Dez 08

Schluss mit „kommissarisch“

Copyright Echo Online vom 06.12.16 von Jürgen Reinhardt

MARTIN-BUBER-SCHULE: Nach zweieinhalb Jahren wurde Petra Röhrig zur Schulleiterin ernannt / Schulamt für die lange Übergangszeit in der Kritik

Ende des Provisoriums: Die neue Leiterin der Heppenheimer Martin-Buber-Schule, Petra Röhrig (rechts) mit der für die Schule zuständigen Dezernentin des staatlichen Schulamtes, Bettina Reinhardt, bei der Überreichung der Ernennungsurkunde. Foto: Karl-Heinz Köppner

 

Zweieinhalb Jahre lang hat Petra Röhrig die Arbeit schon gemacht, die Martin-Buber-Schule in Heppenheim mit ihren 520 Schülern und über 40 Lehrern geleitet. Als kommissarische Chefin: Auf den Titel Rektorin musste die stellvertretende Schulleiterin bisher warten. Das hat sich mit dem 1. Dezember geändert, und am Montag konnte die 60-jährige Pädagogin ihre Ernennungsurkunde aus der Hand von Bettina Reinhardt, für die Schule zuständige Dezernentin beim Staatlichen Schulamt, entgegennehmen. 

Entstanden war die Lücke in der Führungsebene der Haupt- und Realschule an der Gräffstraße, nachdem Schulleiter Markus Proksch im Mai 2014 an das Staatliche Schulamt abgeordnet worden war. Seine Stellvertreterin hatte, unterstützt von drei Kolleginnen beziehungsweise Kollegen, das Verwaltungsgeschäft übernommen – und dies in einer Zeit, die die Schule vor große Herausforderungen stellte.

Zum einen wird die Schule seit 2008 mit großem Aufwand um- und ausgebaut – die Klassenräume wurden oder werden saniert, eine Mensa und eine Mediathek sind entstanden. Zurzeit läuft der dritte von vier Bauabschnitten.

Zum anderen wird die Martin-Buber-Schule wie keine andere in Heppenheim mit dem Flüchtlingsproblem konfrontiert: Der Anteil von Schülern, die einen ausländischen Pass haben, liegt derzeit bei über 30 Prozent. Rechnet man noch die Schüler hinzu, die zwar deutsche Pässe, aber einen Migrationshintergrund haben, steigt dieser auf über 50 Prozent.

Ein schwieriges pädagogisches Umfeld also, das nach klaren Strukturen in der Verwaltung verlangt. Die aber 30 Monate lang nicht zur Verfügung standen. Bettina Reinhardt begründete die lange Wartezeit bei der Überreichung der Urkunde im Lehrerzimmer damit, dass der frühere Schulleiter Proksch erst jetzt auch offiziell an das Schulamt versetzt worden sei.

Im Kollegium ist man mit dieser Begründung offensichtlich ganz und gar nicht zufrieden; Matthias Menzner vom Personalrat hatte drastische Worte für die Art und Weise, wie die Schule mit ihren Problemen alleingelassen worden sei. Er forderte die Schulamts-Vertreterin auf, die Verärgerung „nach oben weiterzugeben.“ Für die frischgebackene Schulleiterin hatte Menzner ein sinniges Geschenk mitgebracht: ein „dickes Brett zum bohren.“

Für Petra Röhrig ändert sich am seit zweieinhalb Jahren gewohnten Alltag mit der Ernennung eher wenig, allerdings kann sie Entscheidungen jetzt als offizielle Vorgesetzte der Kollegen Geltung verschaffen. Die offizielle Einführung wird erst in kommenden Frühjahr gefeiert, die Urkundenüberreichung im Lehrerzimmer verlief kurz und bündig.

Mathematik, Sport und evangelische Religion studiert

Petra Röhrig ist seit 2000 Lehrerin an der Martin-Buber-Schule. Ausgebildet wurde sie in Esslingen, wo sie die Fächer Mathematik, Sport und evangelische Religion für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen studierte. Nach ihrem Referendariat in Winnenden unterrichtete sie zwei Jahre lang an der Ecole d‘Humanité in Hasliberg, einem internationalen Internat in der Schweiz, ehe sie dann von 1984 bis 2000 als Lehrerin an der Odenwaldschule in Ober-Hambach arbeitete und hier auch Leitungsaufgaben übernahm.

