Apr 20

Berufsorientierungstage – Elternabend der anderen Art

Einen Elternabend der anderen Art erlebten am 29.03.2017 die drei 8. Realschulklassen und die dazugehörige Elternschaft.

Alles drehte sich an diesem Abend um das Thema Praktikum und Berufsorientierung an der MBS.

Die Schülerinnen und Schüler waren jedoch nicht nur passive Teilnehmer, sondern gestalteten einen großen Teil des Abends mit. So startete der Elternabend um 18.30 Uhr mit einer großen Ausstellung in der unteren Aula. Anhand von übersichtlich gestalteten Plakaten und vielen Anschauungsmitteln präsentierten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen ihre Praktikumsberufe bzw. Praktikumserfahrungen. Sie standen den Besuchern der Ausstellung Rede und Antwort und zeigten stolz die Arbeiten, die sie während der drei Projekttage vom 27.03.-29.03.2017 erstellt hatten.

Um 19.00 Uhr fanden sich dann alle Schülerinnen und Schüler sowie Eltern in der Mensa ein. Die Moderatorin Frau Späth begrüßte zunächst den Diakon Herr Jakob, der das Projekt BUFI vorstellte. In diesem Projekt haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich innerhalb von mehreren Abendterminen intensiv mit den Themen Berufswahl, Bewerbung und Vorstellungsgespräch auseinanderzusetzen. Anschließend stellte der Berufsberater Herr Rohrbacher das Beratungsangebot durch die Arbeitsagentur vor. Er bietet unter anderem auch Sprechstunden an der MBS an, in denen sich die Schülerschaft mit allen Fragen rund um die Berufsorientierung an ihn wenden kann.

Frau Späth berichtete anschließend über die vielfältigen Berufsorientierungsprojekte an der Martin-Buber-Schule im Jahrgang 9 und 10.

Besondere Highlights stellten die drei Power-Point-Präsentationen von Schülerinnen und Schülern aus den drei 8. Klassen dar. Max Pilger aus der 8aR präsentierte sein Praktikum an der BASF, Jan-Luca Büchler stellte sein Praktikum bei dem Huber Verlag in Mannheim vor und die Schülerinnen Jennifer Fischer und Semira Alemayo aus der 8cR hatten eine PP-Präsentation über ihr Praktikum im Kindergarten vorbereitet.

Am Ende des Abends prämierte Frau Späth noch die drei besten Praktikumsberichte von Nojan Lilami, Laura Gärtner und Jennifer Fischer Sie alle erhielten eine Urkunde und eine süße Aufmerksamkeit. Im Anschluss hatten die Eltern noch die Gelegenheit, sich mit den Referenten und Lehrkräften auszutauschen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den interessanten und abwechslungsreichen Abend.

(von B. Späth)

Mrz 24

Sporttag zur Suchtprävention in den 7. Klassen

Am Montag, dem 20.03.2017 fand in der Sporthalle der MBS die alljährliche Veranstaltung zur Sucht-Prävention für alle 7. Klassen
statt.
Zunächst wurde dabei in einer Gesprächsrunde auf den Zusammenhang Sport – Erfolg im Team – Ichstärkung – Suchtprävention eingegangen.
Über Vertrauens-Spiele ging es an verschiedenen Stationen danach um genau diese Themen, z.B. mit weiteren Vertrauensaufgaben oder mit Bewegungsaufgaben, die alleine nicht von allen zu bewältigen waren.

Auf diese Weise wurden vielfältigste Erkenntnisse angestoßen, es erfolgten gruppendynamische Vorgänge, die im Einzelfall zu „Rekord-
Ergebnissen“ im Team führten.
Für Insider: Die Wand wurde von 9 Personen gemeinsam in 45 Sekunden überwunden….
Die Gletscherspalte wurde einmal in unglaublichen 1:15 min von 9 Personen bewältigt und in der letzten Gruppe nochmals getoppt durch ein Ergebnis von 1:10 min von 11 Personen.
Diese Zeiten zu erreichen ist dabei keine Aufgabe der Organisatoren, dieser Wunsch kommt immer aus der Gruppe – vor allem, wenn man beim Bewältigen erkannt hat, welche Möglichkeiten noch bestehen.

