Die Martin-Buber-Schule auf Facebook und Instagramm

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Freunde der Martin-Buber-Schule, 
seit wenigen Tagen können Sie uns auf Facebook und Instagram folgen. Dort halten wir euch/Sie mit kurzen Informationen zur Schule und dem Schulalltag auf dem Laufenden. Sie finden uns unter martinbuberschulehp, folgen Sie uns. Bleiben Sie neugierig. 
Ihre Martin-Buber-Schule
 

Die Martin-Buber-Schule hebt ab

Drohnenflug über die Martin-Buber-Schule Heppenheim

Die Renovierung unserer Schule ist fertig. Hier finden Sie ein kurzes Flugvideo über einen kleinen Teil unseres Schulgeländes für einen ersten Überblick über die Martin-Buber-Schule, die Haupt- und Realschule in Heppenheim.

„Mein Geld und ich“: Warum überhaupt Geld – und warum brauchen auch Banken eine Bank?

Die Deutsche Bundesbank zu Gast an der Martin-Buber-Schule


BJÖRN WAGNER. „Geld kann ganz schön viel“ – unter diesem Motto führte Martin Jedrzejowski, Referent der Deutschen Bundesbank, 14 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Martin-Buber-Schule in die Geschichte und Welt des Geldes ein. Im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Wirtschaft und Verwaltung“ bei Herrn Wagner, das in Kooperation mit den beruflichen Schulen des Kreises zur beruflichen Orientierung angeboten wird, konnten sie so einen tieferen Einblick rund um Banken, Konten und Geld an sich gewinnen.

So konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, was eine 2-€-Münze eigentlich kostet, warum IKEA Bargeld annehmen muss und welche Scheine am häufigsten gefälscht werden. Gerade die Übung zur Falschgelderkennung unter dem Motto „Fühlen/Sehen/Kippen“ brachte eine weitere praktische Komponente in den Vortrag von Herrn Jedrzejowski.
Neben den Informationen rund um Bargeld waren aber auch andere Zahlungsmöglichkeiten Thema: Neben der Erläuterung, wie giro- und Kreditkarten funktionieren wurde auch ausdrücklich auf die Risiken und Gefahren dieser Zahlungsmittel eingegangen. Nicht zuletzt war auch die Rolle der Bundesbank ein zentraler Aspekt des Vortrags, dort vor allem ihre Rollen als „Hüterin der Preise“ und als „Bank der Banken“.
„Die Rolle und Aufgaben des Geldes hatten wir im Unterricht bereits kurz angesprochen, aber speziell dieser Vortrag hat noch einmal verständlicher gemacht, was Geld eigentlich ist – da darum macht man sich ja eigentlich nur wenige Gedanken“, zog Rena Agirmann ihr persönliches Fazit aus der Veranstaltung.

 

Kollegiumsausflug in das „neue – alte“ Frankfurt

Wer an Frankfurt denkt, assoziiert damit unter anderem Geschäftstreiben, Finanzmetropole und Drehscheibe internationaler Verkehrsströme. Darüber hinaus kann Frankfurt neuerdings auch mit einem weiteren touristischen Attribut aufwarten, nämlich mit der gelungenen Sanierung der Altstadt zwischen Römer und Kaiserdom. Diese Attraktion war eines der Ausflugziele, welches sich das Kollegium der Martin- Buber-Schule Heppenheim am vergangenen Freitag bei einer zweistündigen Führung anschaute.  Die Rekonstruktion der alten Fassaden und Gebäude, sowie Parzellen und Gassenfluchten war mittels eines wiedergefundenen Katasterplanes der ursprünglichen Altstadt möglich. Realisiert wurde das sogenannte „Dom-Römerprojekt“ innerhalb von sechs Jahren, umfasste dabei ca. 7000qm² Baufläche und kostete ca. 200 Mio Euro. Eine passable Summe, die sich aber nach Fertigstellung dieses städtebaulichen Glanzstückes als sinnvolle und wertebeständige Investition allemal lohnt.  Die Teilnehmer/Innen des Altstadtrundgangs konnten so auf dem neu entstandenen „Krönungsweg“ vom Römer in Richtung Dom laufen, wobei sie am neu gestalteten Hühnermarkt und dem Haus zur goldenen Waage vorbeikamen und auf sehr interessante bautechnische Details hingewiesen wurden.  Die offizielle Eröffnung der neuen Altstadt findet vom 28. bis 30. September 2018 statt, welche mit einem dreitägigen Fest begangen wird.

