Okt 03

An die Füller fertig los!

Die Martin-Buber-Schule startete mit einem Schreibwettbewerb ins neue Schuljahr

Zu Beginn des Schuljahres stand im Deutschunterricht der Martin-Buber-Schule einmal etwas ganz Neues auf der Tagesordnung:
Kreatives Schreiben im Rahmen eines Schreibwettbewerbs.

Alle Klassen von Jahrgangsstufe 5-10 waren aufgefordert, Texte rund um das Thema „Stadt“ zu verfassen. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt und auch bei der Wahl der Textsorte hatten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Möglichkeiten. Von der Erzählung, über den Brief bis zum Gedicht war alles erlaubt.

Zwei Wochen nach Schulbeginn wurden die Klassensieger von den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern bestimmt und deren Texte an die Jury des Schreibwettbewerbs weitergegeben.

Diese kam zu folgendem Ergebnis:

Jahrgangssieger Klassenstufe 5: Hier konnte leider keine Siegerin/kein Sieger bestimmt werden, da nur ein Text abgegeben wurde.

Jahrgangssiegerin Klassenstufe 6: Emely Schmitt (7aR)

Jahrgangssieger Klassenstufe 7: Jonas Gugenberger (8aR)

Jahrgangssiegerin Klassenstufe 10: Lena-Marie Hortenbach (10cR)

Schulsiegerin: Jessica Hörl (9aR) 

 Am 30.10.17 bekamen die Jahrgangssieger und die Schulsiegerin im Rektorat bei Frau Röhrig Preise in Form von Büchergutscheinen überreicht. Ihre Texte werden demnächst auf der Homepage der Martin-Buber-Schule veröffentlicht.

Die Organisatoren des Schreibwettbewerbs bedanken sich bei allen Schülerinnen und Schülern, die teilgenommen haben, für ihre Texte. Wir hoffen, dass ihr auch im nächsten Schuljahr wieder mit dabei seid und freuen uns schon auf eure kreativen Texte!

Das Organisationsteam des Schreibwettbewerbs

(Text und Foto: Leonie Menzel)

Aug 31

Fördervereine in Heppenheim: Sie springen ein, wenn niemand zuständig ist

Copyright Echo Online 31.08.2017 (von Bernd Sterzelmaier)

Der Vorstand des Fördervereins der Martin-Buber-Schule Heppenheim mit der Vorsitzenden Andrea Marko (Zweite von rechts).

HEPPENHEIM – Für die Lehrer und das Lernen ist das Land Hessen verantwortlich, der Kreis Bergstraße hat als Schulträger dafür zu sorgen, dass die Gebäude in Ordnung und die Sekretariate besetzt sind. Doch dazwischen gibt es viele Aufgaben, die ohne die Fördervereine liegen bleiben würden. So gibt es kaum noch eine Schule ohne Förderverein.
Beispiel Martin-Buber-Schule in Heppenheim: Dort ist Andrea Marko seit drei Jahren die Vorsitzende, die sich allerdings – wie sie berichtet – auf ihr Vorstandsteam verlassen kann, in dem die Arbeit gerecht verteilt ist. „Ich habe ein Super-Team“, sagt sie.
Der Verein führt den Namen „Gemeinschaft der Freunde zur Förderung der Martin-Buber-Schule“, der mit entsprechender Satzung eingetragen ist. „Zweck des Vereins ist die ideelle Förderung der Martin-Buber-Schule und die Mittelbereitstellung unter anderem für die zusätzliche Anschaffung und Ausstattung von bzw. mit Ausbildungs- und Lehrgeräten“, so heißt es darin.

