Drogenprävention an der MBS – Projekt der 7er-Klassen

von Jürgen Pieper & Matthias Menzner

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Im Rahmen des Projektes fand am Dienstag, den 19.04.2016 zum wiederholten Male unser Aktionstag in der Turnhalle statt.

Dabei wurden den 7.Klassen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen verschiedene (Bewegungs-)Aufgaben gestellt, die darauf abzielen die Ich-Stärke sowie das Gruppengefühl zu festigen. Man will damit den Schüler/Innen Alternativen zum Konsum von Drogen aufzeigen, bzw. Alternativen zum Bewältigen von Problemsituationen anbieten.

Dazu gehören Aufgaben, die das Vertrauen der Teilnehmer untereinander fördern sowie auch Aufgaben, die nur in einer größeren Gruppe gemeinsam geschafft werden können.

Einige Teilnehmer mussten dabei Ängste überwinden, andere konnten ersteren dabei helfen und erfuhren so eine Wertschätzung. Allgemein war man oft überrascht, was man alles als Gruppe leisten kann, wenn man zusammen arbeitet. Das Überwinden der Wand, das bei der ersten Anschauung vorher oft mit „das geht nicht“ und „das kann ich nicht“ bewertet wurde, war am Ende kein Problem mehr und viele Schüler/Innen kamen über die Wand, die das nicht für möglich gehalten hätten.

Bei den Vertrauensübungen wurden viele „Blinde“ von ihren „Sehenden“ Partnern mit zunehmender Sicherheit durch einen Hindernisparcours gelotst. Hier erlebten die Teilnehmer, dass Vertrauen wachsen kann.

Dass das Ganze viel Spaß bereitete, ist wohl auf den Fotos gut zu sehen….

Jugendliche und Lehrer musizieren gemeinsam

Copyright Darmstädter Echo vom 18.04.16

MARTIN-BUBER-SCHULE Konzert am kommenden Mittwoch in der Aula

HEPPENHEIM – (red). Am Mittwoch, 20. April, lädt die Martin-Buber-Schule in Heppenheim wieder zu einem Schüler- und Lehrerkonzert ein. Einlass ist ab 18 Uhr, das Konzert beginnt um 18.30 Uhr.

Der Musikfachbereich freut sich auf regen Zuspruch, wenn die Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis 10 solistisch und in Ensembles ihr musikalisches Können auf Violine, Flöte, Akkordeon, Keyboard, Klavier, Gitarre und Stimme zeigen. Auch Gäste (ehemalige Schülerinnen und Schüler) werden im Konzert zu hören sein.

Beteiligt sind ebenfalls der Schulchor, der von Katja Schubach geleitet wird, die Gesangs-AG (Leitung Matthias Jakob), die Keyboard-AG (Leitung Harald Gärtner,), ein Lehrer-Gesangsduo und Gesangstrio. Die Keyboard-AG wird in Zusammenarbeit mit der städtischen Musikschule Heppenheim angeboten. Jakob, der die Koordination mit der Musikschule betreut und die musikalische Leitung des Konzertes inne hat, wird wie im vergangenen Jahr in verschiedenen Gruppierungen mitwirken.

Alle musikalisch Interessierten, Ehemalige und die ganze Schulgemeinschaft der Eltern, Lehrer und Schüler sind zu diesem Konzert herzlich eingeladen. Vor dem Konzert, ab 18 Uhr und in der Pause bewirtet der Förderverein der Martin-Buber-Schule unter Vorsitz von Andrea Marko die Gäste mit Getränken und belegten Brötchen. Der Verkaufserlös und Spenden kommen den Schülern der Martin-Buber-Schule zugute. Der Veranstaltungsort (untere Aula) ist am einfachsten zu erreichen über den unteren Schulhof. Die eigentliche Aula befindet sich im Umbau. Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.

 

Traumberufe im Praxistest

Bericht von Andrea Seidel

Die 8. Realschulklassen der Martin-Buber-Schule, Heppenheim absolvierten im Februar ein 2 wöchiges Praktikum um ihre beruflichen Wunschvorstellungen mit der Realität abzugleichen.

Die Ergebnisse ihrer Erfahrungen stellten sie am 23.3.16 allen Interessierten in einer Plakatausstellung und mittels Power Point Präsentationen vor.

Vor allem Eltern kamen um sich ein Bild über die verschiedenen Berufe zu machen, einen Blick in die Praktikumsberichte zu werfen und um die zukünftige „Konkurrenz“ auszumachen.

