Evening“ (Felix Janosa) und „Tale as old as time“ aus „Beauty and the Beast“ in einer gelungenen eigenen Bearbeitung.
Die von M. Jakob geleitete Gesangs-AG, Jennifer Scholl, Blerona Jashari (Klasse 10bR) und Jennifer Fischer (Klasse 9cR) war von der Grippewelle betroffen. Und obwohl zwei Schülerinnen der Gesangs-AG krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten, avancierten die Gesangsbeiträge zum Höhepunkt der ersten Konzerthälfte. Vor allem „Hallelujah“ (komponiert von Leonard Cohen), intensiv und virtuos dargeboten von Jennifer ist hier hervorzuheben. Von Zuhörern war im Anschluss zu hören, sie hätten beim Zuhören eine Gänshaut hehabt. Die  weiteren Songs waren „Say you won´t let go“, „Too good at Goodbyes“, „Halo“ und „When I was your man“. Unisono gesungen oder mit gekonnt eingesetzten Zweitstimmen überzeugte das Gesangsensemble auf ganzer Linie.
In der sich anschließenden Pause wurde rege das Angebot an Snacks und Getränken genutzt, das der Förderverein der Martin-Buber-Schule vorbereitet hatte.
Nach der Pause setzte das Violinen-Duo Anne und Marie wieder einen instrumentalen Akzent. Die beiden Musikerinnen bewiesen, dass Ed Sheerans „Perfect“ keinen Text benötigt, um beim Publikum anzukommen; dazu trug auch die gekonnte und pointierte Begleltung von A. Sänger am Klavier bei.
Das deutsche Volkslied „Es, es, es und es“ aus dem 18. Jahrhundert wurde von den Lehrern Ulrich Domes, Peter Schmich und M. Jakob dreistimmig als A-cappella-Version, also ohne Begleitung eines Instrumentes, intoniert. Beim folgenden, ebenfalls dreistimmig gesungenen „Wenn ich einmal reich wär“ aus dem Musical „Anatevka“ gelang eine überzeugende Darbietung, auch dank der inspirierten Klavierbegleitung von A. Sänger. Dieser war nun solistisch an der Reihe mit „New York State of Mind“ (Billy Joel) und „Georgia“ (Ray Charles) brannte A. Sänger ein Klavier-Feuerwerk ab. So -durchsetzt mit Improvisationsteilen aus Klassik-, Pop-, Jazz- und Boogie-Woogie-Elementen – hatte man die Stücke noch nie gehört. Entsprechend begeistert applaudierte das Publikum.
Vor dem letzten Programmpunkt dankte Schulleiterin Petra Röhrig sichtlich begeistert allen kleinen und großen Akteuren für die musikalischen Leistungen, insbesondere Albert Sänger, der neben vielen Klavierbegleitungen auch die Tontechnik betreut hatte und Matthias Jakob für die Gesamtleitung.

Der letzte Programmpunkt brachte ein Novum. Nicht nur Schüler und Lehrer waren dieses Mal beteiligt, sondern der Vater von  Lehrerin Dorothee Jeckel wirkte mit. Herr Dahlmann sang mit seiner Tochter im Duett und begleitete sie auf der Gitarre. Die Songs „Looking for the Summer“ (Chris Rea),  „I follow rivers“ (Triggerfinger) und „Summerwine“ (L. Hazlewood/N. Sinatra). Herr Dahlmanns swingendes, fingerfertiges Gitarrenspiel und Dorothee Jeckels wunderbar samtiges Timbre sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang des Konzertes.

Schüler und Lehrer musizieren an Buberschule

Copyright Echo Online 17.03.2018

HEPPENHEIM – (red). Das traditionelle Schüler- und Lehrerkonzert wird am Mittwoch, 21. März, in der Aula der Heppenheimer Martin-Buber-Schule veranstaltet. Einlass ist ab 18 Uhr, das Konzert beginnt um 18.30 Uhr. Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersgruppen von Klasse sechs bis zehn werden ihr musikalisches Können zeigen auf Violine, Akkordeon, Keyboard, Klavier, Gitarre und Stimme. Die Gesangs-AG singt aktuelle Popsongs solistisch und in der Gruppe, eine Sprachintensivklasse wird auf Perkussions-Instrumenten ihr Können zeigen und eine Lehrergruppe mit dreistimmigen Liedern das Programm bereichern.

