Interessante erste Eindrücke aus Südengland

Nachdem die letzten Zeugnisnoten im Jahrgang acht gemacht sind, brach eine muntere Reisegruppe aus 49 Schülerinnen und Schülern letzten Freitag zur ersten Englandfahrt in der Geschichte der Heppenheimer Martin-Buber-Schule auf. Ziel der Reise war das südenglische Städtchen Exmouth in der Grafschaft Devon. Nach 16 stündiger Fahrt kam die Gruppe erschöpft aber glücklich in Exmouth an, wo die Gastfamilien schon warteten. Die Heppenheimer Jugendlichen wohnen nämlich in dieser Woche bei britischen Familien, um ihr Englisch anzuwenden und zu verbessern. Am ersten Tag wurde, nach einem kleinen Stadtrundgang, am Strand gegrillt und ein Sandburgenwettbewerb durchgeführt. In den nächsten Tagen stehen Ausflüge in die Universitätsstadt Exeter, den Nationalpark Dartmoor und zur britischen Riviera an. Außerdem sind eine Klippenwanderung und Makrelenfischen geplant. Auf den Bildern haben Sie die Möglichkeit, ein paar der vielfältigen Eindrücke aus Südengland nachzuvollziehen.
Herr Diehl, stellvertretender Schulleiter, der die Fahrt an die MBS geholt hat, bedankt sich bei den begleitenden Lehrkräften Frau Pinecker, Frau Ulrich und Herrn Keller und der Exmouth Language School für die tolle Vorbereitung der Fahrt. Diese Fahrt wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Fußballturnier der 9.Klassen – Die Fairness siegte!

„Es war ein sehr harmonisch verlaufendes Turnier und die Stimmung könnte nicht besser gewesen sein“, so resümierten die ausrichtenden Lehrkräfte und Klassenlehrerinnen und Lehrer. Das lag natürlich auch an den sehr sportlichen und fair agierenden Schülerinnen und Schüler, die bei besten Wetterbedingungen das Turnier zu einem Highlight des Schulhalbjahres werden ließen.  Zu dem überzeugten die beiden FSJ Kräfte, nämlich Herr Korbi und Herr Wagner, mit ihren Schiedsrichterleistungen. Es gab keine Platzverweise oder eine Anhäufung von gelben Karten. Das an sich belegt den sportlichen Geist, der über diesem Turnier lag.

Ein Novum des diesjährigen Wettbewerbes stellte die Aufteilung zwischen Jungen und Mädchenmannschaften.  Das Reglement besagte, dass maximal zwei Jungs in einer Mädchen Mannschaft mitspielen dürfen, sofern die betreffende Klasse die Anzahl von sieben Mitspielerinnen nicht aufbringen kann. Allerdings dürfen diese keine Tore erzielen.  Ungeachtet dieser „Verstärkungsmöglichkeit“ sahen die Zuschauer technisch hochwertig spielende Mädchenteams, welche in der Einzelbetrachtung auch durchaus gute Ergänzungen in den Jungenmannschaften gewesen wären.

Zum Turnier waren insgesamt fünf Jungenmannschaften, bestehend aus den Klassen 9a, b, cR und 9a und 9BH, sowie vier Mädchenmannschaften, bestehend aus 9a,b,cR und 9H, angetreten.  Die Spielzeit betrug 10, bzw. 7min auf dem Kleinfeld des Kunstrasenplatzes im Starkenburg Station.

Am Ende eines sehr spannenden Turniers, setzte sich die Klasse 9bR gegenüber den stark spielenden und gut eingestellten Schülern der Klasse 9AH von Herrn Vuletic durch. Den Turniersieg feierten die Schülerinnen und Schüler der 9bR mit einer Wasserdusche für Ihren Klassenlehrer Herr Kolb, der dies sichtlich genoss und sich „tierisch“ mit freute.

Bei den Mädchen konnte sich die Klasse 9cR mit deutlichem Punktvorsprung an die Spitze setzen, gefolgt von der Klasse 9bR. Im Einzelnen sah die Rangfolge wie folgt aus:

Mädchen: 9cR, 9bR, 9H und 9aR

Jungs: 9bR, 9aH, 9bH, 9cR und 9aR

Mit der Übergabe der Urkunden durch die Sportkollegin Frau Steiner an die Vertreterinnen und Vertreter der Klassen, wurde das Turnier beendet. Ein Dank gilt dem Orga-Team, Herrn Teutsch und Herrn Schamber, die für einen gut organisierten Rahmen des Turniers sorgten. (ml)

Aufklärungsarbeit zum Thema Zecken

Seit heute ist in der Aula unserer Schule die Ausstellung des Kreises Bergstraße zum Thema Zecken zu sehen. Dabei geht es um die verschiedenen Arten von Zecken, deren Lebensräume und den Gefahren, die von den kleinen Lebewesen für Tier und Mensch ausgehen. Außerdem geht es auch um die richtige Entfernung einer Zecke. Ein aktuelles Thema, das viele unserer Schülerinnen und Schüler betrifft. Bis zum 6. Juni steht die Ausstellung unserer Schulgemeinde zur Verfügung.