Zum zweiten Teil des Abends lud die Konrektorin, Frau Späth, in die Mesa ein. Hier fand ein Infoabend zu den Angeboten der Berufsfindung in den Klassen 8,9 und 10 statt, die die Martin-Buber-Schule und deren Kooperationspartner anbieten.

Viele Firmen bieten ihre Unterstützung durch praktische Erfahrungsprojekte oder Assessmentcenter an. Schulische und berufliche Ausbildungsmöglichkeiten werden in Seminaren besprochen und auch die Agentur für Arbeit unterstützt die Schule regelmäßig durch persönliche Beratungstermine an der MBS.

Beeindruckend war der Vortag von Michael Dreißigacker, der durch die lebhafte Darstellung seines Werdegangs vom Boschmittarbeiter bis hin zum Unternehmer mit eigener Kletterhalle in Bensheim, vor allem die persönliche Eigeninitiative deutlich unterstrich. Nur mit Interesse und Einsatz für die eigene Zukunft lässt sich diese auch erfolgreich gestalten.

Abschließend wurden die besten Praktikumsberichte ausgelobt. Sechs Schülerinnen und Schüler haben durch das Erreichen der vollen Punktezahl gezeigt, dass das Thema Berufsausbildung für sie auch ein wichtiger Teil ihrer Schulausbildung ist.

Kurz nachdem eine Gruppe KFZ-Mechatroniker ihren Stand aufgebaut hatten, stand die Boxengasse schon voll von schönen Mädchen.

Kurz nachdem eine Gruppe KFZ-Mechatroniker ihren Stand aufgebaut hatten, stand die Boxengasse schon voll von schönen Mädchen.

 

Bei so viel Liebe zum Zahn, hat man kaum noch Angst vor der Behandlung.

Bei so viel Liebe zum Zahn, hat man kaum noch Angst vor der Behandlung.

 

Die Praxiserfahrungen im Friseurhandwerk werden am Stand fachmännisch umgesetzt.

Die Praxiserfahrungen im Friseurhandwerk
werden am Stand fachmännisch umgesetzt.

 

Die Schülerinnen und Schüler wurden von den Besuchern als ernsthafte Gesprächspartner anerkannt. Das stärkt das Selbstbewusstsein.

Die Schülerinnen und Schüler wurden von
den Besuchern als ernsthafte Gesprächspartner
anerkannt. Das stärkt das Selbstbewusstsein.

 

Die Auszeichnung der Praktikumsberichte ist eine wichtige Anerkennung der guten Arbeiten von Edwin, Jonas, Malte, Annegret, Marie und Carla.

Die Auszeichnung der Praktikumsberichte ist eine wichtige Anerkennung der guten Arbeiten von Edwin, Jonas, Malte, Annegret, Marie und Carla.

Frohe Ostern

Wir wünschen allen
Schülern, Lehrern und übrigen Mitarbeitern
der Martin-Buber-Schule
schöne Osterferien.

 

FSJ-Team für das Schuljahr 2016/17 gesucht

Die Martin-Buber-Schule in Heppenheim ist eine Haupt- und Realschule und liegt am Rand der Heppenheimer Altstadt. Uns zeichnet aus, dass wir in den Jahrgängen 5 und 6 in Ganztagsklassen unterrichten.

IHRE AUFGABEN

  • Betreuung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht,
  • Nachmittagsbetreuung (in den Ganztagsklassen 5/6),
  • Begleitung bei Klassenfahrten/Ausflügen/Lerngängen.

 

DAS BRINGEN SIE MIT

  • Sie sind interessiert an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und möchten vielleicht Lehrerin oder Lehrer werden,
  • Sie sind kommunikationsfähig, kontaktfreudig und teamorientiert,
  • Kreativität, Flexibilität, Selbstsicherheit und Eigeninitiative zählen zu Ihren Stärken.

 

DAS BIETEN WIR

  • ein spannendes und vielfältiges Aufgabenfeld,
  • ein nettes, offenes Kollegium,
  • Möglichkeiten zur eigenständigen Übernahme kleiner Projekte und direkte Einbindung in den Schulalltag,
  • Möglichkeiten Ihren Berufswunsch im Alltag zu prüfen.

 

Interessiert an einem Freiwilligen Sozialen Jahr an der Martin-Buber-Schule?