Nach diesem sehr informativen und kurzweiligen Programmpunkt stand eine Mainschifffahrt auf der Veranstaltungsliste. Leider spielte das Wetter der Ausflugsorganisatorin Bettina Meißner nicht so recht in die Karten. Die erhoffte Fahrt auf dem Sonnendeck musste in den wind- und regengeschützten Innenraum der „Nautilus“ verlegt werden, das aber der Stimmung unter den Kolleginnen und Kollegen keinerlei Abbruch tat. Ganz im Gegenteil, man rückte zusammen und nutzte die Zeit für informelle Gespräche und Plaudereien, für die man im laufenden Schulbetrieb wenig Zeit hat.

Was passt besser zu einem  Frankfurter Stadtbesuch als ein zünftiger Abschluss in einem traditionellen Gasthaus, den man in „Adolf Wagners Äppelwoiwirtschaft “ gefunden hatte.

Ein wirklich gelungener Kollegiumsausflug, auf dem alle Sinne bedient wurden, sowohl das Kulturelle als auch das Kulinarische kamen hierbei auf ihre Kosten. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorin, des Ausfluges Frau Meißner, im Namen des gesamten Kollegiums der Martin–Buber-Schule. (ml)

 

 

Wandern mit der Klasse – Geht´s noch?

Um es vorweg zu nehmen; die Antwort auf die Frage kann mit ja beantwortet werden. Ja, es geht bzw. er, sie laufen noch. Beim „Wandertag“ der Klasse 9H mit Klassenlehrer Robert Vuletić, konnte man erfahren, dass Jugendliche durchaus gut zu Fuß sind und auch für Bewegung zu begeistern sind. Wichtig sind erreichbare, motivierende Ziele und in Aussicht gestellte Belohnungen, wenn man sich angestrengt und etwas erreicht hat.

Auf dem Programm stand eine Wanderung vom Schulort über die Freilichtbühne, weiter auf einem sehr schönen Waldpfad nach Kirschhausen. Während der Wanderung gab es einen regen Austausch zwischen Schülern und Lehrer, für den man wahrscheinlich während des Schulbetriebs kaum Gelegenheit hat. Man unterhielt sich über berufliche sowie private Zukunftsperspektiven, die zum Teil sehr interessant und reif formuliert waren. „Ich will nach meinen Hauptschulabschluss wieder in mein Heimatland gehen“, berichtete eine Schülerin. „Dort will ich meine deutschen Sprachkenntnisse beruflich nutzen und mir eine Existenz aufbauen“, skizzierte sie sehr klar und überzeugend. „Ich will in der der Nähe meiner Familie sein, denn dort fühle ich mich wohl und bin glücklich!“, sagte sie mit strahlendem Gesicht.

 