 

Absage der Bundesjugendspiele

Schlechtes Wetter, rutschige Laufbahn und Bundesjugendspiele: Das passt nicht zusammen!

Da es nach heutiger Wettervorhersage am 28.05.2019 regnen soll, müssen wir die geplanten Bundesjugendspiele leider absagen.

Ein Ersatztermin wird in Kürze bekannt gegeben.

Techniktage 2019 – Ganz nah dran!

Unternehmen, Firmen und Kleinbetriebe suchen händeringend Fachkräfte, denn es ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass diese in großer Zahl in Deutschland fehlen. Viele Schulabsolventen sehen oft ihre berufliche Zukunft in akademischen Berufen, die aber eine langjährige und kostenintensive Hochschulausbildung voraussetzen.
Dabei wird leider immer wieder  vergessen, dass es im Handwerk eine Vielzahl von sehr attraktiven Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt, die ebenfalls zukunfts- und einkommenssichere Existenzgrundlagen bieten.
Einen neuen Weg, um diese Alternativen hautnah zu erleben, gehen die drei regional ansässigen Unternehmen Sanner GmbH – Verpackungstechnik in Bensheim, DAW (Deutsche Amphibolin-Werke)- Farbenhersteller in Ober-Ramstadt und Pirelli, Reifenhersteller in Höchst/Odenwald. Sie luden interessierte Schülerinnen und Schüler des Kreises Bergstrasse zu einem Techniktag in ihre Firmen ein und präsentierten dort ihre Geschäftsfelder sowie deren Ausbildungsmöglichkeiten.
Mit einem ausgiebigen Frühstück begannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den sehr informativen Tag bei Sanner. Dort erfuhr man, welche Aufgaben ein Verfahrenstechniker zu erledigen hat und wie die Herstellung von Verpackungsmaterial funktioniert. Sehr beeindruckend war dabei zu sehen, wie die Mitarbeiter mit CAM (Computer gestütztem Manufacturing) Werkzeuge planen und letztendlich über robotergestützte Fräser herstellen. Dabei arbeitet man in Bereichen, die mit einer Genauigkeit von 0,001 mm das menschliche Augenmaß um ein vielfaches übersteigt!  Im Gespräch mit diesen Fachkräften wurde deutlich, dass man sich in diese sehr anspruchs- und verantwortungsvollen Aufgaben schrittweise eingearbeitet und hochgearbeitet hat. Vom Realsschulabschluss über eine grundsolide Werkzeugmacherausbildung, weiter zum Techniker und Meister. Begleitet wurde dieser berufliche Aufstieg jeweils mit Fortbildungen und Weiterbildungen in neue Verfahrens- und Prozessabläufen. Dabei spielten die Digitalisierung und das Wissen um deren betriebswirtschaftlichen Nutzen Vorteile im internationalen Wettbewerb. „Wir sichern unsere Arbeitsplätze, in dem wir uns ständig neuen Erfordernissen anpassen und stellen“, berichtete ein Mitarbeiter zufrieden.
Als zweite Anlaufstation war die Firma DAW (Deutsche Amphibolin Werke) in Ober -Ramstadt, die die Techniktagbesucher besichtigen konnten. Ein weltweit agierender Farbenhersteller, dessen Produkte in jedem guten Farbenkontor und Baumarkt zu finden sind. Hier gibt es eine Vielzahl von interessanten Ausbildungsmöglichkeiten, die gerade für Haupt- und Realschulabsolventen interessant sein könnten. Vom Lager-Logistikfacharbeiter/in über den Verfahrenstechniker/in bis hin zur Fachkraft für Büromanagement, dem Industriekaufmann/frau, den Mechatroniker/in und natürlich den Chemikant/in und Lacklaborant/in.
Im dritten Unternehmen, nämlich dem Reifenproduzenten Pirelli, konnten die Schülerinnen und Schüler neben der Lehrwerkstatt und Produktion auch einen hochmodernen Simulator besichtigen. Mit letzterem durften sich die Schülerinnen und Schüler an die Herstellung eines Reifenrohlings heranwagen, ohne Angst zu haben einen „Produktionsschaden“ anzurichten. Mit diesem Simulator werden die neuen Mitarbeiter mit dem Verfahrensprozess vertraut gemacht. Sie lernen virtuell die Maschinen zu bedienen. Der große Vorteil bei diesem Verfahren ist klar. Lernen ohne teuren Materialverlust, der eventuell durch eine Fehlbedienung passieren könnte. Zum Schluss durften die Teilnehmer an den Werkbänken der Lehrwerkstatt selbst Hand anlegen. Nach vorgegebenen Plänen stellten sich die Schüler Schlüsselanhänger her, die man selbstverständlich als Andenken mit nach Hause nehmen durfte.
Den Abschluss des sehr beeindruckenden Tages bildetet ein gemeinsames Essen auf der Burg Frankenstein. Hier ließ man den Tag noch einmal Revue passieren, tauschte sich mit Mitschülern anderer Schulen aus und suchte auch das Gespräch mit den Ausbildungsverantwortlichen der besuchten Unternehmen, die bei diesem gemeinschaftlichen Event ebenfalls anwesend waren.  Ein besonderes Highlight war dann schließlich die Übergabe der begehrten Teilnahmezertifikate. Diese sind bei Bewerbungen bei den besuchten Unternehmen so etwas wie „das Überspringen der ersten Bewerbungshürde“.
Die begleitenden Lehrkräfte bedankten sich bei den Vertretern der Unternehmen für ihr Engagement und den reibungslosen Ablauf des Techniktages, sowie bei dem Busunternehmen Brückmann, welches die Transfers zu den Unternehmen vornahmen. (ml)

