Gelungene Bundesjugendspiele der MBS bei perfektem Wetter

Am vergangenen Donnerstag, den 29.08.19 war es dann endlich soweit und die Martin-Buber-Schule konnte die lang herbeigesehnten Bundesjugendspiele dank perfektem Wetter durchführen. Einige Lehrer und Helfer trafen sich schon um 7 Uhr morgens, um die Stationen Ballweitwurf, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Sprint und Lauf aufzubauen und die entsprechenden Markierungen zu setzen. Eine besonders herzliche und lockere Stimmung, passend zum Wetter, lag schon früh in der Luft.
Die Schulleiterin Petra Röhrig eröffnete pünktlich um 8 Uhr die Spiele für die Klassenstufen 5, 6 und 7. Nach der gemeinsamen Erwärmungsphase starteten die Schülerinnen und Schüler an den für sie vorgesehenen Stationen ihre erste Disziplin. Alle Anlagen waren ausreichend mit Personal besetzt, sodass ein reibungsloser Ablauf erfolgte, was allen Beteiligten zu Gute kam. Sowohl Lehrer als auch Schüler der Klassenstufe 10, die als Helfer an den Stationen eingeteilt waren, wurden durch die sehr gute Organisation des Sportlehrerteams um Niels Keller und Robert Vuletić zur Mitarbeit motiviert.
In der zweiten Phase der Bundesjugendspiele kamen um 10 Uhr zusätzlich die Klassenstufen 8 und 9 ins gut gefüllte Stadion, um sich für die bevorstehenden Disziplinen zu erwärmen. Es folgte der absolute Stimmungshöhepunkt: Der Staffellauf! Nacheinander, beginnend mit der fünften Jahrgangsstufe, begaben sich die Schülerinnen und Schüler an den Start. Jeweils vier Mädchen und vier Jungen aus jeder Klasse waren für den Lauf nominiert. Die Zuschauer rechts und links neben der Bahn pushten ihre favorisierte Klasse mit lautem trommeln und Anfeuerungsrufen so sehr nach vorn, dass die emotionale Stimmung auch auf die unbeteiligten Anwesenden überschwappte. Wahnsinn! Begeisterung! Faszination! So macht der Wettbewerb Spaß! Als Sieger beim Staffellauf gingen die 5aR, 6b, 7aR, 8bR und 9aR hervor. Den Siegern gebührt die Ehre, den Mitstreitern das Motto „Dabeisein ist Alles“!
Im Anschluss absolvierten die 8er und 9er noch die übrigen Disziplinen und konnten mit zufriedenstellenden Ergebnissen die Bundesjugendspiele 2019 abschließen.
Als die Schülerinnen und Schüler das Gelände verlassen hatten, traf sich das Lehrerkollegium zum Erfahrungsaustausch auf der Terrasse und kam zu folgendem Ergebnis:
Das Wetter war ebenso perfekt wie die Stimmung und die Organisation der Spiele, die Schüler aller Klassenstufen haben beeindruckende Leistungen gezeigt und die Helferinnen und Helfer der 10. Klassen haben vorbildlich gearbeitet. Am Ende gilt nochmals Danke an alle Beteiligten zu sagen. Hierbei möchten wir auch das Team des Schulsanitätsdienstes um Anke Ludewig nicht vergessen, die trotz der hohen Temperaturen und Blessuren einiger Sportler bis zum Ende ihren Dienst verrichteten.
Dank der vielen positiven Eindrücke und Erkenntnisse freuen wir uns schon auf die kommenden Bundesjugendspiele!

