Spektakuläre Auftritte und Beiträge beim Schüler-Lehrer-Konzert

Bilder von Lara Gärtner (9bR) und S. Zappen

Copyright Darmstädter Echo März 2018

In ganz unterschiedlichen Facetten und Besetzungen präsentierte sich das diesjährige Schüler-Lehrerkonzert der Martin-Buber-Schule unter der Leitung von Fachleiter Matthias Jakob. Eine große Zuhörerschaft hatte sich erwartungsvoll in der neuen  Aula versammelt, darunter sehr viele Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen.
Den Anfang machte das Violinen-Duo Anne Trillig und Marie Franken (Klasse 10aR). Tonschön und temperamentvoll musizierten sie den ungarischen Tanz „Czárdás“ von Holzer-Rhomberg. Begleitet wurden sie am Klavier von Albert Sänger, der als Student der Frankfurter Universität und Musikhochschule sein fünfwöchiges Schulpraktikum an der Martin-Buber-Schule absolvierte und sich für das ganze Konzert als wertvoller Begleiter und Solist erwies.
Mit „10 kleine Jägermeister“ und „Applaus, Applaus“ spielte Tabea Fuchs (Klasse 9bR) souverän und mit Freude auf ihrer elektrisch verstärkten Westerngitarre, begleitet von Matthias Jakob auf der akustischen Konzertgitarre.
Mit südamerikanischen Rhythmen in auf- und absteigenden dynamischen Abstufungen folgte das „Percussion-Piece“ von M. Jakob. Samir Rasouli (Klasse SIK B) trommelte auf seinen Congas konzentriert und sicher den durchlaufenden Grundrhythmus.
Anschließend erklang der erste Gesangsbeitrag des Abends. Vanessa Höhn und Lea Krein (Klasse 8H) stimmten „All of me“ von John Legend an. Nach anfänglicher Nervosität wurden sie immer sicherer und konnten sich über ein gelungenes Bühnen-Debut freuen.
Ein erstes Highlight des Konzertes folgte mit Lehrerin Katja Schubach und Maja Dittrich (Klasse 10aR). Schwungvoll und stimmlich top performten sie im Duo „Valerie“ von Amy Winehouse und „Ich will nur“ von Philipp Poisel. Solistisch sang K. Schubach anschließend gefühlvoll das Lied „Keine ist wie du“ von Gregor Meyle.
Die ehemalige Schülerin Laura Esposito, sie bereitet sich auf ein Musikstudium vor, bereicherte das Programm mit zwei schönen, gekonnt vorgetragenen Klavierstücken: „Summer Evening“ (Felix Janosa) und „Tale as old as time“ aus „Beauty and the Beast“ in einer gelungenen eigenen Bearbeitung.
Die von M. Jakob geleitete Gesangs-AG, Jennifer Scholl, Blerona Jashari (Klasse 10bR) und Jennifer Fischer (Klasse 9cR) war von der Grippewelle betroffen. Und obwohl zwei Schülerinnen der Gesangs-AG krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten, avancierten die Gesangsbeiträge zum Höhepunkt der ersten Konzerthälfte. Vor allem „Hallelujah“ (komponiert von Leonard Cohen), intensiv und virtuos dargeboten von Jennifer ist hier hervorzuheben. Von Zuhörern war im Anschluss zu hören, sie hätten beim Zuhören eine Gänshaut hehabt. Die  weiteren Songs waren „Say you won´t let go“, „Too good at Goodbyes“, „Halo“ und „When I was your man“. Unisono gesungen oder mit gekonnt eingesetzten Zweitstimmen überzeugte das Gesangsensemble auf ganzer Linie.
In der sich anschließenden Pause wurde rege das Angebot an Snacks und Getränken genutzt, das der Förderverein der Martin-Buber-Schule vorbereitet hatte.
Nach der Pause setzte das Violinen-Duo Anne und Marie wieder einen instrumentalen Akzent. Die beiden Musikerinnen bewiesen, dass Ed Sheerans „Perfect“ keinen Text benötigt, um beim Publikum anzukommen; dazu trug auch die gekonnte und pointierte Begleltung von A. Sänger am Klavier bei.
Das deutsche Volkslied „Es, es, es und es“ aus dem 18. Jahrhundert wurde von den Lehrern Ulrich Domes, Peter Schmich und M. Jakob dreistimmig als A-cappella-Version, also ohne Begleitung eines Instrumentes, intoniert. Beim folgenden, ebenfalls dreistimmig gesungenen „Wenn ich einmal reich wär“ aus dem Musical „Anatevka“ gelang eine überzeugende Darbietung, auch dank der inspirierten Klavierbegleitung von A. Sänger. Dieser war nun solistisch an der Reihe mit „New York State of Mind“ (Billy Joel) und „Georgia“ (Ray Charles) brannte A. Sänger ein Klavier-Feuerwerk ab. So -durchsetzt mit Improvisationsteilen aus Klassik-, Pop-, Jazz- und Boogie-Woogie-Elementen – hatte man die Stücke noch nie gehört. Entsprechend begeistert applaudierte das Publikum.
Vor dem letzten Programmpunkt dankte Schulleiterin Petra Röhrig sichtlich begeistert allen kleinen und großen Akteuren für die musikalischen Leistungen, insbesondere Albert Sänger, der neben vielen Klavierbegleitungen auch die Tontechnik betreut hatte und Matthias Jakob für die Gesamtleitung.

Der letzte Programmpunkt brachte ein Novum. Nicht nur Schüler und Lehrer waren dieses Mal beteiligt, sondern der Vater von  Lehrerin Dorothee Jeckel wirkte mit. Herr Dahlmann sang mit seiner Tochter im Duett und begleitete sie auf der Gitarre. Die Songs „Looking for the Summer“ (Chris Rea),  „I follow rivers“ (Triggerfinger) und „Summerwine“ (L. Hazlewood/N. Sinatra). Herr Dahlmanns swingendes, fingerfertiges Gitarrenspiel und Dorothee Jeckels wunderbar samtiges Timbre sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang des Konzertes.