Ab Kirschhausen stand den Schülerinnen und Schüler nun eine ordentliche Steigung bevor, denn man wollte über die Jägerrast auf dem Höhenweg zur Starkenburg marschieren. Aber bevor es in die Höhe auf dem vorgezeichneten Weg voran ging, wurde die Gruppe vor das Problem gesperrter Wege gestellt. Problemlösestrategien waren nun gefragt. Wie geht’s weiter? Zum Glück verfügte der Leiter der Gruppe über digitales Kartenmaterial. An Hand dieser modernen Orientierungshilfe erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler einen alternativen Wanderweg, der ebenso zum Ziel führen sollte. Man setzte sich Wegepunkte und verglich die identifizierten Punkte mit der topografischen Wirklichkeit. Ein „Kundschafter“ wurde einige Meter auf dem Weg vorausgeschickt, um die auf der Karte bestimmten Merkmale auch zu finden und dann die Gruppe nach zu ziehen. Sich zu orientieren ist eine Herausforderung und macht Spaß, wenn man dann auch richtig liegt. „Da ist das in der Karte beschriebene rot-weiß-rote Markierungszeichen“, rief ein Kundschafter der nachfolgenden Gruppe zu. Erleichtert folgte man nun wieder dem geplanten Wanderweg in Richtung Starkenburg. Vorbei ging es an einem Wegkreuz, an dem die Schülerinnen und Schüler nachdenklich und wissbegierig stehen blieben. Was hier wohl passiert war? Es begannen die unterschiedlichsten Spekulationen und Überlegungen. Vermutlich ist an dieser Stelle eine Person gestorben, denn auf dem Kreuz befanden sich die Geburts- und Sterbedaten dieser Person. Bisher hatten die Jugendlichen noch nie ein solches Wegkreuz wahrgenommen und so gab diese Begegnung eine gute Gelegenheit über diesen Brauch zu sprechen, der in der christlichen Kultur zu Grund gelegt ist.


Nach ca. 2,5 Stunden erreichte die Klasse die Starkenburg. Einen herrlichen Ausblick eröffnete sich den Jugendlichen auf „ihre“ Stadt und darüber hinaus auch auf das weite Umland. Jetzt war aber erst einmal das verdiente, mitgebrachte Vesper dran. Im Innenhof der Burg, baute man auf einer Tischgruppe ein buntes Buffet auf, an dem sich die 9.Klässler genüsslich bedienten. Es ist einfach herrlich im Freien zu essen und dabei das schöne Wetter des Tages zu genießen. Alle Anstrengungen waren vergessen.

Abschließend begab man sich zum Aussichtspunkt der Burg und obwohl sicherlich die Meisten schon einmal auf der Burg waren, konnte Herr Vuletić beim Betrachten der Stadt den einen oder anderen interessanten Hinweis im Altstadtbild geben. Bevor es dann im Zickzack-Pfad von der Burg in die Altstadt zurückging, musste noch das obligatorische Klassenfoto geschossen werden. Damit ging ein schöner Schultag zu Ende, der den Klassenzusammenhalt förderte und den einen oder anderen Lerninhalt beim „aufmerksamen Gehen“ mitlieferte. (ml)

150 MBS-Schüler beim Altstadtlauf aktiv

Traditionell beteiligt sich die Martin-Buber-Schule beim Heppenheimer Altstadtlauf, immerhin findet die sportliche Aktion ja direkt vor den Schultoren statt. In diesem Jahr nahmen die Jahrgangsstufen 5 und 6 der Haupt- und Realschule und vereinzelte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-10 an den Läufen teil. Insgesamt war die MBS in diesem Jahr mit 150 Schülerinnen und Schülern am Start vertreten. Die jüngsten drehten zwei Runden, also 800 Meter, während die älteren Schülerinnen und Schüler 1800 Meter durch die Altstadt Heppenheim liefen. Sportlehrer Niels Keller hatte die Organisation für die Martin-Buber-Schule übernommen und etliche Klassenlehrer und Fachlehrer der Martin-Buber-Schule waren am Start-Ziel-Bereich versammelt, um die Mitstreiter durch laute „M-B-S“-Rufe anzufeuern. Eine tolle Stimmung. Und der Schüler Astritt aus der Sprachintensivklasse schaffte es sogar auf den ersten Platz. Jeder Teilnehmer bei dem Altstadtlauf erhielt zur Anerkennung eine Medaille und ein erfrischendes Eis. Fest steht schon heute: Auch im nächsten Jahr sind wir wieder mit am Start.