Förderverein bewirtet die Zuhörer

Erstmalig ist das Programm nicht nur von Schülern und Lehrern der Buberschule gestaltet, sondern es wird auch eine Kollegin zusammen mit ihrem Vater auftreten. Zwei Schülerinnen der Klasse 10aR führen durch das Programm. Die Schulgemeinschaft mitsamt den ehemaligen Schülern und Lehrern sowie alle musikalisch Interessierten sind zu diesem Konzert eingeladen.

Ab 18 Uhr und in der Konzertpause bewirtet der Förderverein der Martin-Buber-Schule die Gäste mit Getränken und belegten Brötchen. Der Erlös kommt den Schülerinnen und Schülern zugute. Der Eintritt ist frei, eine Spende an den Förderverein willkommen.

An der Martin-Buber-Schule geben Profis Tipps für die Bewerbung

Copyright Echo Online 16.03.2018 von Astrid Wagner

Kerstin Lackmann (Mitte) selbst Auszubildende, erläutert den Jugendlichen, was sie für ihre Bewerbung wissen müssen. Foto: Sascha Lotz

HEPPENHEIM – „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“, hat Seneca einst geschrieben. An der Martin-Buber-Schule wird zurzeit besonders viel für das Leben gelernt, für die eigene Zukunft: Bei den Assessment-Tagen erfahren die 71 Schüler der neunten Klassen des Realschulzweigs allerhand rund um das Thema Bewerbung.

Drei Wochen lang stehen die Mittagsstunden im Zeichen des Bewerbungstrainings. Aber es sind nicht die Lehrer, die den Kindern graue Theorie zu vermitteln versuchen. Neun Firmen sind es insgesamt, die eng mit der Bildungseinrichtung zusammenarbeiten. Und die schicken in dieser Zeit Mitarbeiter an die Schule, sodass man mit „echten“ Arbeitgebern unter realistischen Bedingungen üben kann.

ASSESSMENT-TAGE

Seit vielen Jahren bereits gibt es die Assessment-Tage an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule, wie Beate Späth aus dem Schulleiter-Team berichtete. Hier lernen die Mädchen und Jungen das Einmaleins der Bewerbung kennen: Vom Bewerbungsgespräch bis hin zum Einstellungstest.

Viele kommen hier auf den Geschmack, was das eine oder andere Berufsbild anbelangt, andere lernen, an sich und ihre Stärken zu glauben oder an den Schwächen zu arbeiten. Keiner wird nach dem Schulabschluss unvorbereitet auf den Ausbildungsmarkt entlassen. (rid)

Nicht ganz einfach, vor Publikum zu sprechen

Die Heppenheimer Firma Jäger direkt ist gerade zu Gast. Im neu hergerichteten, stylischen Raum der Strahlemann Talent Company treffen sich die Schüler in Kleingruppen mit Linda Rhein von Jäger direkt und Kerstin Lackmann, die dort eine Ausbildung absolviert. Firmeninhaber Franz-Josef Fischer ist übrigens Vorsitzender der Strahlemann-Stiftung.

Die beiden Frauen stellen das Unternehmen zunächst vor. Für drei Ausbildungsberufe kann man sich – aktuell auch noch für 2018 – bei Jäger direkt bewerben: als Elektroanlagenmonteur, Kaufmann/-frau für Büromanagement oder Fachkraft für Lagerlogistik. Nur alle zwei Jahre wird ein Azubi zum Fachinformatiker gesucht. In den Ausbildungsberufen werden pro Lehrjahr derzeit zwölf Jugendliche ausgebildet – 36 sind es insgesamt in dem 260 Mitarbeiter starken Unternehmen. Im Vorhinein mussten die Schüler sich einen „Wunsch-Beruf“ aussuchen und sich bewerben – auch, wenn der eigentliche Traumberuf nicht dabei war. Es soll schließlich möglichst realistisch geübt werden.

Neben einer schriftlichen Bewerbung freut man sich bei Jäger direkt, die künftigen Azubis während eines Praktikums kennenzulernen. Denn eine schriftliche Bewerbung lesen, mit einem Bewerber reden, das sei etwas ganz anderes, als ihn bei der praktischen Arbeit kennenzulernen. Ist er teamfähig? Wie geht er mit Herausforderungen um? „Brennt“ er für den Job?