(Stephan Teutsch)

Schulstart an der MBS

Die Sommerferien sind bald zu Ende und wir freuen uns auf das kommende Schuljahr. Für die Klassen 6-10 beginnt der Unterricht am Montag (12.08.19) mit Klassenlehrerunterricht. Der Unterricht endet in der gesamten Woche nach der 5. Stunde für alle Klassen. Der Stundenplan läuft ab Mittwoch. 
Wir freuen uns auf unsere beiden fünften Klassen. Diese begrüßen wir am Dienstag (13.08.19) um 8:45 Uhr in der Aula mit einer kurzen Einschulungsfeier. Für die Eltern gibt es in der Mensa bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Um 11.30 Uhr findet am Dienstag der ökumenische Schulanfangsgottesdienst für alle Schülerinnen und Schüler statt. 
Der Ganztagsbetrieb beginnt in der zweiten Schulwoche. Jetzt noch ein schönes und erholsames Wochenende und bis Montag in der MBS. 

Projektwoche zum Abschluss

Copyright Echo Online am 04.07.2019
 

Heppenheimer Martin-Buber-Schüler zeigen Kreativität, bevor es in die Ferien geht.

Mit bunter Farbe verwandeln Martin-Buber-Schüler eine Betonmauer in eine blühende Blumenwiese.
Foto: Martin-Buber-Schule

HEPPENHEIM – (red). In der letzten Schulwoche ist es an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule Tradition, das Schuljahr mit einer Projektwoche abzuschließen. In diesem Jahr hatte das Organisationsteam um Jonas Meier und Niels Keller wieder ein buntes Programm zusammengestellt, in das sich die Haupt- und Realschüler im Vorfeld einwählen mussten.
So wurde die Arbeit einer letzten Projektgruppe abgeschlossen und eine triste Betonmauer mit einer Blumenwiese aufgehübscht. Eine andere Gruppe befasste sich mit dem Textildruck, hier wurden T-Shirts mit dem neuen Schul-Logo und eigenen Kreationen bedruckt.
 
Auch Geo-Caching und Spiele im Wald standen auf dem Programm. Im Laufe der Woche fertigten die Jugendlichen abstrakte Kunstwerke aus Zweigen. Eine große Schülergruppe widmete sich den Heppenheimer Institutionen und besuchte Rathaus, Bürgerbüro, Museum und auch das Schwimmbad. In der Schulküche wurde Johannisbeermarmelade gekocht, nachdem zuvor die Beeren selbst geerntet worden waren.
Sportliche Projekte gab es aber auch: Die Buber-Schüler hatten beispielsweise die Möglichkeit, Einblicke in das Baseball-Spiel zu bekommen oder sich bei Tischtennis- und Tischkickerturnieren zu messen. Außerdem gab es für passionierte Mountainbiker Touren zum Melibokus und durch die Heppenheimer Gemarkung. Der 13-jährige Fynn sagte am Ende der Projektwoche: „Eigentlich könnte es noch öfter eine Projektwoche geben.“ Schulleiterin Petra Röhrig dankte ihrem Lehrerkollegium für den großen Einsatz und die tolle Begleitung der Projektwoche. Mit den Verabschiedungen der Kolleginnen und Kollegen endete dann das Schuljahr an der MBS.
 
 

Martin-Buber-Schule: „Wir können alle stolz auf uns sein“

Copyright Echo Online von Meike Paul
Erschienen am 20.06.2019 um 23:00 Uhr, zuletzt geändert am 21.06.2019 um 13:30 Uhr 

Die Absolventen der Martin-Buber-Schule freuen sich auf einen neuen Lebensabschnitt. Ausbildung, Abitur oder ganz etwas anderes, das ist jetzt die Frage.

