Schüler der Martin Buber Schule im Teen’s Lab der BASF

Seit diesem Schuljahr dürfen Schüler der Martin Buber Schule das Teen’s Lab der BASF besuchen.

Am 05.11.18 war es dann soweit und die erste Schülergruppe startete gemeinsam mit der MINT-Lehrerin Frau Ludewig und dem Chemielehrer der 10ten Klassen Herrn Vuletic Richtung BASF. Pünktlich um 8:30 Uhr durften wir das Gelände der BASF betreten.

Zuerst hörten die Schüler einen Vortrag über Energie, im Anschluss ging es dann endlich ins Labor. Alle Schüler erhielten Kittel und Schutzbrillen. Im Vorfeld gab es eine Sicherheitserklärung. Die Gruppen bekamen ihre Plätze in den Laborgängen zugewiesen.

Ihre Aufgaben war: Brennstoffzelle gegen Biodiesel zur Energiegewinnung zu vergleichen.

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Brennstoffzelle zur Energiegewinnung. Die zweite Gruppe erforschte Biodiesel. Nach vielen Versuchen war es dann geschafft. Die Schüler sollten jeweils der anderen Gruppe ihre Ergebnisse vorstellen und Stellung dazu nehmen. Es wurde lange darüber diskutiert, ob die Brennstoffzelle oder der Biodiesel die Lösung für die Zukunft sei.

So mancher Schüler merkte das lange Stehen in ihren Beinen. Um 12:30 Uhr ging es dann leider schon wieder zurück Richtung Heppenheim.

Spuk im Treppenhaus

Spät, aber doch sehr überzeugend lehrten die sechsten Klassen der Martin-Buber-Schule ihren Mitschülern das Gruseln.

Ein Kunstprojekt, zum Thema „Geisterhäuser“, ließ aus alten Kartons, Verpackungen, Deckeln, Dosen, Spielzeug und vielem anderen Häuser für Geister entstehen. Die Präsentation dieser Häuser wurde zu einem Event.

Nach dem Aufstellen der Geisterhäuser tauchten auch die Schülerinnen und Schüler in die Welt des Gruselns ein. Sie verkleideten sich, beklebten sich mit Wunden, trugen Masken und Kostüme. Sogar ein Dreirad wurde mit in die Schule gebracht, um einen bekannten Horrorklassiker nachzuspielen.

Die eingeladenen Mitschüler wurden zu zweit auf die Reise geschickt. An der Tür erwartet sie der noch freundliche Geist David. Danach wurde es blutig. Tote lagen auf dem Gang herum. Vampire knabberten an ihren Mitstreitern, Geister verfolgten die Besucher oder griffen sie aus Verstecken an. Schaurige Musik unterstich die Horrorszenen.

Viele Schreie waren bis in die Aula zu hören. AHHHHHHHHahhhhhhhhh

 

Berufe hautnah ausprobiert

Berufsorientierung zum Anfassen

Die Buber-Schule kooperiert seit Jahren mit Berufsbildungs- und Technologiezentrum Bensheim der Handwerkskammer Frankfurt (BTZ). In diesen Tagen sind unsere beiden achten Hauptschulklassen dort zu Besuch und schnuppern durch praktische Tätigkeiten in verschiedene Handwerksberufe hinein. Vom Koch, Friseur, Maler und Fliesenleger konnten unsere Schüler sich ausprobieren und neue Impulse für die eigene Berufswahl bekommen. Unser Berufsorientierungskonzept umfasst noch viel mehr  Bausteine, am 14.11.18 besuchen unsere Abgangs- und Vorabgangsklassen beispielsweise den Studien- und Ausbildungstag an der Bensheimer Heinrich-Metzendorf-Schule. 
 

Bienen brauchen Frühblüher

WPU-Kurs „Schüler für Tiere“ steckt im Schulgarten 710 Blumenzwiebeln

Das weltweite Insektensterben ist mittlerweile in aller Munde: innerhalb der letzten knapp 30 Jahre hat sich laut NABU-Angaben aus dem Jahr 2017 die Anzahl der Fluginsekten (z.B. Schmetterlinge, Wildbienen)  um über 75% verringert – ein dramatischer Rückgang mit drastischen Folgen für unsere Erde: Insekten dienen vielen Tierarten als Nahrungsquelle, sind Bestäuber von über 90% der Wild,- und 75% unserer Nutzpflanzen und gelten als Aas-Beseitiger und als „Müllabfuhr der Natur“.