Schulleitung arbeitet im Vorstand mit
Laut Andrea Marko hat der Verein etwa 250 Mitglieder, ausschließlich Eltern und Schüler und sogar solche Eltern, deren Kinder die Schule längst verlassen haben. In anderen Schulen sind Lehrer ausdrücklich erwünscht. Allerdings arbeitet die Stellvertretende Schulleiterin Petra Röhrig als Beisitzerin im Vorstand mit.
Die Haupt- und Realschule an der Gräffstraße in Heppenheim wird von mehr als 500 Kindern und Jugendlichen besucht. Eltern, deren Kinder aus den Ganztagsklassen das vom Förderverein organisierte Betreuungsangebot nach Unterrichtsende nutzen, sind automatisch Mitglied. Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr: 25 Euro.
Bänke für den Pausenhof, Tischtennisplatten, Spielsachen und Material, das nicht unter die Lehrmittelfreiheit fällt, aber den Schülern hilft, auch darum kümmert sich der Verein. Für Kaffee und Kuchen sorgen, wenn die Eltern nach den Sommerferien während der Einschulung bewirtet werden, auch dafür fühlt sich der Förderverein zuständig.
Auch der Förderverein der Schloss-Schule Heppenheim hat in seiner Satzung festgeschrieben, dass er „alle im Interesse des Schulbetriebs und des Schullebens förderungswürdigen Anliegen unterstützt“.
Ein großes Anliegen des Fördervereins ist es, den Zusammenhalt an der Schule zu stärken und ein „Wir-Gefühl“ zu kultivieren. Dafür wurden Schloss-Schul-T-Shirts gestaltet.

Unterstützung beim Schulfest und bei Ausflügen
Außerdem unterstützt der Verein das Lehrerkollegium bei Schulfesten und Ausflügen. Mit Finanzmitteln des Vereins werden Außenspielgeräte, Materialien für Sport und Spiel, die Einschulungsfeiern und die Projekttage unterstützt. Auch in der Schloss-Schule ist der Förderverein Träger der Ganztagsbetreuung. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr mindestens zwölf Euro.
„Eine Schule ohne Förderverein, das wäre eine arme Schule“, so steht es auf der Homepage des Starkenburg-Gymnasiums, das sich wie selbstverständlich auch auf einen Förderverein verlassen kann. „Stellen Sie sich vor, unsere Schulen müssten allein mit dem Geld auskommen, welches die öffentlichen Hände für sie bereitstellen: Der Schulalltag würde schon irgendwie laufen. Aber ,irgendwie laufen‘ klingt nicht wirklich schön, oder?“, heißt es weiter.
Der Förderverein möchte dazu beitragen, dass das Lernen an der Schule Spaß macht, „weil sie gut ausgestattet ist, eine umfassende Betreuung ermöglicht und zahlreiche Projekte anbietet, die über den reinen Schulalltag hinausgehen“.
Ein weiteres Anliegen ist es, die Bindung zu ehemaligen Schülern und Lehren sowie den Freunden des Starkenburg-Gymnasiums zu pflegen. So unterstützt der Förderverein den Druck des „Starkenburgers“, der künftig in Gestalt eines Jahrbuches erscheinen wird. Viele der Mitglieder sind „Ehemalige“, die sich „ihrem“ Gymnasium oft ein Leben lang verbunden fühlen.
Doch die zahlenmäßig größte Gruppe bilden die Eltern und Erziehungsberechtigten. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr 20 Euro. Auch unter den Eltern sind viele, deren Kinder die Schulzeit längst hinter sich gebracht haben.

Aug 22

Petra Röhrig neue Leiterin der Heppenheimer Martin-Buber-Schule

Von Astrid Wagner (Copyright Echo Online 18.08.2017)

HEPPENHEIM – Es war eine Rede, wie man sie gerne hört: Sie charakterisierte die Person, die sie hielt, bot interessante Informationen und ließ erkennen, dass sie von jemandem gehalten wurde, der sich mit dem Status quo nicht zufriedengibt, sondern stets nach weiterer Verbesserung strebt. Gehalten wurde die Ansprache von Petra Röhrig, die am Freitag nun auch offiziell als neue Schulleiterin der Heppenheimer Martin-Buber-Schule (MBS) vorgestellt wurde und ihre Ernennungsurkunde bekam.

Ein Tag für gute Laune: Petra Röhrig ist jetzt offiziell Schulleiterin der Martin-Buber-Schule. Foto: Dagmar Jährling

„Horch, was kommt von draußen rein“, intonierten die drei Lehrerkollegen Matthias Jakob, Ulrich Domes und Peter Schmich zur Begrüßung der zahlreichen Gäste a cappella, bevor Bettina Reinhardt vom Staatlichen Schulamt zum offiziellen Teil der Veranstaltung überging. Im Mai 2014, so blickte die zuständige Dezernentin zurück, habe Petra Röhrig nach dem Wechsel von Schulleiter Markus Proksch ans Schulamt begonnen, die Bildungseinrichtung als stellvertretende Schulleiterin zu führen.