Vielen Dank auch für den Aufbau, hier waren Viktoria, Nils und Mattes aus der 10aR schon ab 07:00 Uhr tätig – eine sehr wichtige Hilfe für die Organisatoren.

Wir hoffen, dass die Bilder einige Eindrücke vermitteln.

Jürgen Pieper Matthias Menzner

Feb 17

Badmintonturnier der 10. Klassen in Hemsbach

Am 2.2.2016 trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen in der Badmintonoase Hemsbach um den King bzw. die Queen oft the Court zu ermitteln.

Gespielt wurde im Schleifchenturniermodus. So wurde allen, die besonders motiviert waren die Möglichkeit geboten, viele Spiele zu bestreiten, um in die Endrunde zu gelangen während die eher kommunikativen Freizeitspieler mit weniger Erfolgsdruck sportliche Höchstleistungen zeigen konnten.Das Resultat war ein schönes, entspanntes und fröhliches Sportfest, welches allen Teilnehmern und den Ausrichtern viel Freude bereitet hat.

Gegen 13:00 Uhr standen als Siegerin und Sieger des Badmintonturniers Annika Schneider und Marc Weimer fest.

Turnierleitung Niels Keller

Feb 14

Martin-Buber-Schule präsentiert sich beim Tag der offenen Tür

Copyright Echo Online vom 14.02.2017

Die neunjährige Mia knackte beim Tag der offenen Tür in der Martin-Buber-Schule einen Rekord: Gut gesichert stapelte sie zwölf Wasserkisten bis fast unter die Decke. Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM – (jr). Beim Tag der offenen Tür war Heppenheims Martin-Buber-Schule (MBS) von 10 bis 12.30 Uhr Ziel vieler interessierter Schüler und Eltern. Gemeinsamer Beginn war um 10 Uhr in der Mensa der Schule, anschließend bestand die Möglichkeit für Eltern und Schüler, an Führungen durch das Schulgebäude teilzunehmen. An den einzelnen Stationen der Fachbereiche konnten die Besucher nützliche Informationen über das Leben und den Unterricht an der Martin-Buber-Schule bekommen. Für Speisen und Getränke sorgte der Förderverein.

Die Schule mit etwa 520 Schülern ist nach wie vor im Umbau, verfügt aber bereits über neue naturwissenschaftliche Räume, Werkstätten, Mediothek und Mensa.

Lehrer übernehmen die Hausaufgabenbetreuung

Das engagierte Kollegium der Haupt- und Realschule, das zurzeit 40 Lehrer zählt, arbeitet beharrlich am Ziel, den Kindern und Jugendlichen die Erreichung des bestmöglichen Schulabschlusses zu ermöglichen. Ganztagsklassen bieten neben der Hausaufgabengarantie je eine Förderstunde in den Hauptfächern zusätzlich. Alle Stunden, auch die Hausaufgabenbetreuung, finden unter Anleitung der Lehrer statt. Zusätzliches Personal (Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr und Schüler der neunten Klassen) steht zur Unterstützung zur Verfügung. Das Angebot ist bis auf das Mittagessen kostenlos.

Ab der siebten Klasse wirkt das Berufsorientierungs- und Übergangskonzept der Schule. Jährliche intensiv betreute Berufspraktika vermitteln Einblicke in Berufe und ermöglichen ebenso Kontakte zu interessanten Betrieben wie die Talent Company im Gebäude der MBS. Betriebe stellen sich hier vor, Workshops werden von Personalleitern, Unternehmern und sonstigen Fachkräften geleitet.

Begleitung beim Einstieg in den Beruf

Die professionelle Berufseinstiegsbegleiterin eröffnet Wege, betreut die Kinder und knüpft Kontakte mit den Betrieben. Fachleute aus der Wirtschaft leiten die Bewerbungstrainings. Gymnasial- und Berufsschullehrer der Karl-Kübel-Schule und der Heinrich-Metzendorf-Schule gestalten den Wahlpflichtunterricht. In den 10. Klassen erfolgt eine besondere Förderung in den Hauptfächern für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