Petra Röhrig bedankte sich bei den drei Mitstreitern aus dem Führungsteam, aber auch bei den Kollegen für die Unterstützung, die ihr zuteil geworden sei. Und machte allen Mut für die Zukunft: „Wir werden das Schiff schon schaukeln.“

Dez 08

Klare Strukturen in schwierigen Zeiten

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 06.12.2016

Heppenheim. Zweieinhalb Jahre lang hat Petra Röhrig die Martin-Buber-Schule in Heppenheim mit 520 Schülern und mehr als 40 Lehrern bereits als kommissarische Chefin geleitet. Auf den Titel Rektorin musste die stellvertretende Schulleiterin bisher warten. Das hat sich zum 1. Dezember geändert, und am Montag nahm die 60-jährige Pädagogin ihre Ernennungsurkunde aus den Händen von Bettina Reinhardt vom Staatlichen Schulamt entgegen.

 
Entstanden war die Lücke in der Führungsebene der Haupt- und Realschule an der Gräffstraße, nachdem Schulleiter Markus Proksch im Mai 2014 ans Staatliche Schulamt abgeordnet worden war. Seine Stellvertreterin hatte, unterstützt von drei Kollegen, das Verwaltungsgeschäft übernommen – und dies in einer Zeit, die die Schule vor große Herausforderungen stellte.

Vieles verändert sich

Zum einen wird die Schule seit 2008 mit großem Aufwand um- und ausgebaut – die Klassenräume wurden oder werden saniert, eine Mensa und eine Mediathek sind entstanden. Zurzeit läuft der dritte von vier Bauabschnitten. Zum anderen ist die Buber-Schule wie keine andere in Heppenheim mit dem Flüchtlingsproblem konfrontiert: Der Anteil von Schülern, die einen ausländischen Pass haben, liegt derzeit bei über 30 Prozent.
Rechnet man noch die Schüler hinzu, die zwar deutsche Pässe, aber einen Migrationshintergrund haben, steigt der Anteil auf über 50 Prozent. Ein schwieriges pädagogisches Umfeld also, das nach klaren Strukturen in der Verwaltung verlangt. Diese aber standen 30 Monate lang nicht zur Verfügung. Die lange Wartezeit habe sich ergeben, da der frühere Schulleiter Proksch erst jetzt auch offiziell ans Schulamt versetzt worden sei, sagte Bettina Reinhardt bei der Überreichung der Urkunde im Lehrerzimmer.

Drastische Worte

Im Kollegium ist man mit dieser Begründung offensichtlich ganz und gar nicht zufrieden. Matthias Menzner vom Personalrat fand drastische Worte für die Art und Weise, wie die Schule mit ihren Problemen alleingelassen worden sei. Er forderte die Vertreterin des Schulamts dazu auf, die Verärgerung „nach oben“ weiterzugeben. Für die frischgebackene Schulleiterin hatte Menzner ein „dickes Brett zum Bohren“ als symbolisches Geschenk mitgebracht.

Für Petra Röhrig ändert sich am seit zweieinhalb Jahren gewohnten Alltag mit der Ernennung eher wenig, allerdings kann sie Entscheidungen jetzt als offizielle Vorgesetzte Geltung verschaffen. Die offizielle Amtseinführung wird erst in kommenden Frühjahr gefeiert, die Urkundenüberreichung im Lehrerzimmer verlief kurz und bündig.

In der Schweiz und an der OSO

Seit dem Jahr 2000 ist Röhrig als Lehrerin an der Buber-Schule. Ausgebildet wurde sie in Esslingen, wo sie Mathematik, Sport und evangelische Religion für Lehramt an Grund- und Hauptschulen studierte. Nach ihrem Referendariat in Winnenden unterrichtete sie zwei Jahre lang an der Ecole d’Humanité in Hasliberg, einem internationalen Internat in der Schweiz, ehe sie von 1984 bis 2000 als Lehrerin an der Odenwaldschule arbeitete und hier auch Leitungsaufgaben übernahm.