Die Siebtklässler von  „Schüler für Tiere“ Heppenheim wollten nicht untätig sein und entschieden sich, zu helfen. Der Herbst ist die ideale Zeit, um Stauden zu pflanzen und Blumenzwiebeln zu stecken. Besonders Frühblüher dienen Insekten wie z.B. Bienen, Schmetterlingen und Hummeln als wichtige Nahrungsquelle und so kam es am Freitag, 26.10. zum ersten größeren Arbeitseinsatz in diesem Schuljahr.

 

Verschiedene insektenfreundliche Blumenzwiebeln wurden gekauft, u.a. Krokusse in diversen Farben, Traubenhyzinthen und Kegelblumen. Bei einer kurzen Einführung lernten die Jugendlichen, worauf beim Setzen der Zwiebeln zu achten ist.

Von Beginn an war die Gruppe mit großem Eifer und sehr geschickt bei der Sache und schaffte es so, ganze 710 Blumenzwiebeln im Schulgarten auf dem Dach der Sporthalle  zu setzen – eine tolle Leistung! Wir freuen uns schon jetzt aufs Frühjahr und hoffentlich viele summende Besucher an den Blüten.

(S. Michel)

WPU-Kurs Jahrgang 7 „Schüler für Tiere“ zu Besuch im Tierheim Heppenheim

Am 19. Oktober war es soweit: bei bestem Herbstwetter machten sich 15 Schülerinnen und Schüler des WPU-Kurses „Schüler für Tiere“ mit ihrer Lehrerin Silke Michel und FSJ-Kraft Iga Majcher auf den Weg zum Heppenheimer Tierheim. Während einige das Tierheim bereits von den Tierheimfesten kannten oder weil sie schon einmal ein Tier aus dem Tierschutz adoptiert haben, war es für die meisten der erste Besuch in diesem Zuhause für heimatlose Tiere.

Empfangen wurde die Gruppe von Renate Knab, seit Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin im Tierheim, und ihrer Hündin Cara. Während einer kurzen Einführung erklärte Frau Knab, dass das Tierheim vorwiegend Hunde, Katzen, Kleintiere wie Nager und Vögel, selten auch Reptilien und besonders jetzt im Herbst und Winter auch Wildtiere wie Igel beherbergt.  Die Lebensgeschichten der Tiere sind sehr unterschiedlich und so erzählte Renate Knab auch traurige Geschichten von Tieren, deren Besitzer erkrankt oder verstorben waren oder Menschen, die mit einem Tier plötzlich überfordert waren und sich deshalb zur Abgabe im Tierheim entschlossen. Auch von Fundtieren und  schlechter Haltung und Beschlagnahmungen durch das Veterinäramt war die Rede, wenn also dem Halter die Tiererlaubnis entzogen wird. Eine kleine Hundemama mit ihren winzigen Welpen sorgte für große Aufregung; sie stammen aus einem Fall von „Animal Hoarding“, beschrieben als das krankhafte Sammeln und Halten von Tieren auf engstem Raum.

Im Anschluss wurde die Schülergruppe geteilt und in zwei Gruppen von Renate Knab und dem Tierpfleger Christoph Bär durch das Tierheim geführt. Besichtigt wurden zunächst die Hundefreiläufe und die Hundezwinger, danach stand eins der Katzenzimmer auf dem Programm. Ausgestattet mit Kratzbäumen, Klettersäulen, Kuschelecken und einem Zugang zum Außengehege haben die Katzen hier viel Platz und die nötige Ruhe, nach der sich viele sehnen. Während das Katzenpärchen Bonny und Clyde sehr scheu ist und sich wie einige andere Katzen auch vor den Besuchern lieber versteckte, suchte Kater Milo regelrecht Kontakt und genoss die vielen streichelnden Hände.

Weiter ging es ins Igelzimmer, in dem jetzt am Herbstanfang schon einiger Betrieb herrscht. Hier durften die Jugendlichen bei der Reinigung der Käfige, der Fütterung und täglichen Gewichtskontrolle zuschauen und konnten einen Igel aus nächster Nähe bewundern. Sie erfuhren, dass Jungtiere oft vollkommen allein gefunden und dann im Tierheim gepäppelt werden; mit 600g haben sie gute Chancen, den Winterschlaf in der Wildnis gut zu überleben.