Viele Firmen fordern von ihren Bewerbern bei der Vorstellung kleine Präsentationen. Die beiden Mitarbeiterinnen von Jäger direkt geben den Schülern allerlei Ideen für eine Kurz-Präsentation an die Hand. Eine Viertelstunde ist Zeit, sich vorzubereiten. Wichtig: Man sollte zu einem Thema sprechen, das einen interessiert, für das man sich begeistert. Da muss es nicht zwangsläufig um den künftigen Beruf gehen. Die Arbeitgeber wollen vielmehr sehen, wie sich der Bewerber verkaufen kann.

Zwei Minuten vom liebsten Hobby oder vom letzten Urlaub erzählen – das klingt gar nicht so schwer, mögen sich die einen denken. Anderen sieht man die Panik bei dem Gedanken an, vor Publikum reden zu müssen. Johannes, 15 Jahre alt, traut sich als Erster. Und er macht seine Sache gut, lächelt viel, zeigt sich offen und sucht den Blickkontakt zu den Zuhörern. Linda Rhein schafft es, auf charmante und motivierende Art zu kritisieren. Bei jedem der Vortragenden nennt sie zunächst das, was gut war an der Präsentation. Und dann gibt es Tipps, was besser werden könnte, Tipps, die Mut machen.

Der 15-jährige Abi erzählt von seiner Liebe zur Mathematik, Fabian (14) reißt alle mit seiner strukturierten Erzählung lustiger und spannender Urlaubserlebnisse förmlich mit. Selina (15), die Tierpflegerin werden möchte, erzählt von ihrem Traumberuf. Lob und gute Ratschläge gibt es für alle. Mit der Zeit legt sich bei allen die Nervosität und sie spüren: Übung macht den Meister.

Wie aus einem Schimpansen ein französischer Staatsbürger wurde

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8bH besuchten am vergangenen Freitag die sehr moderne und  lehrreiche Inszenierung des Stückes „Der Affe von Hartlepool“ im Jungen Theater Mannheim.  Die begleitenden Lehrkräfte sahen in diesem Unterrichtsgang auch so etwas wie ein Experiment bzw. Versuch, wie sich die Jugendlichen mit dieser ihnen doch sehr ungewohnten Umgebung arrangieren und auch einen persönlichen Nutzen aus dieser neuen Erfahrung ziehen werden. 

Da es sich bei der Aufführung um eine „Premiere“ handelte, verständigte man sich auf Anlass gemäßer Kleidung. Und so erschienen die Jugendlichen herausgeputzt in chicken Hosen und weißen Hemden und Blusen.  Im Foyer des Theaters entwickelte sich eine gespannte, aber dennoch ausgelassene und freudige Atmosphäre.  „Was erwartet uns da und wie werden wir das in der klassengemeinschaftlichen  Runde erleben?“ Und dann war es soweit. Die Saaltüren öffneten sich und man betrat einen abgedunkelten Raum, der durch verschiedene Lichteffekte und exponierte Bühnenrequisiten Aufmerksamkeit einforderte.  Und dann auch noch „Menschenaffen“. Schauspieler, die sich mit Schimpansenmasken und Gehhilfen so natürlich über die Bühne bewegten, als seien das tatsächlich „Affen“.  „Echt krass, cool“, entfuhr es einem Schüler, „was geht da ab?“  Und dann nahm das Spiel seinen Lauf. In der 75-minütigen Darbietung wurde die Geschichte eines Schimpansens erzählt, der bei dem Untergang eines französischen Kriegsschiffs im 18.Jahrhundert, als Einziger überlebte.  An die nordenglische Küste gespült, wird dieser als französischer Spion festgesetzt und ihm der Prozess gemacht.  Niemand hatte vorher einen Schimpansen gesehen, aber ignorante und indoktrinierte Menschen peitschten die Menge auf und bezeugten, dass Wesen, die so aussehen würden nichts anderes sein könnten als Franzosen.  Und diese hätten nichts anderes im Sinn als die bestehende Ordnung zu zerstören.  Schließlich folgte man dem Mob. Die Vernunft blieb auf der Strecke und mit dem „vermeintlichen Franzosen“ nahm es das zu erwartende Ende.

Beim Fallen des Vorhanges gab es stehenden Applaus und ein Schüler skandierte sogar „Zugabe“, was von den Schauspielern mit wohlwollenden „Gegenapplaus“ beschieden wurde.

Im Anschluss verweilte man noch einige Minuten im Foyer und versuchte das Gesehene zu reflektieren. Keine einfache Kost, so waren sich alle einig, aber man hatte etwas gesehen, was einen berührte, irgendwie auch betraf. Dies aber in Worte zu fassen, fiel schwer. Daher vereinbarte man mit der zuständigen Theaterpädagogin ein Nachtreffen in der Schule, bei dem das Kernthema, nämlich Fremdsein, Anders sein und Rassismus thematisiert werden soll. 