An der Martin-Buber-Schule gehörten die Aufstellung der Stunden- und Vertretungspläne, die Organisation des Wahlpflichtbereiches und der Betriebspraktika und die Behandlung von Statistiken zu ihren Aufgaben als Stellvertreterin des Schulleiters. jr


 

Dez 06

Nikolausturnier der 7. Klassen

Am 06.12.2016 trafen sich alle Schüler/Innen der 7.Klassen in der Sporthalle, um in einem Sportturnier die „sportlichste“ Klasse zu ermitteln.

Es ging in vier Schulstunden in den Bereichen Basketball, Fußball und Ball über die Schnur um Punkte, Tore und Körbe. Gewinnen konnte nur die Klasse, die in allen Bereichen einigermaßen erfolgreich war, dabei durften in den einzelnen Mannschaften keine Spieler/Innen doppelt eingesetzt werden – somit eine erste Herausforderung für die Klasse: Wie teile ich die Mannschaften ein, so dass man möglichst in allen Disziplinen Siegchancen hat.

Das Turnier verlief zunächst sehr ausgeglichen. Aber etwa nach der Hälfte des Turniers lief es auf einen Zweikampf zwischen der 7H und der 7bR hinaus. Letztendlich erwies sich die 7H, auch extrem geputscht durch ihren Klassenlehrer Leible, als ausdauernder und errang schließlich den Turniersieg. Auf den Plätzen folgten die 7bR als Zweite, die 7cR als Dritte und den glorreichen Schluss setzte die 7aR.

Allgemein kann man sagen, dass alle recht fair miteinander umgingen, so gab es keine unschönen Fouls oder gar keine Verletzungen.  

Mit dazu beigetragen haben die Schüler/Innen der 10AR, diese unterstützten das Turnier durch zahlreiche Tätigkeiten (Schiedsrichter, Aufbau, Abbau, Umbau, Spielerbetreuung, Aufsicht etc.), dafür nochmals: „Vielen Dank, Ihr wart sehr hilfreich“.

 Turnierleitung Hr. Menzner & Fr. Steiner

Nov 26

Hockeyturnier der 6. Klassen

 Am 17.11.2016 fand das diesjährige Hockeyturnier der 6. Klassen von der 3. bis zur 6. Stunde statt.

Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Theisinger und Frau Menzel noch einmal auf die wichtigsten Regeln hingewiesen, denn das Spiel mit den Hockeyschlägern ist nicht ungefährlich. Danach liefen sich alle drei Klassen warm, um bereit zu sein für die ersten Spiele.

Jede Klasse stellte zwei Teilmannschaften auf, die jeweils vier Spiele zu bestreiten hatten. Insgesamt gab es 12 Spiele, die jeweils 12 Minuten dauerten.

Spannend blieb es bis zum Schluss, denn alle drei Mannschaften kämpften unerbittlich um den ersten Platz. Lange Zeit war nicht abzuschätzen, wer die Nase vorne hatte. Am Ende war das Ergebnis jedoch eindeutig.

Die Klasse 6 c belegte den ersten Platz, die 6b den zweiten Platz und die 6a den dritten Platz.

Gut gefallen hat der Turnierleitung, dass die Spielregeln überwiegend eingehalten wurden und es keine ernsten Verletzungen gab. Weniger schön war, dass sich einige Schülerinnen und Schüler respektlos gegenüber Mitschülern und Lehrern verhielten und damit die Spielatmosphäre negativ beeinflussten.

Wir hoffen, dass das nächste Klassenstufenturnier von mehr Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt ist!