Feb 07

Ganz schön fit in Mathematik

Copyright Echo Online vom 07.02.2017

MARTIN-BUBER-SCHULE Sieger des Wettbewerbs treten nun im Kreisentscheid an

Erfolgreich beim Schulentscheid waren die Matheprofis der Martin-Buber-Schule, von links Fachbereichsleiterin Mathematik Diana Englmeier, Max Pilger, Marcel Stay, Fabian Rhein, Abishan Jeegathsewaran, Stefan Ziemke und Schulleiterin Petra Röhrig

 

HEPPENHEIM – (red). Jährlich findet im Land Hessen ein Mathematikwettbewerb der 8. Klassen statt. Hierzu werden zunächst die Schulsieger, in der zweiten Runde die Kreissieger und schließlich in der Endrunde die Landessieger ermittelt. Die Jury zur Ermittlung der Landessieger wird vom Hessischen Kultusministerium berufen. 

Im Dezember fand an der Martin-Buber-Schule die erste Runde statt. Am 3. Februar erfolgte dann die Ehrung der Schulsieger.

Im März findet in der Schillerschule in Bensheim-Auerbach der Kreisentscheid statt.

In der Realschule belegte Fabian Rhein aus der Klasse 8 a R den ersten Platz. Den zweiten Rang erreichte Abishan Jegatheeswaran aus der Klasse 8 c R und den dritten Platz Max Pilger (8 a R).

Schulsieger der Hauptschule mit der gleichen Punktzahl wurden Marcel Stay und Stefan Ziemke, beide aus der Klasse 8 a H.

Als Anerkennung ihrer Leistung überreichten die Schulleiterin Petra Röhrig und die Fachbereichsleiterin „Mathematik“, Diana Englmeier, den Schülern eine Urkunde und ein Buchpräsent.

Feb 01

Sportliche Kollegien kämpfen um den Lehrer-Cup Pokal im Eisstockschießen

von M. Leible

Bereits zum zweiten Mal trat die Mannschaft der Martin-Buber-Schule im Eisstockschießen in Weinheim an. In diesem Jahr aber mit der Besonderheit, gegen eine andere „Schulmannschaft“ des Kreises Bergstraße anzutreten, nämlich der Dietrich-Bonhoeffer-Schule aus Rimbach. 

Eine weitere Besonderheit lag darin, dass die wenigsten Spielerinnen und Spieler Erfahrungen im Eisstockschießen hatten.  Aber das war auch nicht das Wesentliche dieses Spielabends. Vielmehr ging es um das gesellige Miteinander und beiläufig auch um den Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen. So trafen  endlich auch einmal die beiden Schulsekretärinnen an diesem Abend zusammen, nach dem man in der Vergangenheit oft telefonisch und rein dienstlich mit einander zu tun hatte.  „Jetzt kann ich der Stimme meiner Kollegin endlich auch einmal ein Gesicht zu ordnen, äußerte sich Sonja Laudenklos von der DBS erfreut.

Begleitet und geführt wurde die Begegnung von vier Schiedsrichtern des Eisstockclubs Mörlenbachs. Sie achteten auf die korrekte Einhaltung der Spielregeln und gaben wertvolle Hinweise, wie der „Stock“ möglichst gut und strategisch in der Nähe der „Dalbe“ platziert werden sollte. 

Nach einer Eingewöhnungs- und Trainingseinheit ging es direkt in die Vollen.  Neben Schüssen, die einerseits unterwegs „verhungerten“ bis hin zu „Bandensprenger“ und Präzisionsschüssen, konnten die mitgereisten Fans alles sehen. Spannende Zweigkämpfe entwickelten sich und mit zunehmendem Abend und Zunahme des Zielwasserspiegels erreichte man eine stimmungsgeladene „Hoch-Zeit“, die zu einem ausgewogenen Spielergebnis zwischen den beiden Teams führte. Schließlich und endlich jedoch erkämpfte sich die  Mannschaft der Dietrich Bonhoeffer Schule, Rimbach  in einem „zusätzlichen“ Endspiel den Pokal. Ein junger Kollege der MBS wollte dieses Ergebnis unter keinen Umständen akzeptieren und reichte beim internationalen Eisstocksschußverband – Zürich  (IESSV) Protest ein. Kollegen der MBS versuchten die Wogen mit einer Glühweinrunde zu glätten, aber da war es schon zu spät, denn die Protestnote war per Whats App – Note bereits nach Zürich unterwegs.  Wir werden sehen was sich aus dieser Protestnote ergibt. Ungeachtet dessen einigte man sich auf eine Revanche im nächsten Winter, denn der Pokal muss wieder an die Bergstraße. Dort gehört er nach einstimmiger Meinung der Kolleginnen und Kollegen der MBS auch hin, denn dort wurde er kunstvoll in einer  „Eisstock-Werkstatt“ in Heppenheim gefertigt!