Experiment gelungen, denn an diesem Abend wurden einige Lernfelder angesprochen und teilweise auch erfolgreich bearbeitet.  Dass die Schülerinnen und Schüler glücklich nach Hause fuhren,  konnte man bei der Zugfahrt erleben. Ein Schüler outete sich als absolut begabter Rapper, der mit seinen Songs Schulleben und Alltagserfahrungen in Raps packte und damit das ganze Zugabteil zum Schwingen und Grooven brachte. Was ein Abend!
(ml)

Ticket Hartlepool (937.2 KiB, 59 downloads)

Zurück zur Haupt- & Realschule in den Jahrgangsstufen 5 und 6

Für das kommende Schuljahr 2018/19 wurde für die neuen 5. und künftigen 6. Klassen folgendes Programm erarbeitet:

1 Hauptschulklasse mit

  • einem Projekttag, auch in Kooperation mit externen Unterstützern unserer Schule
  • 2 Unterrichtsnachmittagen mit verbindlichem Mittagessen
  • Doppelbesetzung in den Hauptfächern
Realschulklassen mit

  • Lernzeiten am Vormittag
  • Entweder 2 Unterrichtsnachmittagen mit verbindlichem Mittagessen
  • oder 2 Unterrichtsnachmittage + 2 Lernzeitnachmittage mit verbindlichem Mittagessen
  • LRS-Förderung

Kosten entstehen nur für das Mittagessen. Diese betragen ca. 3,60 €  pro Essen.

Tobias Diehl neuer stellvertretender Leiter der Heppenheimer Martin-Buber-Schule

Von Astrid Wagner
Copyright Echo Online 21.02.2018

Quartett komplett: Mit der Ernennung von Tobias Diehl zum stellvertretenden Schulleiter hat das Führungsteam der Martin-Buber-Schule volle Mannschaftsstärke erreicht. Unser Bild zeigt (von links): Konrektorin Beate Späth, Tobias Diehl, Schulleiterin Petra Röhrig und Konrektor Jonas Meier. Foto: Sascha Lotz

HEPPENHEIM – Tobias Diehl ist der neue stellvertretende Schulleiter der Heppenheimer Martin-Buber-Schule (MBS). „Nach vier Jahren ist unser Schulleitungsteam endlich voll besetzt“, freut sich Schulleiterin Petra Röhrig gemeinsam mit den beiden Konrektoren Beate Späth und Jonas Meier.

Diehl, der vor knapp zwei Wochen den Dienst an der MBS antrat, kommt von der Bensheimer Geschwister-Scholl-Schule nach Heppenheim (wir haben berichtet). Dort war er in den vergangenen zweieinhalb Jahren Leiter des Realschulzweigs. Der 40 Jahre alte gebürtige Lorscher ist Lehrer für Deutsch, Geschichte sowie Politik und Wirtschaft, hat in Heidelberg studiert.

Seine Laufbahn als Lehrer begann er an der Heppenheimer Konrad-Adenauer-Schule und der Auerbacher Schillerschule. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen verschlug es Diehl für sechseinhalb Jahre an eine Schule in München.

Kombiklassen haben ausgedient

Irgendwann zog es ihn zurück in seine Heimat: „Ich bin Bergsträßer“, unterstreicht er im Gespräch. Sieben Jahre war er an der Scholl-Schule. Dann kam der Ruf nach Heppenheim. An der Buber-Schule habe er sich vom ersten Tag sehr wohl gefühlt, sagt der Pädagoge. Es sei familiärer hier. In Bensheim gibt es 1500 Schüler, in Heppenheim sind es 520.

Begeistert zeigt er sich von der „tollen Medienausstattung“ – eines der Ergebnisse von Modernisierungsmaßnahmen. „Die Kreidezeit liegt hinter mir“, scherzt er mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Smartboards.

In Heppenheim unterrichtet er Deutsch und Geschichte, derzeit in der sechsten, neunten und in der Sprachintensiv-Klasse. An der neuen Aufgabe reizt Diehl, dass er stärker als zuvor Schule mitgestalten, eigene Ideen einbringen und umsetzen kann. Eine der ersten Maßnahmen ist die Digitalisierung des Stundenplans. Künftig kann man online sehen, welchen Unterricht man wo hat – und welche Stunden eventuell ausfallen. Ein großes Lob zollt Diehl der Berufsorientierung; er freut sich, künftig die Abschlussprüfungen mitzugestalten.