Allgemeine Infos gibt’s unter www. fsj-hessen.de oder Sie melden sich direkt per Telefon oder Mail bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

 

Martin-Buber-Schule

Gräffstr. 2

64646 Heppenheim

 

Tel.: 0 62 52-61 01

mail@martin-buber-schule.de

Ohne Kippen ist es gesünder

Copyright Echo Online vom 12.02.2016

Von Astrid Wagner

 

Betroffen reagierten viele Siebtklässler in der Martin-Buber-Schule beim Präventionsprojekt "Ohne Kippe" auf die drastischen Darstellungen der gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens. Fachbereichsleiterin Karin Berger-Spengler vom Amtsärztlichen Dienst (Zweite von Rechts) und Krankenschwester Stefanie Schmitt (rechts) schilderten die Spätfolgen eindringlich. Foto: Karl-Heinz Köppner

Betroffen reagierten viele Siebtklässler in der Martin-Buber-Schule beim Präventionsprojekt „Ohne Kippe“ auf die drastischen Darstellungen der gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens. Fachbereichsleiterin Karin Berger-Spengler vom Amtsärztlichen Dienst (Zweite von Rechts) und Krankenschwester Stefanie Schmitt (rechts) schilderten die Spätfolgen eindringlich. Foto: Karl-Heinz Köppner

 

MARTIN-BUBER-SCHULE Präventionsprojekt des Kreises warnt Siebtklässler vor Gefahren des Rauchens

HEPPENHEIM – „Ohne Kippe“ durchs Leben zu gehen, hat jede Menge Vorteile. Das lernten gestern zwei siebte Klassen bei einem Projekt der Suchtprävention „Erleben macht Schule“ an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule.

Der ganze Vormittag drehte sich um die Gefahren des Rauchens, war eindringlich, abschreckend und interessant. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Gesundheitsamt des Kreises. Das Projekt, das in Kooperation mit zahlreichen Schulen des Kreises läuft, gibt es seit 2007.

Lehrer Timo Kolb ist zuständig für das Thema „Suchtprävention“ an der Buber-Schule. Alle siebten Klassen lernen im Laufe des Schuljahres einiges über Alkohol, Drogen, Rauchen und Co. Zwölf und dreizehn Jahre alt sind die meisten Kinder zu diesem Zeitpunkt.

Höchste Zeit für Aufklärung, denn 25 Prozent der Kinder haben bereits mit zehn Jahren ihre erste Zigarette geraucht. 33 Prozent der über Fünfzehnjährigen sind Raucher. Und daran hindert die Kinder und Jugendlichen auch kein Rauchverbot bis zum 18. Lebensjahr und ebenso wenig, dass die Glimmstengel erst ab diesem Alter gekauft werden dürfen und am Automaten nur mit Personalausweis zu erwerben sind. Dran kommt man immer. Das ist auch die Erfahrung von Karin Berger-Spengler vom Gesundheitsamt, die gemeinsam mit Referentin Stefanie Schmitt und dem durch Rauchen erkrankten Heinz Nicolai die Schüler besuchte. Was dagegen geholfen habe, die Zahl der jugendlichen Raucher zu reduzieren, seien die drastischen Preiserhöhungen für Zigaretten.

Stefanie Schmitt studiert Pflegewissenschaft und hat viel mit denen zusammengearbeitet, die unter den Folgen jahrelangen Nikotin-„Genusses“ leiden: mit Krebspatienten, Herzinfarkt-Opfern und COPD-Erkrankten. An Spätfolgen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) starb im vergangenen Jahr auch „Mr. Spock“, Leonard Nimoy,

Stefanie Schmitts Vortrag setzte sehr auf Abschreckung. Zunächst wollte sie wissen, wie viele Verbindungen Tabakrauch wohl enthalte. Nikotin und Teer, das wussten die meisten der Kids. Dass es insgesamt 4000 sind, von denen bisher 50 nachgewiesenermaßen krebserregend sind, schockierte die Mädchen und Jungen sichtlich. Anschaulich erklärte die Referentin, was man sich da zuführt, wenn man an einer Zigarette zieht – oder als Passivraucher mit einatmet: Ammoniak zum Beispiel, das sonst im Toilettenreiniger hartnäckige Urinspuren regelrecht wegätzt. Oder Methan, das man im Raketentreibstoff findet. Batterien mit Cadmium müssen in den Sondermüll. Cadmium in Zigaretten atme man bedenkenlos ein.

Kein Wunder also, dass bei so viel Gift täglich 383 Menschen in Deutschland an den Folgen des Tabakkonsums sterben. Das sei so als würde täglich ein Jumbo-Jet voller Passagiere abstürzen, wie Stefanie Schmitt drastisch veranschaulichte. 140 000 Tote seien das jährlich. Mit so vielen Menschen könnte man das Stadion des FC Bayern gleich zweimal füllen. Schwerstkranke müssten schrecklich leiden und auch für Ungeborene birgt das Rauchen während der Schwangerschaft große Risiken.