Die Turnierleitung: Frau Theisinger und Frau Menzel

Nov 10

Besuch im Mittelalter

Schülerinnen und Schüler der 7H besuchen das Freilichtlabor „Lauresham“

Nichts ist einprägsamer als das Gesehene und Erlebte. Unter diesem Motto fuhr die Klasse 7H ins Kloster Lorsch, um sich dort im Freilichtlabor „Lauresham“ den Nachbau eines mittelalterlichen Dor­fes anzuschauen. Frau Reiter, die Leiterin der Gruppe, erklärte den Kindern gleich zu Anfang, dass man sich  nicht in einem Museum befände, sondern in einem experimentellen Umfeld. D.h. alles was man dort erstellt und erbaut hatte, wird auf seine Wirksamkeit und Echtheit untersucht.  Die dorti­gen Tiere sind genetisch noch sehr nahe an den  alten Tierrassen.  Die Schweine ähneln daher eher dem Wildschwein, als dem uns bekannten rosaroten Hausschweinchen, welches rein zur Fleischpro­duktion hochgezüchtet wurde.  Sehr beeindruckt waren die Kinder vom „Herdenhund“, der noch völlig undomestiziert auf der Weide auf seine „Familie“, nämlich eine Schafherde,  aufpasste. Er lebt das ganze Jahr über im Freien und hat noch nie ein Haus von innen gesehen.

Das Dorf selbst gab vieles an praktischer Anschauung her. Man sah die karge Wohnstätte der „Leibei­genen“, das Webehaus, in dem die Frauen ihre Arbeit verrichteten und Bekleidungsstücke aus Hanf und Schafswolle herstellten.  Schließlich konnte man sich vom „Wohlstand“ der Herren überzeugen, denn das Herrenhaus bot schon einiges mehr an Komfort und Reichtum, als die der gewöhnlichen Menschen.  Mit diesen vielfältigen Eindrücken kehrte man dann ins Informationszentrum zurück und durfte dann mit dem Material der damaligen Zeit – Ton -, Alltagsgegenstände herstellen. Dabei ent­standen schöne  Gefäße, Tiergestalten oder Schmuckstücke, die man mit nach Hause nehmen durfte.  Alles in allem ein gelungener Unterrichtsgang, der aus einer sehr praxisbezogenen  Perspektive den Blick und das Interesse auf das Leben im  Mittelalter richtete.

Text: Matthias Leible

 

Nov 05

Völkerballturnier der 5. Klassen

Text: L. Menzel

Das Völkerballturnier der 5. Klassen hat an der Martin-Buber-Schule inzwischen schon Tradition. Dieses Jahr fand das Turnier am 2.11.16 direkt nach den Herbstferien statt. Die Klassen 5a, 5b und 5c traten gegeneinander an. Schon kurz nach 8.00 Uhr wurde das erste Spiel angepfiffen und ab diesem Moment herrschte eine tolle Wettkampfatmosphäre. Die Klassen feuerten ihre Spieler auf dem Feld lautstark an und hatten sich zuvor Schlachtrufe ausgedacht, um den Teamgeist zu stärken. Zudem erschien jede Klasse in einer anderen Kleiderfarbe.

Insgesamt trat jede Klasse zu 8 Spielen an. Die Spielzeit betrug jeweils 12 Minuten, wobei viele Spiele jedoch schon früher entschieden wurden. Bis zum Schluss blieb die Spannung erhalten, denn es war lange nicht absehbar, welche Klasse am Ende als Sieger hervorgehen würde. Jede Klasse konnte Siege davontragen und zeigte damit Teamfähigkeit und Kampfgeist.

Am Ende des Turniers erfolgte dann die Auswertung der Spielergebnisse und die Vergabe des 1.-3. Platzes:

Platz 1: 5c

Platz 2: 5b

Platz 3: 5a 

Frau Menzel und Herr Pieper, die Teamleitung, bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern für ihre faire Spielweise und die schöne Turnieratmosphäre und den Klassenlehrerinnen Frau Englmeier, Frau Jeckel und Frau Mußbach für ihre tatkräftige Unterstützung.

Die Turnierleitung Frau Menzel und Herr Pieper

Fotos: A. Mußbach

 

Okt 11

Brücke zwischen Herkunftsland und „neuer“ Welt gebaut

von: Matthias Leible:

Schülerinnen und Schüler der Sprachintensivklasse bauen Drachen und lassen sie steigen.