Impressionen der Einweihungsfeier

„Es ist richtig gut geworden“

Copyright Echo Online 01.09.2018 von Astrid Wagner

Die Martin-Buber-Schule in Heppenheim ist von Grund auf saniert und modernisiert worden. Der Kreis Bergstraße hat 13 Millionen Euro investiert.

Alles frisch: Die Martin-Buber-Schule in Heppenheim ist für 13 Millionen Euro saniert worden. Foto: Sascha Lotz

HEPPENHEIM – 13 Millionen Euro hat der Kreis Bergstraße in die Hand genommen, um die Heppenheimer Martin-Buber-Schule von Grund auf zu sanieren und modernisieren. 1000 Euro davon wurden dafür verwendet, eingetrocknete Kaugummis vom Schulhofboden zu entfernen. „Da ich nicht glaube, dass die Kaugummi-Reste alle ausschließlich von den Lehrern sind, bitte ich euch, in Zukunft pfleglich mit der Schule umzugehen – so schnell gibt es keine neue.“

Kombiklassen sind Geschichte
Mit diesen Worten wandte sich Landrat Christian Engelhardt am Freitagvormittag bei der offiziellen Schlüsselübergabe an die freilich nur spärlich vorhandenen Schüler. Die hatten zur Feier des Tages nämlich schulfrei bekommen.

JETZT AUCH „DARSTELLENDES SPIEL“

Auch weiterhin gibt es die Ganztagsbetreuung an der Martin-Buber-Schule, die durch zahlreiche AGs gestaltet wird. Neu dabei ist „Darstellendes Spiel“. Die Neunt- und Zehntklässler übernehmen für die neuen Fünftklässler Patenschaften. Neu eingeführt wurde auch der Schulsanitätsdienst. Es ist geplant mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) einen Kooperationsvertrag abzuschließen, auch um Fördermittel für den Bereich Berufsorientierung zu erhalten. Die Kooperation mit Strahlemann läuft weiter wie gewohnt, ebenso die mit dem Heppenheimer Schul- und Jugendhilfeprojekt. Neu gibt es den Schreibwettbewerb – egal ob Rap oder Erzählung, die Mädchen und Jungen sind von der Deutsch-Fachschaft aufgerufen, etwas zum Thema „Heimat“ zu schreiben. (rid)