Im Kleintierzimmer unter dem Dach des Tierheims sind die Kleintiere untergebracht, derzeit Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse , Kanarienvögel und Wellensittiche. Alle diese Tiere benötigen weit mehr Platz als die in Zoohandlungen angebotenen Käfige bieten und sollten (mit Ausnahme von Hamstern) niemals alleine gehalten werden; im schlimmsten Fall können sie aus Einsamkeit sterben. Die Mitarbeiter des Tierheims beraten hier gern bei der Auswahl und Ausstattung der Käfige und Volieren und bringen die vermittelten Kleintiere sogar direkt zu ihren neuen Besitzern.

Beeindruckt waren die Jugendlichen auch von der Geräuschkulisse im Tierheim – durch unseren Besuch waren besonders die Hunde in heller Aufregung und zeigten dies mit lautem Gebell. Auch hier sollten immer die besonderen Lebensumstände der Tiere berücksichtigt werden und Christoph Bär betonte, dass sich jedes Tier hinter Gittern völlig anders verhält als bei einer ruhigen und entspannten Begegnung.

Zum Abschluss erklärte Renate Knab den Jugendlichen, wie man sich einem fremden Hund nähern sollte, nämlich immer mit einer Hand voraus, damit der Hund an dieser schnüffeln und Kontakt aufnehmen kann. Auch sollte man niemals einem fremden Hund direkt in die Augen schauen und ihn lieber seitlich am Hals als auf dem Kopf streicheln. Einige Mutige zeigten dies dann bei Hündin Cara und belohnten sie mit einem Leckerli.

Als am Ende ein Schüler fragte, wie sich das Tierheim denn finanzieren könne, antwortete Frau Knab, dass es ohne die vielen privaten Spender niemals ginge. Die Gruppe von „Schüler für Tiere“ wird sich in den kommenden Wochen dazu Gedanken machen und überlegen, wie sie dem Tierheim helfen kann.

Herzlichen Dank an Renate Knab und Christoph Bär für die interessante Führung und weiterhin alles Gute wünschen „Schüler für Tiere“ der Martin Buber Schule Heppenheim.

(S. Michel)

Die Martin-Buber-Schule auf Facebook und Instagramm

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Freunde der Martin-Buber-Schule, 
seit wenigen Tagen können Sie uns auf Facebook und Instagram folgen. Dort halten wir euch/Sie mit kurzen Informationen zur Schule und dem Schulalltag auf dem Laufenden. Sie finden uns unter martinbuberschulehp, folgen Sie uns. Bleiben Sie neugierig. 
Ihre Martin-Buber-Schule
 

Die Martin-Buber-Schule hebt ab

Drohnenflug über die Martin-Buber-Schule Heppenheim

Die Renovierung unserer Schule ist fertig. Hier finden Sie ein kurzes Flugvideo über einen kleinen Teil unseres Schulgeländes für einen ersten Überblick über die Martin-Buber-Schule, die Haupt- und Realschule in Heppenheim.

„Mein Geld und ich“: Warum überhaupt Geld – und warum brauchen auch Banken eine Bank?

Die Deutsche Bundesbank zu Gast an der Martin-Buber-Schule


BJÖRN WAGNER. „Geld kann ganz schön viel“ – unter diesem Motto führte Martin Jedrzejowski, Referent der Deutschen Bundesbank, 14 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Martin-Buber-Schule in die Geschichte und Welt des Geldes ein. Im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Wirtschaft und Verwaltung“ bei Herrn Wagner, das in Kooperation mit den beruflichen Schulen des Kreises zur beruflichen Orientierung angeboten wird, konnten sie so einen tieferen Einblick rund um Banken, Konten und Geld an sich gewinnen.

So konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, was eine 2-€-Münze eigentlich kostet, warum IKEA Bargeld annehmen muss und welche Scheine am häufigsten gefälscht werden. Gerade die Übung zur Falschgelderkennung unter dem Motto „Fühlen/Sehen/Kippen“ brachte eine weitere praktische Komponente in den Vortrag von Herrn Jedrzejowski.
Neben den Informationen rund um Bargeld waren aber auch andere Zahlungsmöglichkeiten Thema: Neben der Erläuterung, wie giro- und Kreditkarten funktionieren wurde auch ausdrücklich auf die Risiken und Gefahren dieser Zahlungsmittel eingegangen. Nicht zuletzt war auch die Rolle der Bundesbank ein zentraler Aspekt des Vortrags, dort vor allem ihre Rollen als „Hüterin der Preise“ und als „Bank der Banken“.
„Die Rolle und Aufgaben des Geldes hatten wir im Unterricht bereits kurz angesprochen, aber speziell dieser Vortrag hat noch einmal verständlicher gemacht, was Geld eigentlich ist – da darum macht man sich ja eigentlich nur wenige Gedanken“, zog Rena Agirmann ihr persönliches Fazit aus der Veranstaltung.

 

Kollegiumsausflug in das „neue – alte“ Frankfurt

Wer an Frankfurt denkt, assoziiert damit unter anderem Geschäftstreiben, Finanzmetropole und Drehscheibe internationaler Verkehrsströme. Darüber hinaus kann Frankfurt neuerdings auch mit einem weiteren touristischen Attribut aufwarten, nämlich mit der gelungenen Sanierung der Altstadt zwischen Römer und Kaiserdom. Diese Attraktion war eines der Ausflugziele, welches sich das Kollegium der Martin- Buber-Schule Heppenheim am vergangenen Freitag bei einer zweistündigen Führung anschaute.  Die Rekonstruktion der alten Fassaden und Gebäude, sowie Parzellen und Gassenfluchten war mittels eines wiedergefundenen Katasterplanes der ursprünglichen Altstadt möglich. Realisiert wurde das sogenannte „Dom-Römerprojekt“ innerhalb von sechs Jahren, umfasste dabei ca. 7000qm² Baufläche und kostete ca. 200 Mio Euro. Eine passable Summe, die sich aber nach Fertigstellung dieses städtebaulichen Glanzstückes als sinnvolle und wertebeständige Investition allemal lohnt.  Die Teilnehmer/Innen des Altstadtrundgangs konnten so auf dem neu entstandenen „Krönungsweg“ vom Römer in Richtung Dom laufen, wobei sie am neu gestalteten Hühnermarkt und dem Haus zur goldenen Waage vorbeikamen und auf sehr interessante bautechnische Details hingewiesen wurden.  Die offizielle Eröffnung der neuen Altstadt findet vom 28. bis 30. September 2018 statt, welche mit einem dreitägigen Fest begangen wird.

Nach diesem sehr informativen und kurzweiligen Programmpunkt stand eine Mainschifffahrt auf der Veranstaltungsliste. Leider spielte das Wetter der Ausflugsorganisatorin Bettina Meißner nicht so recht in die Karten. Die erhoffte Fahrt auf dem Sonnendeck musste in den wind- und regengeschützten Innenraum der „Nautilus“ verlegt werden, das aber der Stimmung unter den Kolleginnen und Kollegen keinerlei Abbruch tat. Ganz im Gegenteil, man rückte zusammen und nutzte die Zeit für informelle Gespräche und Plaudereien, für die man im laufenden Schulbetrieb wenig Zeit hat.

Was passt besser zu einem  Frankfurter Stadtbesuch als ein zünftiger Abschluss in einem traditionellen Gasthaus, den man in „Adolf Wagners Äppelwoiwirtschaft “ gefunden hatte.

Ein wirklich gelungener Kollegiumsausflug, auf dem alle Sinne bedient wurden, sowohl das Kulturelle als auch das Kulinarische kamen hierbei auf ihre Kosten. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorin, des Ausfluges Frau Meißner, im Namen des gesamten Kollegiums der Martin–Buber-Schule. (ml)

 

 

Wandern mit der Klasse – Geht´s noch?

Um es vorweg zu nehmen; die Antwort auf die Frage kann mit ja beantwortet werden. Ja, es geht bzw. er, sie laufen noch. Beim „Wandertag“ der Klasse 9H mit Klassenlehrer Robert Vuletić, konnte man erfahren, dass Jugendliche durchaus gut zu Fuß sind und auch für Bewegung zu begeistern sind. Wichtig sind erreichbare, motivierende Ziele und in Aussicht gestellte Belohnungen, wenn man sich angestrengt und etwas erreicht hat.