Ein Meilenstein ist die Auflösung der Kombiklassen. Bisher wurden Haupt- und Realschüler in der fünften und sechsten Klasse gemeinsam unterrichtet. Ab dem kommenden Schuljahr werden die Schulzweige wieder komplett getrennt. „Fördern und fordern“ ist das Konzept überschrieben, das große Chancen für beide Zweige birgt. Die Hauptschüler werden gefördert, zwei Lehrer kümmern sich im Unterricht um sie, es gibt einen Projekttag pro Woche, an dem durch Praxis gelernt wird.

Petra Röhrig ist froh, dass man zu viert nun die Aufgaben neu verteilen kann und sich mehr auf die Schulentwicklung konzentrieren kann. „Wir sind im Aufbruch“, kündigt Diehl an, der sich auch auf die Zusammenarbeit mit den Eltern – etwa im Förderverein – freut.

Ein Aufbruch auch in die Moderne: Denn die vor etwa zehn Jahren begonnenen Umbau- und Sanierungsarbeiten an der Haupt- und Realschule finden nun ihren Abschluss.

Renoviert verfügt die Schule über neue Klassenräume, neue naturwissenschaftliche Räume, neue Werkstätten, eine Mediothek und eine Mensa. Ganztagsklassen bieten neben der Hausaufgabengarantie zusätzlich je eine Förderstunde in den Hauptfächern. Alle Stunden, auch die Hausaufgabenbetreuung, finden bei den Lehrern statt. Zusätzliches Personal (FSJler und Schüler der neunten Klasse während des verpflichtenden Sozialpraktikums) steht zur Verfügung. Das Angebot ist bis auf das Mittagessen kostenlos.

Ab der siebten Klasse wirkt das Berufsorientierungs- und Übergangskonzept der Schule. Jährliche intensiv betreute Berufspraktika vermitteln Einblicke in die Arbeitswelt und ermöglichen Kontakte zu interessanten Betrieben ebenso wie die Talent Company im Gebäude der MBS. Firmen stellen sich hier vor, Workshops werden von Personalleitern, Unternehmern und anderen Fachkräften geleitet. Profis aus der Wirtschaft leiten die Bewerbungstrainings, Gymnasial- und Berufschullehrer der Karl-Kübel-Schule und der Heinrich-Metzendorf-Schule gestalten den Wahlpflichtunterricht. In den zehnten Klassen erfolgt eine besondere Förderung in den Hauptfächern für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

 

Klassenstufenturnier der 8. Klassen am 16. Februar 2018

Im diesjährigen Basketballturnier der 8.Klassen gab es viele spannende Spiele unter den insgesamt 10 Mannschaften.

Es ging am Ende an der Spitze sehr knapp zu – es gab ein ausgeglichenes Kräftemessen dreier Klassen. Letztendlich entschied, wie so oft im Sport, ein Spitzenereignis das Turnier: Der Kantersieg der H1-Mannschaft (13:0) mit dem einzigen Dreier-Korberfolg des gesamten Tages, sorgte für den minimalen Unterschied am Ende des Turniers.

Auch die 10B war wieder mit professioneller Unterstützung dabei – vielen Dank dafür den aktiven Schüler/Innen.

Endergebnis:

1. 8AH/8BH 10:6 29:14
2. 8B 10:6 16:12
3. SIK 9:7 22:14
4. 8C 5:11 22:26
5. 8A 4:12 16:45

Menzner/Leible (Turnierleitung)

Lehrer der Martin Buber Schule auf den Höhen des Schwarzwaldes unterwegs

Nicht nur Schülerinnen und Schüler kommen in der MBS in den Genuss eines Ausfluges. Dieses Mal waren es auch die Lehrer der Martin Buber Schule selbst, die gemeinsam in ihrer Freizeit einen  Ausflug in den Schwarzwald, nämlich in den bekannten Wintersportort  Schonach, unternahmen. 

Die Kirchengemeinde Ottenhöfen stellte den 22 Kolleginnen und Kollegen das „Erwin-Schweizer-Ferienheim“ zur Verfügung. Eine urgemütliche Hütte, in Mitten unberührter Natur und mit direktem Zugang zum Westweg, einem bekannten Fernwanderweg, der von Pforzheim bis Basel führt. 

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