In drei Bauabschnitte war die Maßnahme unterteilt, während 26 Klassenräume saniert und mit Whiteboards ausgestattet wurden, zehn davon darüber hinaus mit Beamern. Es gibt kleinere Besprechungsräume, eine neues Lehrerzimmer, ein Großraumbüro, naturwissenschaftliche Räume, eine Lehrküche, eine „Holzwerkstatt vom Feinsten“, wie Schulleiterin Petra Röhrig aufzählte. Aula und Mensa erstrahlen in neuem Glanz, neue Fenster und Türen wurden eingebaut. „Es ist richtig gut geworden“, freute sie sich.
Doch sie schickte auch das ein oder andere „Aber“ hinterher. Sie hätte sich an der ein oder anderen Stelle mehr Mitspracherecht gewünscht, um „manches Unsinnige“ zu verhindern. Sie kritisierte, dass das sommerliche Raumklima bei geschlossenen Rollos nicht auszuhalten sei: „Die Luft steht“. Vor allem für die Lehrküche möchte man eine Klimaanlage, damit man dort auch im Sommer unterrichten könne. Auch eine freundlichere Außenfarbe hätte sie sich gewünscht.
Auch Bürgermeister Rainer Burelbach lobt die Modernisierung: „Sie ist das richtige Zeichen dafür, dass die Schulen mit ihren Schülern und Lehrern im Mittelpunkt stehen.“ Der ehemalige Schulleiter Peter Kühn freute sich über die Verwandlung, die seine alte Wirkungsstätte erfahren hat. Vom Architekturbüro gab’s ein Martin-Buber-Porträt als Geschenk.
Ganz besonders wichtig ist neben dem Äußeren jedoch das, was im Innern der Schule geschieht. Und da herrscht seit einiger Zeit Aufbruchstimmung. Bei der Berufsorientierung arbeitet man eng mit der Karl-Kübel- und der Metzendorf-Schule zusammen. Bisher war die Berufsorientierung in der achten und neunten Klasse auf dem Lehrplan, nun hat man sie auf die neunte und zehnte Klasse verlegt, um den Schülern einen geschmeidigeren Übergang zu gewährleisten.
Neu in diesem Jahr ist Spanisch im Stundenplan. Wer hier anfängt, kann die Sprache nach einem Jahr an der weiterführenden Schule abwählen und muss nicht drei Jahre lang eine zweite Fremdsprache belegen. Eine argentinische Lehrerin sorgt für viel Spaß und Fortschritt im Unterricht.
Haupt- und Realschule sind seit diesem Jahr wieder ab der fünften Klasse getrennt. Die Kombiklassen sind Geschichte. Durch Inklusion und Integration ging die Schere zu weit auseinander. Neu für die Hauptschule ist der Projekttag einmal in der Woche, an dem man die Kinder von Beginn an auf die Projektprüfung vorbereitet.
Neu ist auch, dass es in den Hauptfächern am Ende jedes Schuljahres einen Kompetenztest gibt, in dem die individuellen Lernfortschritte überprüft werden, um eventuell Fördermaßnahmen zu entwickeln. Es soll kein Schüler auf der Strecke bleiben. Förderstunden können personell derzeit gut abgedeckt werden. Im Frühjahr nächsten Jahres plant die Schule eine Sprachreise nach Süd-England.

Polizei ist bei der Prävention dabei

Copyright Darmstädter Echo vom 24.08.2018 von Astrid Wagner

Oberkommissarin Bettina Noll ist regelmäßiger Gast an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule und hält dort Sprechstunden.

Polizeioberkommissarin Bettina Noll (links) im Gespräch mit Siebtklässlern der Martin-Buber-Schule. Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM – Die Heppenheimer Martin-Buber-Schule (MBS) erscheint in neuem Glanz. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen sind so gut wie abgeschlossen. Doch nicht nur äußerlich befindet sich die Haupt- und Realschule im Wandel. Auch sonst tut sich bereits seit Jahren richtig viel. Gerade in Sachen Prävention ist man sehr engagiert.
Bei einer Gesprächsrunde am Mittwochmorgen mit dem Schulleitungsteam, das aus Leiterin Petra Röhrig sowie den Konrektoren Beate Späth und Jonas Meier sowie dem stellvertretenden Schulleiter Tobias Diehl besteht, ist auch Polizeioberkommissarin Bettina Noll dabei. „Aha“, mögen einige denken, „die Buberschule halt…“. Und genau über eine solche „falsche Wahrnehmung“ ärgert man sich im Kollegium, wie Schulleiterin Petra Röhrig unterstreicht. Immer wieder würden in der Stadt Gerüchte gestreut, die Polizei sei „ständig“ an der Schule und das habe seinen Grund.
FESTAKT UND FÜHRUNGEN

Am Freitag, 31. August, wird die sanierte und modernisierte Martin-Buber-Schule von Landrat Christian Engelhardt bei einem Festakt offiziell eröffnet. Wer sich für eine öffentliche Führung durch das Gebäude interssiert, kann sich unter der Rufnummer der Schule, 06252-61 01, anmelden. Die Führungen sind ab 14 Uhr nachmittags geplant. Info-Abende für Eltern der aktuellen Viertklässler sind am 4. Dezember und am 24. Januar jeweils um 19.30 Uhr geplant. Zum Tag der offenen Tür wird für Samstag, 2. Februar 2019, eingeladen. (rid)