96 Schüler der Haupt- und Realschule Martin Buber in Heppenheim haben sich in Schale geworfen. Foto: Arne Schumacher

HEPPENHEIM – Neue Segel setzen, auf, zu neuen Ufern: Der Ernst des Lebens, der beginnt nun für 96 Schüler der Haupt- und Real-Schule Martin Buber in Heppenheim. Bei ihrer Entlassfeier in der Aula war nicht nur Wehmut, sondern vor allem Abenteuerlust und Enthusiasmus spürbar. „Wir sind jetzt erst mal froh, dass die Schinderei vorbei ist“, brachte es Schülersprecher Sebastian Fischer im Namen seiner Jahrgangskollegen auf den Punkt, fügte aber hinzu: „Nein, mal im Ernst, wir können alle stolz auf uns und unsere Abschlüsse sein.“ Eine Tatsache, die auch die Schulleitung bestätigte: Petra Röhrig und Tobias Diehl dankten ihren Abgängern für die erlebnisreiche Zeit und wünschten alles Gute: „Wir sind mit der Leistung und dem Sozialverhalten sehr zufrieden“, so Röhrig.
Die jungen Damen hatten sich richtig rausgeputzt: lange, wallende Abendroben ausgewählt, schweren Schmuck und hohe Stöckelschuhe dazu kombiniert. Ein leichtes Sommerkleidchen wäre bei den hohen Temperaturen in der Schul-Aula sicher angenehmer gewesen – doch für ihren großen Tag wollten die Absolventinnen noch einmal richtig auftrumpfen. Auch die Jungs schwitzten in ihren Anzügen mit Krawatte oder Fliege.
 
„Gleich könnt ihr feiern. Aber natürlich nur mit alkoholfreien Cocktails“, sagte Klassenleiter Robert Vuletic augenzwinkernd, der dafür lautes Gelächter erntete. Kurz wollten sich die Lehrkräfte fassen, ihre Schutzbefohlenen schnell in die Zukunft entlassen: „Auf eine Reise, bei der hoffentlich der Sonnenschein dominiert und sich der Wind nur selten in einen tosenden Sturm verwandelt“, so Antje Buschendorffs. Schülersprecher Sebastian Fischer dankte im Namen seiner Kameraden, für die schulische Ausbildung: „Die Lehrer sind jetzt sicher froh, dass sie wieder einen Jahrgang Rabauken überstanden haben“ und ließ die vergangenen Jahre Revue passieren. Besonders die Schulfahrt an den Gardasee ist da allen in lebhafter Erinnerung geblieben.
Doch in all den Jahren wurde natürlich nicht nur gefeiert, sondern auch etwas gelernt. Mit einem Notendurchschnitt von 1,6 wurde Vanessa Höhn die Jahrgangsbeste in den Hauptschulklassen. Die Realschüler Jan Hofmann und Nojan Lylami teilten sich den Titel mit der Note 1,5. „Wir haben gelernt, wie schön Erfolg sein kann. Aber, dass wir dafür auch etwas tun müssen“, resümierte Fischer, der einräumte, es den Lehrern sicher nicht immer leicht gemacht zu haben. Doch was am Ende bleibt, das ist Dankbarkeit. Dass viele der Abgänger schon wissen, wie es weitergehen soll, das sorgte für Zufriedenheit: Ausbildung beginnen oder fürs Abitur pauken. „Nur manche sind noch unschlüssig. Euch wünsche ich eine schnelle Eingebung“, so Fischer. Mit Liedbeiträgen, Fotos von Unternehmungen und Anekdoten lockerten die Absolventen die Zeugnisübergabe auf. Und natürlich wurde hierbei verdient gejubelt.

Interessante erste Eindrücke aus Südengland

Nachdem die letzten Zeugnisnoten im Jahrgang acht gemacht sind, brach eine muntere Reisegruppe aus 49 Schülerinnen und Schülern letzten Freitag zur ersten Englandfahrt in der Geschichte der Heppenheimer Martin-Buber-Schule auf. Ziel der Reise war das südenglische Städtchen Exmouth in der Grafschaft Devon. Nach 16 stündiger Fahrt kam die Gruppe erschöpft aber glücklich in Exmouth an, wo die Gastfamilien schon warteten. Die Heppenheimer Jugendlichen wohnen nämlich in dieser Woche bei britischen Familien, um ihr Englisch anzuwenden und zu verbessern. Am ersten Tag wurde, nach einem kleinen Stadtrundgang, am Strand gegrillt und ein Sandburgenwettbewerb durchgeführt. In den nächsten Tagen stehen Ausflüge in die Universitätsstadt Exeter, den Nationalpark Dartmoor und zur britischen Riviera an. Außerdem sind eine Klippenwanderung und Makrelenfischen geplant. Auf den Bildern haben Sie die Möglichkeit, ein paar der vielfältigen Eindrücke aus Südengland nachzuvollziehen.
Herr Diehl, stellvertretender Schulleiter, der die Fahrt an die MBS geholt hat, bedankt sich bei den begleitenden Lehrkräften Frau Pinecker, Frau Ulrich und Herrn Keller und der Exmouth Language School für die tolle Vorbereitung der Fahrt. Diese Fahrt wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Fußballturnier der 9.Klassen – Die Fairness siegte!

