IK Interkultureller Fachbereich

Der Interkulturelle Fachbereich umfasst die Sprachintensivklassen und den Deutsch als Zweitsprache-Förderunterricht am Nachmittag.

Zurzeit gibt es an der Martin-Buber-Schule:

  • Drei Sprachintensivklassen (SIK)
  • Eine Alphabetisierungsklasse (im Schuljahr 2017/2018 eingerichtet)
  • Sprachförderunterricht am Nachmittag für Schüler/innen in den Regelklassen
  • Interkulturelle Projekte

In der Martin-Buber-Schule treffen Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern und  verschieden Kulturen aufeinander. Trotz ihrer unterschiedlichen Kulturen und ihrer unterschiedlichen Einreisebiographien haben diese Schüler ein gemeinsames Ziel: Deutsch zu lernen, damit sie am Unterricht einer Regelklasse teilnehmen können.

In die Sprachintensivklasse werden Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger aufgenommen. Dies sind Schülerinnen und Schüler, die im Verlauf des Schuljahres im schulpflichtigen Alter nach Deutschland kommen und nur geringe oder keine Deutschkenntnisse haben. Sie müssen intensiv Deutsch als Zweitsprache lernen, um im deutschen Bildungssystem und später im Berufsleben Fuß fassen zu können. Seit dem Schuljahr 2017/2018 hat das Kultusministerium zusätzlich Alphabetisierungsklassen eingerichtet. Im Kreis Bergstraße und Odenwald gibt es drei Alphabetisierungsklassen, eine davon gibt es an der Martin-Buber-Schule.

Das Ziel der Sprachintensivklassen ist, den Schülerinnen und Schülern möglichst intensiv und schnell die Möglichkeit zu geben, Deutsch zu lernen, damit sie baldmöglichst in den Regelunterricht integriert werden können und diesem weitgehend selbständig folgen können. Der Besuch einer Sprachintensivklasse ist längstens für fünf Schulhalbjahre vorgesehen. Als kompensatorische Maßnahme nach der Aufnahme in eine Regelklasse der MBS gibt es den Aufbaukurs, in dem die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag in Deutsch gefördert werden, um den Anforderungen im Regelunterricht besser folgen zu können.

In der Alphabetisierungsklasse sind Schülerinnen und Schüler, die in ihrem Heimatland nie eine Schule besucht haben und oft auch in ihrer Muttersprache nicht lesen und schreiben können. In drei Phasen sollen die Schülerinnen und Schüler die Ziele in Lese- und Schreibkompetenz erreichen. Oft müssen auch noch grundlegende kulturelle Kompetenzen und Rechnen vermittelt werden.

Es ist unser Ziel, allen Schülerinnen und Schülern einen Abschluss in den Regelklassen zu ermöglichen.