Was stimmt ist, dass Noll regelmäßig in der Schule vorbeischaut. Das ist als Schulbeauftragte der Polizei auch ihr Job. Doch die engagierte Beamtin ist an allen anderen ihr zugeteilten Schulen genau so oft zu sehen. Ihr Erscheinen hat nichts mit Missständen zu tun oder Auffälligkeiten in der Schülerschaft, das betont sie selbst immer wieder. Am Starkenburg-Gymnasium ist sie ebenfalls regelmäßig zu Gast – wie übrigens auch in Kindergärten, wo auch keiner nur wegen ihrer Anwesenheit unterstellt, die Dreijährigen dort seien kriminell. 
Was also macht Noll an der MBS? In der Regel steht sie einmal monatlich für eine Sprechstunde zur Verfügung. Jeder kann zu ihr kommen. Schüler, Eltern und Lehrer. Sie informiert, unterstützt, schlichtet bei Bedarf und gibt Tipps. Sie selbst zählt sich zum Präventionsteam der Schule. Beruflich kümmert sie sich – repressiv und präventiv – um alles, was an den Schulen so anfällt. Mal wird etwas geklaut, mal gemobbt, mal verunziert ein Graffito eine Wand. Siebtklässler Marvin empfindet Nolls Besuche als positiv: „Man fühlt sich sicherer. Und die Lehrer haben Hilfe, wenn Schüler sich doof verhalten.“ Karim ergänzt: „Sie gibt Tipps, wenn man gemobbt wird.“ Hier bestätigt Lehrerin Angelika Mußbach, dass Mobbing oft schon im Ansatz unterbunden werden kann. Schulleiterin Petra Röhrig freut sich über den regelmäßigen Besuch. „Die Hemmschwelle von Kindern und Eltern, sich hilfesuchend an die Polizei zu wenden, ist niedriger, seit Frau Noll da ist.“ Auch Noll begrüßt die Bürgernähe und freut sich über einen guten Kontakt zu den Jugendlichen. Prävention ist ein wichtiger Bereich in der Martin-Buber-Schule: Seit diesem Schuljahr neu ausgebildet werden die „Digitalen Helden“ in der Jahrgangsstufe 9, die bald jüngere Schüler über den sicheren Umgang mit dem Internet und die Gefahren der digitalen Welt informieren werden.
Allein schon durch die Schulordnung wird bei Verstößen sofort hart durchgegriffen, bei tätlichen Auseinandersetzungen beispielsweise werden die Betroffenen sofort nach Hause geschickt – eine Maßnahme, die wirkt. Es gibt kaum noch solche Vorfälle. „Die Heranwachsenden sollen lernen, sich verbal auseinanderzusetzen“, so Röhrig. In den 8. Klassen gibt es ausgebildete Streitschlichter, man nutzt das Beratungsangebot der Caritas mit seinen festen Sprechstunden. Vier FsJler unterstützen das Kollegium bei der Arbeit mit den 5. und 6. Klassen.
In der 7. Klasse steht Drogenprävention auf dem Stundenplan. Eine halbe Stelle für einen Sozialpädagogen ist ausgeschrieben und soll nach Abschluss des derzeit laufenden Bewerbungsverfahrens baldmöglichst besetzt werden.

 

Schulanfang an der Martin-Buber-Schule

Am kommenden Montag (06.08.2018) beginnt in der ersten Stunde der Unterricht an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6-10.
Am Dienstag (07.08.2018) werden die neuen Fünftklässler um 8.45 Uhr in der Aula im Rahmen einer kleinen Einschulungsfeier aufgenommen. Für die Eltern wird es ein Elterncafé in der Mensa geben, während die neuen Fünftklässler eine Kennenlernrunde mit ihren neuen Klassenlehrkräften und Mitschülern haben.Um 11.15 Uhr findet am Dienstag in St. Peter der ökumenische Einschulungsgottesdienst für alle Schülerinnen und Schüler statt. Der Unterricht endet um 12.15 Uhr.