Es klappern die Mühlen…am Heppenheimer Stadtbach

Wind- Wasserkraft und Sonnenenergie gewinnen immer mehr an Bedeutung bei der Versorgung von privaten und kommerziellen Abnehmern mit Strom. Um die Wirkweise und der Nutzen dieser Energielieferanten einmal in einem sehr kleinem, aber doch recht anschaulichem Umfang kennen zu lernen, bauten die Schülerinnen und Schüler des WPU Kurses Holzwerken funktionstüchtige Wasserräder.

Nachdem man eine geeignete Stelle am Heppenheimer Stadtbach gefunden hatte, installierten die Schüler ihre Wasserräder in der Flussmitte, da wo die Strömung durch eine Bachverengung am stärksten war. Sogleich nach dem Einsetzen der Räder begannen sie sich recht schnell zu drehen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass die Räder, die auf einem Kugellager aufgesetzt waren, wesentlich leichter liefen und auch höhere Drehzahlen aufwiesen, als die Räder, die nur ein Holzlager hatten.

Ein Phänomen, welches schon in dem altdeutschen Lied „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“, besungen wurde, konnten die experimentierfreudigen Jugendlichen hören, denn das Eintauchen der Schaufeln ins Wasser erzeugte diesen klappernden Klang.

Die Drehgeschwindigkeit der Räder war nach Meinung des begleitenden Arbeitslehrers, Herrn Teutsch, so hoch, dass es sich nun lohnt einen kleinen Dynamo an die Räder zu montieren. Dann hätte man die Lerneinheit in vielerlei Hinsicht umfangreich bearbeitet. Zum einen stellte die Herstellung der Räder eine große handwerkliche Herausforderung für die Schüler dar und zum anderen wird nun die physikalische Wirkweise von Wasserkraft zur Gewinnung von Energie unterrichtlich thematisiert und behandelt. Darüber hinaus bereitete der Unterrichtsgang zum Stadtbach allen Beteiligten große Freunde und der an sonst trocknen Unterrichtsstoff wird in spielerischer Art und Weise erfahrbar und erlernt. (ml)

FSJ-Team für das Schuljahr 2019/20 gesucht

Unser aktuelles FSJ-Team für das Schuljahr 2018/19

Die Martin-Buber-Schule in Heppenheim sucht für das kommende Schuljahr freundliche junge Menschen, die ein Freiwilliges soziales Jahr absolvieren möchten. Falls Sie Interesse an einer Tätigkeit als FSJ-Kraft an unserer Schule haben, können Sie sich die nachfolgenden Informationen herunterladen.

Die 7er im Luisenpark

Am 11.04.19 fuhren die Klassen 7aR und 7H mit der Bahn nach Mannheim in den Luisenpark. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schüler/innen Tiere beobachten und das Blütenmeer genießen. Ein Picknick rundete das ganze ab.

Anbei einige Impressionen:

Von Zigaretten und alten Socken…

Müllsammelaktion rund um den Bruchsee

Der WPU-Kurs Jahrgang 7 „Tier- und Umweltschutz“ war wieder einmal aktiv: am Montag (08.04.) machte sich die motivierte Gruppe auf zum Bruchsee zu einer Müllsammelaktion. Unterstützt wurden sie dabei von Herrn Dexheimer und seinem Team vom städtischen Bauhof, die Greifzangen und Müllsäcke direkt an den See brachten und sich anschließend auch um die Entsorgung kümmerten.

 

Wegen der momentanen Brut- und Setzzeit musste die Gruppe äußerst umsichtig vorgehen und die Wege nicht verlassen, um z.B. brütende Vögel nicht zu stören.

Auf dem Rundweg um den See fanden die Jugendlichen schnell allerlei Abfälle, angefangen bei achtlos weggeworfenen Taschentüchern, Feuchttüchern oder Glasflaschen bis hin zu alten Socken und Verpackungsresten.

Schockierend war die große Menge an Zigarettenstummeln, von denen hunderte aufgelesen wurden. Kaum jemand weiß, dass die Zigarettenfilter über 10 Jahre bis zur Zersetzung benötigen und im Grunde über den Sondermüll entsorgt werden müssen.

Eines bleibt von dieser Müllsammelaktion ganz sicher hängen: noch besser als jede Müllsammelaktion ist es, wenn der Müll erst gar nicht in die Natur gelangt!

Danke an die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes und an solche tollen Jugendlichen.

(S. Michel)

Robert Marc Lehmann zu Besuch an der MBS

 

Vielen Dank dem Starkenburger Echo für die Veröffentlichung

Copyright Starkenburger Echo vom 11.04.2019