 

 

Jan 16

Einladungen der Martin-Buber-Schule

Di 24.01.2017 um 19:30 Uhr 

Informationsabend für Eltern der 4. Klassen

in der Mediothek 2. OG


Sa 04.02.2017 von 10 Uhr (gemeinsamer Beginn) – ca. 12:30 Uhr

Tag der offenen Tür

für Kinder der 4. Klassen
in Begleitung ihrer Eltern


Wir freuen uns, Sie in unseren neuen Räumen begrüßen zu dürfen.

Dez 17

Vorlesen bei weihnachtlicher Stimmung

Foto: Karl-Heinz Köppner

Wie jedes Jahr im Dezember fand am 7.12.2016 der Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für die 6. Klassen statt.

Schon mehrere Wochen zuvor wurde im Deutschunterricht der 6. Klassen fleißig vorgelesen. Dabei ging es darum, zwei Klassensieger zu bestimmen, die im Vorlesen am meisten überzeugten. Neben der Förderung der Lesefähigkeit lernten die Schülerinnen und Schüler nebenbei auch noch viele interessante und spannende Bücher kennen, denn jeder stellte ein selbstgewähltes Buch vor und las daraus eine Stelle vor.

Am 7.12.2016 traten dann die Klassensieger zum Schulentscheid in der Mediothek der Martin-Buber-Schule an. Den Schülerinnen und Schülern war die Aufregung ins Gesicht geschrieben, als sie in der 5. Stunde die weihnachtlich geschmückte Mediothek betraten. Sie wussten bereits, dass sie sich nun einer fünfköpfigen Jury stellen mussten, die am Ende den Schulsieger bestimmen sollte. Die Jury setzte sich wie gewohnt aus Frau Menninger von der Bücherstube May, Frau Röhrig, Frau Jansenberger, Frau Menzel und Iga Posala , Schülerin aus der 10bR zusammen.

In der ersten Vorleserunde lasen die Schülerinnen und Schüler aus ihren eigenen Büchern vor und in einer zweiten Runde aus einem unbekannten Buch. Dabei achtete die Jury nicht nur auf die Lesetechnik, sondern auch auf eine stimmungsvolle Wiedergabe des Inhalts.

Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht, denn alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen gaben ihr Bestes. Besonders überzeugen war aber Katharina Hörl aus der 6aR und sie wurde somit zur Schulsiegerin auserkoren. Betont werden muss aber an dieser Stelle, dass auch Ece Torgut aus der 6cR mit guten Leseleistungen hervorstach und das Rennen um den Platz der Schulsiegerin knapp verlor.

Alle Schülerinnen und Schüler wurden mit Urkunden ausgezeichnet und erhielten Schokonikoläuse. Katharina und Ece bekamen von Frau Menninger zudem einen Büchergutschein überreicht. Für Katharina geht es jetzt weiter in den Kreisentscheid. Dafür wünschen wir ihr viel Glück und Erfolg!

Ergebnisse des Vorlesewettbewerbs 2016

Klassensieger:

6a
Inga Döding (Mein Lotta-Leben von Alice Pantermüller)

6b
Hayat Kuzuluk (Hinter verzauberten Fenstern von Cornelia Funke)
Umut Tanko (Damals war es Friedrich von Hans Peter Richter)

6c
Caner Kaya (Star Wars – The old republic von Drew Karpyshyn)
Ece Torgut (Gelöscht von Teri Terry)

 

Schulsiegerin:
Katharina Hörl (6a)
(Spione küsst man nicht von Ally Carter)

Text: Leonie Menzel

Dez 08

Schluss mit „kommissarisch“

Copyright Echo Online vom 06.12.16 von Jürgen Reinhardt

MARTIN-BUBER-SCHULE: Nach zweieinhalb Jahren wurde Petra Röhrig zur Schulleiterin ernannt