 

Continue reading

Jul 02

Martin-Buber-Schule: 75 Absolventen erhalten ihre Zeugnisse der Mittleren Reife

Von Astrid Wagner (Copyright Echo Online 24.06.2017)

HEPPENHEIM – Fouad Amiri hatte wohl die meisten Lacher des Abends auf seiner Seite: Bei der Übergabe der Abschlusszeugnisse an die 75 Realschulabsolventen der Heppenheimer Martin-Buber-Schule dankte er im Namen seiner Klasse 10 c wohl am charmantesten von allen seiner Lehrerin Ferdag Kaye: „Sie waren die hübscheste und süßeste Lehrerin der Schule“, sagte er und erhielt dafür viel Applaus.

Es war eine herzliche Abschlussfeier, die am Donnerstagabend im großen Saal des „Halben Mondes“ über die Bühne ging. Zum ersten Mal hatte ein Team aus fünf Müttern die Feier komplett alleine organisiert: Tanja Herbert, Susanne Kaselitz, Patricia Fuhr, Ulrike Horster und Melanie Büchler.

Die Heppenheimer Martin-Buber-Schule feiert und verabschiedet ihre Realschulabsolventen. Foto: Dagmar Jährling

 

GEDULDSFÄDEN

Klassenlehrer und Schulleiterin durften sich über ein originelles Abschiedsgeschenk freuen: Im Einmachglas kamen Geduldsfäden, Notfallkreide und Ersatzbatterien daher – für den Fall, dass der Akku der Pädagogen einmal leer sein sollte. Da kann ja in Zukunft nichts mehr schief gehen. (rid)

 

Vivien Greifenberg Jahrgangsbeste

Es stimmte einfach alles: die Deko, die Lightshow beim Einmarsch der Schüler zum Timberlake-Song. Die Eintrittskarten zierten stilisierte bunte Männchen, Luftsprünge machend, die Zeugnisse fröhlich in die Luft werfend. Oben drüber die Worte: „Wisch und weg“ – das Motto des Abends. Künstlerisch gekonnt umgesetzt hat das Motiv Susanne Kaselitz. Das Motto hatte freilich nichts mit Küchenrollen zu tun, die man mit diesem Slogan in Verbindung bringt. Der Wisch, so erklärte Tanja Herbert in ihrer originellen und unterhaltsamen Eröffnungsrede, bei der auch die Schülerinnen und Schüler aufmerksam zuhörten, sei das Zeugnis, das sie nun bald alle in den Händen halten würden. Und dann seien sie weg. Weg von der Martin-Buber-Schule.

Nach zehn Jahren Schule machen sich die einstigen Abc-Schützen, denen man doch gerade erst noch die Schultüte gebastelt und Pausenbrote geschmiert hatte, auf den Weg in ihr weiteres Leben. Die einen machen eine Ausbildung, andere besuchen weiter die Schule. „Wir sind stolz auf euch! Das Leben ist wie ein Labor, experimentiert, probiert euch aus. Geht euren Weg“, gab Tanja Herbert den Jugendlichen mit.

Schulleiterin Petra Röhrig schlug ernstere, mitunter kritische Töne an. Sie verglich die Schullaufbahn der Absolventen mit einem Segeltörn. Sie als Kapitänin habe es zu tun gehabt mit „gradlinig Charmanten“ und „unverschämt Mauligen“, mit „witzigen Pfiffigen“ und „beleidigenden Respektlosen“. Segeln könne man jedoch nur gut, wenn „alle an Bord an einem Strang ziehen, sich einbringen mit ihren Stärken“. Viele hätten das getan, einige hätten jedoch nicht so gehandelt, dass „das Schiff auf Kurs blieb“. Mit großer Anstrengung sei es dennoch gelungen, das Schiff sicher in den Zielhafen zu fahren.

Bei der Zeugnisvergabe hatte sich Mathias Menzner, Klassenlehrer der 10 a, als Moderator seinen Kollegen Mathihas Leible mit auf die Bühne geholt, dem zu jedem der Jugendlichen etwas einfiel. Mit viel Humor und noch mehr Umarmungen überreichte Menzner seinen Schülern die Zeugnisse. Unter ihnen war auch Jahrgangsbeste Vivien Greifenberg, die für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet wurde.