„Es war ein sehr harmonisch verlaufendes Turnier und die Stimmung könnte nicht besser gewesen sein“, so resümierten die ausrichtenden Lehrkräfte und Klassenlehrerinnen und Lehrer. Das lag natürlich auch an den sehr sportlichen und fair agierenden Schülerinnen und Schüler, die bei besten Wetterbedingungen das Turnier zu einem Highlight des Schulhalbjahres werden ließen.  Zu dem überzeugten die beiden FSJ Kräfte, nämlich Herr Korbi und Herr Wagner, mit ihren Schiedsrichterleistungen. Es gab keine Platzverweise oder eine Anhäufung von gelben Karten. Das an sich belegt den sportlichen Geist, der über diesem Turnier lag.

Ein Novum des diesjährigen Wettbewerbes stellte die Aufteilung zwischen Jungen und Mädchenmannschaften.  Das Reglement besagte, dass maximal zwei Jungs in einer Mädchen Mannschaft mitspielen dürfen, sofern die betreffende Klasse die Anzahl von sieben Mitspielerinnen nicht aufbringen kann. Allerdings dürfen diese keine Tore erzielen.  Ungeachtet dieser „Verstärkungsmöglichkeit“ sahen die Zuschauer technisch hochwertig spielende Mädchenteams, welche in der Einzelbetrachtung auch durchaus gute Ergänzungen in den Jungenmannschaften gewesen wären.

Zum Turnier waren insgesamt fünf Jungenmannschaften, bestehend aus den Klassen 9a, b, cR und 9a und 9BH, sowie vier Mädchenmannschaften, bestehend aus 9a,b,cR und 9H, angetreten.  Die Spielzeit betrug 10, bzw. 7min auf dem Kleinfeld des Kunstrasenplatzes im Starkenburg Station.

Am Ende eines sehr spannenden Turniers, setzte sich die Klasse 9bR gegenüber den stark spielenden und gut eingestellten Schülern der Klasse 9AH von Herrn Vuletic durch. Den Turniersieg feierten die Schülerinnen und Schüler der 9bR mit einer Wasserdusche für Ihren Klassenlehrer Herr Kolb, der dies sichtlich genoss und sich „tierisch“ mit freute.

Bei den Mädchen konnte sich die Klasse 9cR mit deutlichem Punktvorsprung an die Spitze setzen, gefolgt von der Klasse 9bR. Im Einzelnen sah die Rangfolge wie folgt aus:

Mädchen: 9cR, 9bR, 9H und 9aR

Jungs: 9bR, 9aH, 9bH, 9cR und 9aR

Mit der Übergabe der Urkunden durch die Sportkollegin Frau Steiner an die Vertreterinnen und Vertreter der Klassen, wurde das Turnier beendet. Ein Dank gilt dem Orga-Team, Herrn Teutsch und Herrn Schamber, die für einen gut organisierten Rahmen des Turniers sorgten. (ml)

Aufklärungsarbeit zum Thema Zecken

Seit heute ist in der Aula unserer Schule die Ausstellung des Kreises Bergstraße zum Thema Zecken zu sehen. Dabei geht es um die verschiedenen Arten von Zecken, deren Lebensräume und den Gefahren, die von den kleinen Lebewesen für Tier und Mensch ausgehen. Außerdem geht es auch um die richtige Entfernung einer Zecke. Ein aktuelles Thema, das viele unserer Schülerinnen und Schüler betrifft. Bis zum 6. Juni steht die Ausstellung unserer Schulgemeinde zur Verfügung.