Ende des Provisoriums: Die neue Leiterin der Heppenheimer Martin-Buber-Schule, Petra Röhrig (rechts) mit der für die Schule zuständigen Dezernentin des staatlichen Schulamtes, Bettina Reinhardt, bei der Überreichung der Ernennungsurkunde. Foto: Karl-Heinz Köppner

 

Zweieinhalb Jahre lang hat Petra Röhrig die Arbeit schon gemacht, die Martin-Buber-Schule in Heppenheim mit ihren 520 Schülern und über 40 Lehrern geleitet. Als kommissarische Chefin: Auf den Titel Rektorin musste die stellvertretende Schulleiterin bisher warten. Das hat sich mit dem 1. Dezember geändert, und am Montag konnte die 60-jährige Pädagogin ihre Ernennungsurkunde aus der Hand von Bettina Reinhardt, für die Schule zuständige Dezernentin beim Staatlichen Schulamt, entgegennehmen. 

Entstanden war die Lücke in der Führungsebene der Haupt- und Realschule an der Gräffstraße, nachdem Schulleiter Markus Proksch im Mai 2014 an das Staatliche Schulamt abgeordnet worden war. Seine Stellvertreterin hatte, unterstützt von drei Kolleginnen beziehungsweise Kollegen, das Verwaltungsgeschäft übernommen – und dies in einer Zeit, die die Schule vor große Herausforderungen stellte.

Zum einen wird die Schule seit 2008 mit großem Aufwand um- und ausgebaut – die Klassenräume wurden oder werden saniert, eine Mensa und eine Mediathek sind entstanden. Zurzeit läuft der dritte von vier Bauabschnitten.

Zum anderen wird die Martin-Buber-Schule wie keine andere in Heppenheim mit dem Flüchtlingsproblem konfrontiert: Der Anteil von Schülern, die einen ausländischen Pass haben, liegt derzeit bei über 30 Prozent. Rechnet man noch die Schüler hinzu, die zwar deutsche Pässe, aber einen Migrationshintergrund haben, steigt dieser auf über 50 Prozent.

Ein schwieriges pädagogisches Umfeld also, das nach klaren Strukturen in der Verwaltung verlangt. Die aber 30 Monate lang nicht zur Verfügung standen. Bettina Reinhardt begründete die lange Wartezeit bei der Überreichung der Urkunde im Lehrerzimmer damit, dass der frühere Schulleiter Proksch erst jetzt auch offiziell an das Schulamt versetzt worden sei.

Im Kollegium ist man mit dieser Begründung offensichtlich ganz und gar nicht zufrieden; Matthias Menzner vom Personalrat hatte drastische Worte für die Art und Weise, wie die Schule mit ihren Problemen alleingelassen worden sei. Er forderte die Schulamts-Vertreterin auf, die Verärgerung „nach oben weiterzugeben.“ Für die frischgebackene Schulleiterin hatte Menzner ein sinniges Geschenk mitgebracht: ein „dickes Brett zum bohren.“

Für Petra Röhrig ändert sich am seit zweieinhalb Jahren gewohnten Alltag mit der Ernennung eher wenig, allerdings kann sie Entscheidungen jetzt als offizielle Vorgesetzte der Kollegen Geltung verschaffen. Die offizielle Einführung wird erst in kommenden Frühjahr gefeiert, die Urkundenüberreichung im Lehrerzimmer verlief kurz und bündig.

Mathematik, Sport und evangelische Religion studiert

Petra Röhrig ist seit 2000 Lehrerin an der Martin-Buber-Schule. Ausgebildet wurde sie in Esslingen, wo sie die Fächer Mathematik, Sport und evangelische Religion für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen studierte. Nach ihrem Referendariat in Winnenden unterrichtete sie zwei Jahre lang an der Ecole d‘Humanité in Hasliberg, einem internationalen Internat in der Schweiz, ehe sie dann von 1984 bis 2000 als Lehrerin an der Odenwaldschule in Ober-Hambach arbeitete und hier auch Leitungsaufgaben übernahm.