Als Beste in Antje Buschendorffs Klassse 10 b freute sich Iga Possala über ein Präsent. Besonders herzliche Worte fand Lehrerin Ferdag Kaye, die zwei Jahre lang die 10 c geleitet hat. Als bester Schüler ihrer Klasse schnitt Utku Dagli ab. Auch hier verließ niemand ohne eine herzliche Umarmung die Bühne. Damit war der offizielle Teil beendet, und es konnte gefeiert werden. Tobias Wohlfahrt und Jan Wipplinger sorgten als DJs für musikalische Unterhaltung.

Jul 02

Projektwoche mit allerlei spannenden Themen

HEPPENHEIM – Der Countdown läuft, die Ferien stehen unmittelbar vor der Tür. Die Zeugnisse sind längst geschrieben. Gar nicht so einfach, Schüler jetzt noch sinnvoll zu beschäftigen. Eine gute Sache ist da eine Projektwoche zum Abschluss des Schuljahres. An der Martin-Buber-Schule findet dieser Tage eine solche statt – mit allerlei spannenden Themen.

Handwerklich geht es im unteren Stockwerk zu. Da sägt ein Schüler ein Stück Holz zurecht, zwei Jungs streichen eine Bank, zwei Mädels bepinseln Holzbretter in leuchtendem Blau. Unter Anleitung von Justine Markgraf entstehen Gartenmöbel, die Begehrlichkeiten wecken bei zufällig vorbeischauenden Lehrern und Besuchern: So eine Holzbank, mit dem ausgesägten Schriftzug „Lieblingsplatz“ wäre der Hingucker im heimischen Gärtchen. Freilich fabrizieren die Mädchen und Jungen nicht in Serie – schade eigentlich.

  • 32 PROJEKTE

Insgesamt 32 Projekte für 430 Schüler stehen auf dem Programm der diesjährigen Projektwoche an der Martin-Buber-Schule. Sport, Tanz oder „kreatives Erfinden“ stehen hoch im Kurs. Matthias Menzner bereitet die künftigen Zehntklässler auf ihre Präsentationen vor.

Aus Restholz entsteht eine Gartenlaterne

Es sind ausnahmslos Siebtklässler, die da sägen, streichen und schrauben. Die beiden Mädels Duygu und Salma grundieren das Willkommens-Schild, das Besucher begrüßen soll, wenn am letzten Tag die fertigen Werke ausgestellt werden. Aus Restholz bauen Tim und Joshua eine Gartenlaterne. Die zwei seien Asse im Schreinern, lobt die Leiterin des Projektes. Ihnen genügt ein Handyfoto – und kurze Zeit später nimmt die Laterne Gestalt an. Die beiden haben auch die Bank der Mädels mit Querverstrebungen stabilisiert.

Bei Andrea Seidel ist Töpfern angesagt. Das bedeutet für die Mädchen und Jungen, dass sie Geduld mitbringen müssen. Denn ihre Kunstwerke müssen erst einmal zwei Wochen trocknen, bevor sie gebrannt und glasiert werden können. Also wird nach den Ferien weiter gearbeitet. Damit sie wenigstens ein bisschen was mit nach Hause nehmen können, haben sie am Vortag fertige Väschen glasiert. Die beiden Freundinnen Arlinda und Asli sitzten nebeneinander und modellieren Herzchen als Symbol der Freundschaft. Elyesa macht einen Teller, am Tisch nebenan entstehen tönerne Muscheln. Arbeiten mit einem Werkstoff wie Ton sei sehr vielseitig, erläutert die Projektleiterin. Das, was man sich vorstellt, soll zum Ausdruck gebracht werden. Es gilt Erfahrungen zu sammeln, wie fest oder zart man das Material anpacken darf. Und wenn einmal etwas misslingt, dann sei das kein Frusterlebnis, weil man mit dem Ton einfach noch einmal von vorn beginnen kann.

Ein paar Meter weiter wird eifrig genäht. Paula und Sofia sind gerade dabei, Haarbänder zu entwerfen – eine ein Blaues, die andere eines in Rosa. Sina näht zum ersten Mal in ihrem Leben. Das Utensil, das aus unterschiedlichen Stoffen gerade entsteht, wird wunderschön. Sarah bügelt ihres bereits, damit es noch besser aussieht. Einen Schritt weiter steht Saron und entwirft ein Kronen-Kissen. Und Lehrerin Martina Steiner müsste sich eigentlich klonen, um überall gleichzeitig helfen zu können. Laura Rusch wiederum bringt ihrer Gruppe die Kalligrafie nahe. Die gotische Schrift, die Mehmet aufs Papier zaubert, sieht toll aus. Sina übt sich derweil in chinesischen Schriftzeichen.