 

Aus Kinderzeiten sind sie jedem bekannt. Die bunten Drachen, die man mit einfachsten Mitteln und Materialien zu Hause gebaut hat und dann bei den ersten Herbstwinden auf den abgeernteten Fel­dern steigen ließ.  Schülerinnen und Schüler der Sprachintensivklasse bauten im Werkunterricht diese Drachen und gestalteten diese nach ihren Vorstellungen. Dabei erfuhren die betreuenden Leh­rer, dass der Bau und das Steigenlassen von Drachen in Afghanistan ein nationales Ereignis, ja  sogar ein Heiligtum ist. Daher verwunderte es nicht, dass gerade die afghanisch stämmigen Kinder mit gro­ßem Interesse und fleißigem Einsatz ihre Drachen bauten.  Ein kultureller Brückenschlag ist somit gelungen, meinte der betreuende Werklehrer und betonte, dass es unerlässlich ist die Herkunft und Kultur der Menschen zu verstehen, um erfolgreich mit den Kindern arbeiten zu können.

Nach Abschluss der Bauphase ging es dann natürlich an die Erprobungsphase.  Mit dem Bus fuhr die Klasse in freies Gelände, wo fernab von Gefahren, die Drachen in die Lüfte stiegen! Welch´ ein Spaß hatten die Kinder und  wie viele zufriedene und lachende Gesichter konnte man an diesem Morgen sehen. Natürlich musste auch die eine oder andere Enttäuschung hingenommen werden, wenn das Fluggerät eben nicht die gewünschte Flughöhe erreichte und plötzlich auf die  Erde zuraste und mit eini­gem Krachen auf den Acker aufschlug.  Aber auch das gehörte dazu und schließlich ist das Richten und Reparieren des Drachens genauso herausfordernd, wie das Steigen und Fliegen lassen dieser wunderschönen Himmelsstürmer! Alle Beteiligten waren sich einig; Projekte wie diese fördern das gegenseitige Verständnis und den Gemeinschaftssinn in einer solchen Klasse. 

Übrigens: Wer mehr über das afghanische Drachensteigen erfahren will kann sich das Buch von Khaled Hossini: „Der Drachenläufer“ zu Gemüte führen im Internet über folgende Adresse informieren:

ZDF-Mediathek: Die Drachen von Kabul

Okt 06

Pädagogischer Tag am Mittwoch, den 12.10.16

Es findet kein Unterricht statt.

Ganztagsklassenkinder können auf formlosen Antrag der Eltern bis 07.10. von FSJ bis 15.15 Uhr betreut werden.

Sep 27

Bundesjugendspiele mit herbstlichem Flair

von Leonie Menzel

Zum Erstaunen vieler Schülerinnen und Schüler fanden die diesjährigen Bundesjugendspiele bereits zu Beginn des Schuljahres am 27.09.2016 statt. Der Grund hierfür ist in dem kurzen zweiten Schulhalbjahr zu suchen, denn aufgrund der frühen Sommerferien bleibt im zweiten Halbjahr für Bundesjugendspiele kaum Zeit.

Leider zeigte sich an diesem Tag das Wetter zu Beginn ziemlich herbstlich, denn es tröpfelte leicht und die Temperaturen waren eher kühl. Diese Bedingungen bremsten jedoch den sportlichen Eifer vieler Schülerinnen und Schüler nicht. Um 8.00 Uhr wärmten sich die 5.-7. Klassen mit Musik und einstudierter Choreografie auf, um kurz danach, begleitet von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, die verschiedenen leichtathletischen Disziplinen zu bestreiten. Um 10.00 Uhr trafen dann die 8. und 9. Klassen ein. Nach einem Staffellauf aller Jahrgänge verließen die „Jüngeren“ den Sportplatz. Nun gaben die 8. und 9. Klassen ihr Bestes im Weitsprung, Sprint und Schlagballwurf. Aber auch die Disziplinen Langstrecke und Kugelstoß konnten gewählt werden.

Um ca. 12.30 Uhr waren dann auch die letzten Sportler mit allen Stationen fertig. Die Sonne hat am Ende niemandem so richtig gefehlt, denn bei kühleren Temperaturen lässt es sich eigentlich viel besser „sporteln“.