 

Absage der Bundesjugendspiele

Schlechtes Wetter, rutschige Laufbahn und Bundesjugendspiele: Das passt nicht zusammen!

Da es nach heutiger Wettervorhersage am 28.05.2019 regnen soll, müssen wir die geplanten Bundesjugendspiele leider absagen.

Ein Ersatztermin wird in Kürze bekannt gegeben.

Techniktage 2019 – Ganz nah dran!

Unternehmen, Firmen und Kleinbetriebe suchen händeringend Fachkräfte, denn es ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass diese in großer Zahl in Deutschland fehlen. Viele Schulabsolventen sehen oft ihre berufliche Zukunft in akademischen Berufen, die aber eine langjährige und kostenintensive Hochschulausbildung voraussetzen.
Dabei wird leider immer wieder  vergessen, dass es im Handwerk eine Vielzahl von sehr attraktiven Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt, die ebenfalls zukunfts- und einkommenssichere Existenzgrundlagen bieten.
Einen neuen Weg, um diese Alternativen hautnah zu erleben, gehen die drei regional ansässigen Unternehmen Sanner GmbH – Verpackungstechnik in Bensheim, DAW (Deutsche Amphibolin-Werke)- Farbenhersteller in Ober-Ramstadt und Pirelli, Reifenhersteller in Höchst/Odenwald. Sie luden interessierte Schülerinnen und Schüler des Kreises Bergstrasse zu einem Techniktag in ihre Firmen ein und präsentierten dort ihre Geschäftsfelder sowie deren Ausbildungsmöglichkeiten.
Mit einem ausgiebigen Frühstück begannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den sehr informativen Tag bei Sanner. Dort erfuhr man, welche Aufgaben ein Verfahrenstechniker zu erledigen hat und wie die Herstellung von Verpackungsmaterial funktioniert. Sehr beeindruckend war dabei zu sehen, wie die Mitarbeiter mit CAM (Computer gestütztem Manufacturing) Werkzeuge planen und letztendlich über robotergestützte Fräser herstellen. Dabei arbeitet man in Bereichen, die mit einer Genauigkeit von 0,001 mm das menschliche Augenmaß um ein vielfaches übersteigt!  Im Gespräch mit diesen Fachkräften wurde deutlich, dass man sich in diese sehr anspruchs- und verantwortungsvollen Aufgaben schrittweise eingearbeitet und hochgearbeitet hat. Vom Realsschulabschluss über eine grundsolide Werkzeugmacherausbildung, weiter zum Techniker und Meister. Begleitet wurde dieser berufliche Aufstieg jeweils mit Fortbildungen und Weiterbildungen in neue Verfahrens- und Prozessabläufen. Dabei spielten die Digitalisierung und das Wissen um deren betriebswirtschaftlichen Nutzen Vorteile im internationalen Wettbewerb. „Wir sichern unsere Arbeitsplätze, in dem wir uns ständig neuen Erfordernissen anpassen und stellen“, berichtete ein Mitarbeiter zufrieden.
Als zweite Anlaufstation war die Firma DAW (Deutsche Amphibolin Werke) in Ober -Ramstadt, die die Techniktagbesucher besichtigen konnten. Ein weltweit agierender Farbenhersteller, dessen Produkte in jedem guten Farbenkontor und Baumarkt zu finden sind. Hier gibt es eine Vielzahl von interessanten Ausbildungsmöglichkeiten, die gerade für Haupt- und Realschulabsolventen interessant sein könnten. Vom Lager-Logistikfacharbeiter/in über den Verfahrenstechniker/in bis hin zur Fachkraft für Büromanagement, dem Industriekaufmann/frau, den Mechatroniker/in und natürlich den Chemikant/in und Lacklaborant/in.
Im dritten Unternehmen, nämlich dem Reifenproduzenten Pirelli, konnten die Schülerinnen und Schüler neben der Lehrwerkstatt und Produktion auch einen hochmodernen Simulator besichtigen. Mit letzterem durften sich die Schülerinnen und Schüler an die Herstellung eines Reifenrohlings heranwagen, ohne Angst zu haben einen „Produktionsschaden“ anzurichten. Mit diesem Simulator werden die neuen Mitarbeiter mit dem Verfahrensprozess vertraut gemacht. Sie lernen virtuell die Maschinen zu bedienen. Der große Vorteil bei diesem Verfahren ist klar. Lernen ohne teuren Materialverlust, der eventuell durch eine Fehlbedienung passieren könnte. Zum Schluss durften die Teilnehmer an den Werkbänken der Lehrwerkstatt selbst Hand anlegen. Nach vorgegebenen Plänen stellten sich die Schüler Schlüsselanhänger her, die man selbstverständlich als Andenken mit nach Hause nehmen durfte.
Den Abschluss des sehr beeindruckenden Tages bildetet ein gemeinsames Essen auf der Burg Frankenstein. Hier ließ man den Tag noch einmal Revue passieren, tauschte sich mit Mitschülern anderer Schulen aus und suchte auch das Gespräch mit den Ausbildungsverantwortlichen der besuchten Unternehmen, die bei diesem gemeinschaftlichen Event ebenfalls anwesend waren.  Ein besonderes Highlight war dann schließlich die Übergabe der begehrten Teilnahmezertifikate. Diese sind bei Bewerbungen bei den besuchten Unternehmen so etwas wie „das Überspringen der ersten Bewerbungshürde“.
Die begleitenden Lehrkräfte bedankten sich bei den Vertretern der Unternehmen für ihr Engagement und den reibungslosen Ablauf des Techniktages, sowie bei dem Busunternehmen Brückmann, welches die Transfers zu den Unternehmen vornahmen. (ml)