In der Küche wird eifrig geschnippelt. Eine Quiche Lorraine soll entstehen und eine Zitronentarte. Am nächsten Tag stehen Crêpes auf der Speisekarte. Es ist der Französisch-Kurs von Susanne Zappen, der hier beisammen ist. Anke Ludewigs Schützlinge suchen derweil nach einer Lösung. Sie wollen Glas in der Mikrowelle herstellen. Doch im ersten Versuch klappt das noch nicht so gut. Sind die Mikrowellen zu schwach oder nimmt der Tontopf zu viel Hitze weg? 1000 Grad Hitze müssen mit einem Trick erzeugt werden. Vielleicht wüsste Antje Buschendorf die Lösung, doch die hat um sich jene Kids versammelt, die sich für Astronomie interessieren. Gibt es außerirdisches Leben? Wie entstand das Universum? Auch dem Planetarium möchte man einen Besuch abstatten – ein strammes Programm. Eine pfiffige Idee hat auch Lehrer Timo Kolb. Er macht sich mit seinen Schülern auf den Weg in den Supermarkt, um dort einmal zu schauen, wie viele schädliche Zusatzstoffe in den Lieblingsspeisen der Jugendlichen stecken.

Jun 06

Fußballturnier der 9. Klassen

Am 24. Mai fand das alljährliche Fußballturnier der 9. Klassen der Martin-Buber Schule statt. Schon zum zweiten Mal haben wir uns entschieden den Wettkampf auf dem großen Kunstrasenplatz des Stadions Heppenheims auszutragen. Diese Entscheidung erwies sich als richtig. Es herrschte eine gute Stimmung, sowohl unter den 11. Feldspielerinnen und Spielern als auch unter den Zuschauern die ihre Klasse von außen anfeuerten.

Bei bestem Fußballwetter und nach vielen knappen Spielen entschied die 9H das Turnier im letzten Spiel für sich.

von N. Keller

Mai 31

Martin-Buber-Schüler in Stadtbücherei Heppenheim

Am 30.05.2017 unternahm die Klasse 5b der Martin-Buber-Schule einen Lehrgang  in die gut sortierte Stadtbücherei in Heppenheim. Im Rahmen einer Unterrichtseinheit bekamen die Schülerinnen und Schüler Rechercheaufträge zu Sachthemen. Dazu diente der Ausflug in die Bücherei. Außerdem in diesem Rahmen  schlossen die Schüler die Lektüre eines Abenteuerromans a la Robinson-Crusoe ab. Hierzu stellte die Klasse wunderbar kreative Lesetagebücher her, die sie in einer Ausstellung präsentierte. Auch in der Bücherei wird ab Dienstag eine kleine Ausstellung der Buberschüler zu sehen sein. Fantasiereisen in die Welt der Bücher, die Nutzung der Bücher zur Erweiterung des Sachwissens und auch als Grundlage für Hausarbeiten sind wichtig für die Entwicklung von Kindern. Fernsehen und Internet können diese Erfahrungen nicht ersetzen. Auch die Martin- Buber-Schule legt fächerübergreifend  Wert auf die  Nutzung von Büchern. Hoch frequentiert und sehr gut ausgestattet ist die Mediothek der Schule.

von Kristin Vettel

 

Mai 29

Heppenheimer Schüler auf Korbjagd mit Skyliners

Copyright Echo Online 26.05.2017

Von Astrid Wagner

HEPPENHEIM – Wenn man zu Beginn einer Schulstunde ein Shirt geschenkt bekommt, ist das schon cool. Wenn dann noch ein angehender Basketball-Profi und ein Trainer der Frankfurt Skyliners eine Einführung in ihren Sport bieten, dann steht das Lieblingsfach des Tages fest. So geschehen in der Martin-Buber-Schule.

 Die „School Clinic“ der Frankfurter Erstliga-Basketballer war wieder einmal zu Besuch an der Haupt- und Realschule. Diesmal waren es die Schüler der drei Sprachintensivklassen, die in den Genuss zweier besonderer Schulstunden kamen.
 