 

Sep 25

Der Natur ganz nahe – oder warum sollten wir unsere Umwelt und Natur schützen?

von: Matthias Leible / Timo Kolb

Schülerinnen und Schüler der Martin Buber Schule Schule  engagieren sich im Rahmen des hessischen Nachhaltigkeitstages.

Unter dem Motto „Beobachten – Erleben – Schützen: Hessen aktiv für Biologische Vielfalt“ sollte der 4. Hessische Tag der Nachhaltigkeit Schüler der MBS für dieses Thema sensibilisieren und die Aufmerksamkeit auf unsere unmittelbare Umgebung lenken. Dazu wurden zwei Projekte ins Leben gerufen, die unter Mithilfe des Landesforstbeamten und Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deut­scher Wald OG Heppenheim Herrn Grüneklee und der BUND Mitarbeiterin Fr. Weiß an zwei Tagen unterrichtlich umgesetzt wurden. Beteiligt waren alle Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben und deren Klassenlehrerinnen und Lehrer.

Während das eine Projekt die Schüler auf das Ökosystem  Wald hinwies und einführte, konnte man beim zweiten Projekt den Nutzen einer Streuobstwiese erfahren.  Sowohl für den Menschen, als auch für die Tierwelt bietet dieses Biotop einiges, was es sich lohnt zu erhalten.  Obst, was dort wächst und gedeiht ist unbehandelt, d.h. es reift an den Bäumen ohne chemische Zusatzmittel, bzw. Insek­ten und Pflanzengifte.  Man staunte nicht schlecht, als die Schülerinnen und Schüler hörten, dass ein Apfel, der uns in den Regalen der Supermärkte mit seinem makellosen Erscheinen anlacht, bis zu 30 Behandlungen erfahren hat.  Aber auch die Tatsache, dass viele Obstsäfte nicht mehr in der Region hergestellt werden, sondern weite Transportwege hinter sich gebracht haben, bis sie zu uns Verbrau­chern kommen.  Dass diese Entwicklung etwas mit jedem Einzelnen zu tun hat und letztlich auch Auswirkungen auf unser Leben hat, konnte man leicht verstehen.

Um das theoretische Wissen nun auch lebendig werden zu lassen, hatte Frau Weiß eine Obstmühle und eine Saftpresse bereitgestellt, mit denen die Teilnehmer frisch gepressten Apfelsaft herstellen konnten.  Natürlich stammten die Äpfel alle von der Streuobstwiese, die man zuvor besucht hatte.  Insgesamt ergaben die Aktion ca. 30l Apfelsaft.  Zur großen Freude der Schüler, wurde der frische, fruchtige Saft mit großer Begeisterung von den Pausenkindern der MBS gekostet.  Mit dem kleinen Betrag von 20cent/pro Becher konnte man sogar einen kleinen Gewinn erwirtschaften.  

 Auch den „Waldkindern“ wurde nach dem langen Tag im herbstlichen Wald deutlich, wie wichtig dieser für uns Menschen, aber auch die anderen Lebewesen ist. Der Wald liefert uns lebensnotwen­digen Sauerstoff und schützt uns vor Erosion oder Lärm. Dinge, die nachhaltig sind und der Gesell­schaft gut tun. Gleichzeitig liefert uns dieser Erholungsraum auch einen klimaneutralen Werkstoff und Energieträger. Herr Grüneklee gab zahlreiche Tipps zur Bestimmung der im Heppenheimer Wald angesiedelten Baumarten und zeigte auf wie wichtig deren Wurzeln vor allem an den Hanglagen sind und diese nicht nur als Lebensraum vieler Tiere gelten. Bei der Tierwelt angekommen waren es vor allem die von Herrn Grüneklee mitgebrachten Exponate, die die Kinder mit Interesse begutachteten.

Noch mehr strahlten die Kinderaugen aber als der Forstbeamte den Kindern einen Ginkobaum über­reichte, den es ab jetzt zu pflegen gilt. 

Erkundigte man sich bei den Kindern, wie sie den Tag empfanden, hörte man uni sono: „ Das hat Spaß gemacht und gelernt haben wird dabei auch noch“.  Na dann, dachten sich die begleitenden Lehrer, so sollte es jeden Tag sein!

 

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