Es klappern die Mühlen…am Heppenheimer Stadtbach

Wind- Wasserkraft und Sonnenenergie gewinnen immer mehr an Bedeutung bei der Versorgung von privaten und kommerziellen Abnehmern mit Strom. Um die Wirkweise und der Nutzen dieser Energielieferanten einmal in einem sehr kleinem, aber doch recht anschaulichem Umfang kennen zu lernen, bauten die Schülerinnen und Schüler des WPU Kurses Holzwerken funktionstüchtige Wasserräder.

Nachdem man eine geeignete Stelle am Heppenheimer Stadtbach gefunden hatte, installierten die Schüler ihre Wasserräder in der Flussmitte, da wo die Strömung durch eine Bachverengung am stärksten war. Sogleich nach dem Einsetzen der Räder begannen sie sich recht schnell zu drehen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass die Räder, die auf einem Kugellager aufgesetzt waren, wesentlich leichter liefen und auch höhere Drehzahlen aufwiesen, als die Räder, die nur ein Holzlager hatten.

Ein Phänomen, welches schon in dem altdeutschen Lied „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“, besungen wurde, konnten die experimentierfreudigen Jugendlichen hören, denn das Eintauchen der Schaufeln ins Wasser erzeugte diesen klappernden Klang.

Die Drehgeschwindigkeit der Räder war nach Meinung des begleitenden Arbeitslehrers, Herrn Teutsch, so hoch, dass es sich nun lohnt einen kleinen Dynamo an die Räder zu montieren. Dann hätte man die Lerneinheit in vielerlei Hinsicht umfangreich bearbeitet. Zum einen stellte die Herstellung der Räder eine große handwerkliche Herausforderung für die Schüler dar und zum anderen wird nun die physikalische Wirkweise von Wasserkraft zur Gewinnung von Energie unterrichtlich thematisiert und behandelt. Darüber hinaus bereitete der Unterrichtsgang zum Stadtbach allen Beteiligten große Freunde und der an sonst trocknen Unterrichtsstoff wird in spielerischer Art und Weise erfahrbar und erlernt. (ml)