Petra Röhrig bedankte sich bei den drei Mitstreitern aus dem Führungsteam, aber auch bei den Kollegen für die Unterstützung, die ihr zuteil geworden sei. Und machte allen Mut für die Zukunft: „Wir werden das Schiff schon schaukeln.“

Dez 08

Klare Strukturen in schwierigen Zeiten

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 06.12.2016

Heppenheim. Zweieinhalb Jahre lang hat Petra Röhrig die Martin-Buber-Schule in Heppenheim mit 520 Schülern und mehr als 40 Lehrern bereits als kommissarische Chefin geleitet. Auf den Titel Rektorin musste die stellvertretende Schulleiterin bisher warten. Das hat sich zum 1. Dezember geändert, und am Montag nahm die 60-jährige Pädagogin ihre Ernennungsurkunde aus den Händen von Bettina Reinhardt vom Staatlichen Schulamt entgegen.

 
Entstanden war die Lücke in der Führungsebene der Haupt- und Realschule an der Gräffstraße, nachdem Schulleiter Markus Proksch im Mai 2014 ans Staatliche Schulamt abgeordnet worden war. Seine Stellvertreterin hatte, unterstützt von drei Kollegen, das Verwaltungsgeschäft übernommen – und dies in einer Zeit, die die Schule vor große Herausforderungen stellte.

Vieles verändert sich

Zum einen wird die Schule seit 2008 mit großem Aufwand um- und ausgebaut – die Klassenräume wurden oder werden saniert, eine Mensa und eine Mediathek sind entstanden. Zurzeit läuft der dritte von vier Bauabschnitten. Zum anderen ist die Buber-Schule wie keine andere in Heppenheim mit dem Flüchtlingsproblem konfrontiert: Der Anteil von Schülern, die einen ausländischen Pass haben, liegt derzeit bei über 30 Prozent.
Rechnet man noch die Schüler hinzu, die zwar deutsche Pässe, aber einen Migrationshintergrund haben, steigt der Anteil auf über 50 Prozent. Ein schwieriges pädagogisches Umfeld also, das nach klaren Strukturen in der Verwaltung verlangt. Diese aber standen 30 Monate lang nicht zur Verfügung. Die lange Wartezeit habe sich ergeben, da der frühere Schulleiter Proksch erst jetzt auch offiziell ans Schulamt versetzt worden sei, sagte Bettina Reinhardt bei der Überreichung der Urkunde im Lehrerzimmer.

Drastische Worte

Im Kollegium ist man mit dieser Begründung offensichtlich ganz und gar nicht zufrieden. Matthias Menzner vom Personalrat fand drastische Worte für die Art und Weise, wie die Schule mit ihren Problemen alleingelassen worden sei. Er forderte die Vertreterin des Schulamts dazu auf, die Verärgerung „nach oben“ weiterzugeben. Für die frischgebackene Schulleiterin hatte Menzner ein „dickes Brett zum Bohren“ als symbolisches Geschenk mitgebracht.

Für Petra Röhrig ändert sich am seit zweieinhalb Jahren gewohnten Alltag mit der Ernennung eher wenig, allerdings kann sie Entscheidungen jetzt als offizielle Vorgesetzte Geltung verschaffen. Die offizielle Amtseinführung wird erst in kommenden Frühjahr gefeiert, die Urkundenüberreichung im Lehrerzimmer verlief kurz und bündig.

In der Schweiz und an der OSO

Seit dem Jahr 2000 ist Röhrig als Lehrerin an der Buber-Schule. Ausgebildet wurde sie in Esslingen, wo sie Mathematik, Sport und evangelische Religion für Lehramt an Grund- und Hauptschulen studierte. Nach ihrem Referendariat in Winnenden unterrichtete sie zwei Jahre lang an der Ecole d’Humanité in Hasliberg, einem internationalen Internat in der Schweiz, ehe sie von 1984 bis 2000 als Lehrerin an der Odenwaldschule arbeitete und hier auch Leitungsaufgaben übernahm.

An der Martin-Buber-Schule gehörten die Aufstellung der Stunden- und Vertretungspläne, die Organisation des Wahlpflichtbereiches und der Betriebspraktika und die Behandlung von Statistiken zu ihren Aufgaben als Stellvertreterin des Schulleiters. jr