Auf dem Programm stand eine Wanderung vom Schulort über die Freilichtbühne, weiter auf einem sehr schönen Waldpfad nach Kirschhausen. Während der Wanderung gab es einen regen Austausch zwischen Schülern und Lehrer, für den man wahrscheinlich während des Schulbetriebs kaum Gelegenheit hat. Man unterhielt sich über berufliche sowie private Zukunftsperspektiven, die zum Teil sehr interessant und reif formuliert waren. „Ich will nach meinen Hauptschulabschluss wieder in mein Heimatland gehen“, berichtete eine Schülerin. „Dort will ich meine deutschen Sprachkenntnisse beruflich nutzen und mir eine Existenz aufbauen“, skizzierte sie sehr klar und überzeugend. „Ich will in der der Nähe meiner Familie sein, denn dort fühle ich mich wohl und bin glücklich!“, sagte sie mit strahlendem Gesicht.

 

Ab Kirschhausen stand den Schülerinnen und Schüler nun eine ordentliche Steigung bevor, denn man wollte über die Jägerrast auf dem Höhenweg zur Starkenburg marschieren. Aber bevor es in die Höhe auf dem vorgezeichneten Weg voran ging, wurde die Gruppe vor das Problem gesperrter Wege gestellt. Problemlösestrategien waren nun gefragt. Wie geht’s weiter? Zum Glück verfügte der Leiter der Gruppe über digitales Kartenmaterial. An Hand dieser modernen Orientierungshilfe erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler einen alternativen Wanderweg, der ebenso zum Ziel führen sollte. Man setzte sich Wegepunkte und verglich die identifizierten Punkte mit der topografischen Wirklichkeit. Ein „Kundschafter“ wurde einige Meter auf dem Weg vorausgeschickt, um die auf der Karte bestimmten Merkmale auch zu finden und dann die Gruppe nach zu ziehen. Sich zu orientieren ist eine Herausforderung und macht Spaß, wenn man dann auch richtig liegt. „Da ist das in der Karte beschriebene rot-weiß-rote Markierungszeichen“, rief ein Kundschafter der nachfolgenden Gruppe zu. Erleichtert folgte man nun wieder dem geplanten Wanderweg in Richtung Starkenburg. Vorbei ging es an einem Wegkreuz, an dem die Schülerinnen und Schüler nachdenklich und wissbegierig stehen blieben. Was hier wohl passiert war? Es begannen die unterschiedlichsten Spekulationen und Überlegungen. Vermutlich ist an dieser Stelle eine Person gestorben, denn auf dem Kreuz befanden sich die Geburts- und Sterbedaten dieser Person. Bisher hatten die Jugendlichen noch nie ein solches Wegkreuz wahrgenommen und so gab diese Begegnung eine gute Gelegenheit über diesen Brauch zu sprechen, der in der christlichen Kultur zu Grund gelegt ist.


Nach ca. 2,5 Stunden erreichte die Klasse die Starkenburg. Einen herrlichen Ausblick eröffnete sich den Jugendlichen auf „ihre“ Stadt und darüber hinaus auch auf das weite Umland. Jetzt war aber erst einmal das verdiente, mitgebrachte Vesper dran. Im Innenhof der Burg, baute man auf einer Tischgruppe ein buntes Buffet auf, an dem sich die 9.Klässler genüsslich bedienten. Es ist einfach herrlich im Freien zu essen und dabei das schöne Wetter des Tages zu genießen. Alle Anstrengungen waren vergessen.

Abschließend begab man sich zum Aussichtspunkt der Burg und obwohl sicherlich die Meisten schon einmal auf der Burg waren, konnte Herr Vuletić beim Betrachten der Stadt den einen oder anderen interessanten Hinweis im Altstadtbild geben. Bevor es dann im Zickzack-Pfad von der Burg in die Altstadt zurückging, musste noch das obligatorische Klassenfoto geschossen werden. Damit ging ein schöner Schultag zu Ende, der den Klassenzusammenhalt förderte und den einen oder anderen Lerninhalt beim „aufmerksamen Gehen“ mitlieferte. (ml)