 

Schüler der Sprachintensivklassen üben unter Anleitung eines Trainers und eines Spielers der Frankfurter Skyliners den Ballwurf. Foto Karl-Heinz Köppner

SCHOOL CLINIC
„Wer ist krank?“ fragte ein Passant, der das Wort „School Clinic“ im Vorübergehen an der Sporthalle der Martin-Buber-Schule aufschnappte. Zum Glück keiner. School Clinic ist ein Programm der Frankfurter Basketballer, mit dem man in Schulen geht, um dort Kinder und Jugendliche für den Basketball-Sport zu begeistern. (rid)

Projektleiterin Anja Emler von den Skyliners hatte Coach Harald Roth und Spieler Cosmo Grühn mit nach Heppenheim gebracht. Roth ist B-Trainer und gehört seit 14 Jahren zum Trainerstab des Clubs, er trainiert unter anderem die Bundesliga-Frauen. Cosmo ist 19, hat im vergangenen Jahr in der U 18-Nationalmannschaft gespielt, trainiert mit den Profis und gehört dem Zweitliga-Team an. Sein Ziel: Er möchte in der Ersten Liga auf Korbjagd gehen. Derzeit absolviert er ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Skyliners, ab Herbst möchte er studieren.

25 Kinder und Jugendliche aus neun Ländern warteten gespannt auf den Beginn des Trainings. Sie alle eint, dass sie die deutsche Sprache lernen wollen – und müssen, um später einen Schulabschluss machen zu können.

Einladung zum Heimspiel des Erstliga-Teams

Es sind nicht nur Flüchtlinge in den Sprachintensivklassen: Jeder Schulpflichtige, der die deutsche Sprache noch nicht behrrscht, besucht für zwei Jahre diese Einrichtung. Die Schülerinnen und Schüler zwischen elf und 17 Jahren kommen aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak, aus Polen, Ungarn, Syrien, Pakistan, Italien und Rumänien. Sportlehrer Matthias Leible, Beate Theisinger, die eine der Klassen leitet und ihre Kollegin Martina Steiner unterstützten die Skyliners. Gemeinsam leiten sie auch sonst den Sportunterricht der Intensivklässler.

Die Lehrer brauchen viel Fingerspitzengefühl. Zum einen gibt es die Sprachbarriere, zum anderen hat man Kinder vor sich, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Manche sind traumatisiert durch das Erlebte, andere haben nie zuvor eine Schule besucht und müssen erst lernen, sich in das deutsche Schulsystem mit all seinen Regeln einzugliedern. Andere wiederum, wie etwa die Jugendlichen aus dem Irak, müssen sich erst einmal daran gewöhnen, dass hier bei Fehlern oder falschem Verhalten nicht körperlich gezüchtigt wird. Wer im Irak zu spät zum Unterricht kam, erzählt einer der Jungs, der musste 30 Minuten auf einem Bein stehen. Andere müssen verinnerlichen, dass sie nicht mehr in einer patriarchalischen Gesellschaft leben, sondern die Klassenkameradinnen dieselben Rechte haben wie die Jungs. Für die Lehrer ist es bei aller Herausforderung aber auch eine Bereicherung, die sie nicht missen mögen. „Ich liebe diese Kinder“, unterstrich Theisinger, wie sehr ihr die Schüler am Herzen liegen.

Beim Basketball-Training machten alle begeistert mit. Mohamed stellte sich besonders gut an. Basketball liegt ihm im Blut, das spürte man. Mit Begeisterung versuchten Ahmed, Lendrid, Abigela und Granit Cosmo Grühn den Ball beim Dribbeln abzujagen. Während der 2,01-Meter-Mann einen Schritt machte, liefen sie drei. Gar nicht so einfach, den Dribbelkünstler vom Ball zu trennen. Doch Lendrid gelang das Kunststück tatsächlich. Ramez spielte mit Köpfchen und erwies sich ebenso wie Ibrahim als guter Dribbler.

Nach einer kurzen Verschnaufpause mussten die Kids Rechenaufgaben lösen – wer am schnellsten die richtige Lösung hatte, durfte Cosmo unter dem Korb herausfordern. Der erste war Lendrid, dem unter dem Jubeln seiner Kameraden ein Korb gelang. Nach klasse Zuspiel von Hamid traf später auch Mohamed. Und die Mädchen standen den Jungs in nichts nach: Najeeh und Fatma bekamen den Ball gegen den angehenden Profi mit Schuhgröße 50 ebenfalls in den Korb.

Viel zu schnell war das Training vorbei, es gab ein Autogramm aufs Skyliners-Shirt, dann mussten die drei weiterziehen – mit einem Versprechen: Die Schüler der drei Intensivklassen dürfen sich in der nächsten Saison ein Heimspiel der Erstligisten anschauen. Da war der Jubel groß.

Apr 30

Ethikkurs besucht die Moschee in Weinheim

Wie in jedem Schuljahr besuchten vergangene Woche 20 Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Moschee in Weinheim. Dieser Besuch erfolgt im Rahmen des interreligiösen Austauschs und Verständnisses der  großen Religionen.  Im Unterricht hatte man sich zuvor mit dem Islam auseinandergesetzt und die wichtigsten Elemente und Glaubensaussagen kennengelernt. Nun sollten die Schüler das Gelernte in der Praxis „erfahren“. Die Dialogbeauftragte Fatma Mor begrüßte die Jugendlichen aufs Herzlichste und führte die sehr interessierte Gruppe durch die Räumlichkeiten der Moschee. Ein absoluter Höhepunkt stellte der große Gebetsraum dar. Osmanische Mosaiken und Ornamente zierten den Raum, sowie der „schwere Gebetsteppich“, der den gesamten Raum ausfüllte und der beeindruckende Kronleuchter in mitten des Raumes.  Um den Besuch noch eindrücklicher zu gestalten, wurden die Schüler vom Iman der Gemeinde zu einem Gebet eingeladen. Zuvor träufelte der Geistliche den Kindern Rosenwasser auf die Handflächen, welches zu einem sehr angenehmen und intensiven Dufterlebnis wurde. Der Kontakt mit Gott soll eben über alle Sinne erfolgen.  Im Gespräch zwischen Besuchern und Gemeindemitgliedern wurde eines sehr deutlich; Wir wollen Dialogbereitschaft signalisieren und wollen uns unter keinen Umständen abgrenzen oder andere Religionsgemeinschaften distanzieren oder abwerten. Der begleitende Fachlehrer betonte auch in seinem Abschlusswort, dass es in unserer Gesellschaft nur dann funktionieren kann, wenn sich die verschiedenen Religionen mit Wertschätzung und Achtung begegnen.  Schließlich haben alle Menschen das gleiche Ansinnen.  Friede auf Erden und ein glückliches und zufriedenes Miteinander. In diesem Sinne verabschiedete sich die Schülergruppe von der gastfreundlichen Gemeinde und versprach den Dialog fortzusetzen. (ml)

 

Apr 25

Klassenstufenturnier der 8. Klassen am 22.04.17

Im diesjährigen Basketballturnier der 8.Klassen gab die Spielgemeinschaft der Hauptschulklassen (8AH und 8BH) zunächst ihr erstes Spiel unglücklich verloren, da ihren Gegner, die „Stapfis“ aus der 8B ein einziger Dreier gelang während die „Magic Spaldings“ nur die Stabilität der Korbringe testeten.

Doch in weiterer Folge des Turniers waren die Tests beendet und die Hauptschulmannschaften gaben kein weiteres Spiel verloren – und so wurden sie souverän mit 10:2 Punkten verdienter Turniersieger.

In den Duellen der Geschlagenen nahmen sich die Realschulklassen in intensiven Spielen gegenseitig die Punkte weg – mit dem Ergebnis, dass die Zweitplatzierten mit 6:6 Punkten ermittelt wurden, es handelte sich um die Mannschaften der 8B.

Platz 3 und 4 wurden ganz knapp, mit nur in der um vier besseren Körbedifferenz, vergeben. Um einen Hauch besser war die 8A gefolgt von der 8C auf dem vierten Platz.

Insgesamt gab es recht faire Spiele, einige Spieler/Innen mussten zwar etwas „eingebremst“ werden, was aber dank der überragenden Schiedsrichterleistung von Matthias Leible problemlos gelang.

Auch die 10A war wieder mit professioneller Unterstützung dabei – vielen Dank dafür den aktiven Schüler/Innen.

Endergebnis:

1. 8AH/8BH 10:2 28:16
2. 8B 6:6 34:34
3. 8A 4:8 32:36
4. 8C 4:8 32:40

 

 

Menzner/Leible (Turnierleitung)