Shisha-Rauchen, von vielen als gesundheitlich völlig unbedenklich eingeschätzt, ist übrigens 80mal giftiger als das Rauchen von Zigaretten. Und die Gefahren von E-Zigaretten seien noch nicht abzusehen, da es diese noch nicht lange genug gibt, um Langzeitstudien durchzuführen. Also gilt auch dafür: Hände weg.

Der vielfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher habe in seiner Zeit bei Ferrari Werbung für eine Zigarettenmarke gemacht. „Doch hat er je selbst geraucht?“, wollte Schmitt von den Schülern wissen? Natürlich nicht, er war ja Sportler. Und Leistungssportl und Rauchen, das passt nun wirklich nicht zusammen. Viel zu negativ seien die Auswirkungen auf den Körper und die Leistung.

EIN FILM UND DAS GESPRÄCH MIT EINEM BETROFFENEN RÜTTELN AUF

(rid). Anschaulicher und abschreckender als der Vortrag war bei dem Präventionsprojekt in der Buber-Schule der folgende Film über eine Bronchoskopie an der Thorax-Klinik Heidelberg an einer Lungenkrebs-Patientin. Hier stieß so manch einer beim Zusehen an die Grenzen der Belastbarkeit. Es folgte ein Gespräch mit Heinz Nicolai. Als Folge jahrelangen Rauchens hat er mit 50 Jahren einen schweren Herzinfarkt erlitten. Seit vielen Jahren arbeitet der Rentner mit dem Gesundheitsamt zusammen, ist sozusagen einer der „Pioniere“ der „Ohne-Kippen“- Aktion. Es ihm ein großes Anliegen aus der eigenen Erfahrung heraus, Kinder und Jugendliche vor dem Tabak-Konsum zu warnen.

Heute lebt Nicolai mit vier Bypässen. Sein Leben hat er damals von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Der ehemalige Diplom-Ingenieur reiste einst beruflich um die ganze Welt. Auch, wenn er nach dem Infarkt wieder arbeiten konnte – mit dem Fliegen war es vorbei, ebenso mit seinem Hobby Skifahren. Denn großen Höhen darf er sich nicht mehr aussetzen. Nach dem Infarkt musste er sich mit einem Bürojob in seiner Firma zufriedengeben, was große finanzielle Einbußen zur Folge hatte, worunter auch seine Familie unmittelbar zu leiden hatte. Anschaulich und eindringlich berichtete Nicolai, beantwortete Schülerfragen und beeindruckte sehr.

Viele Fragen gab es bei der abschließenden Diskussion mit den anwesenden Experten. Nachdenkliche Mädchen und Jungen verließen am Ende die Mediathek der Schule.

Handfestes Wissen – Tag der offenen Tür

Copyright Echo Online 01.02.16
Von Marc Levasier

Wie funktioniert eine Nähmaschine? Beim Tag der offenen Tür vermittelte Lehrerin Leonie Menzel im neu gestalteten Arbeitslehrebereich Kniffe in Handarbeit. Foto: Karl-Heinz Köppner

Wie funktioniert eine Nähmaschine? Beim Tag der offenen Tür vermittelte Lehrerin Leonie Menzel im neu gestalteten Arbeitslehrebereich Kniffe in Handarbeit. Foto: Karl-Heinz Köppner

MARTIN-BUBER-SCHULE Tag der offenen Tür zeigt Bildungswege

HEPPENHEIM – Schule spielerisch entdecken: Beim Tag der offenen Tür der Martin-Buber-Schule waren Eltern von Viertklässlern mit ihren Kindern am Samstag eingeladen, die Schule zu erkunden.

Schulleiterin Petra Röhrig begrüßte, die Kinder wurden anschließend von Zehntklässlern, die Eltern von Jonas Meier und Beate Späth (Schulleitungsteam) durch das Haus geführt. Dort vermittelten Stationen einen Eindruck davon, was die Schüler künftig erwarten könnte.

Musikalisch warben Maria Franken, Anne Trillig (8R), Max Mrowiec (9R) und Musiklehrer Matthias Jakob für die Schule, Kniffe in Sachen Handarbeit vermittelten Martina Steiner und Leonie Menzel im neu gestalteten Arbeitslehrebereich. Angelika Mußbach präsentierte die Lego-Mindstorms-Roboter für Computerfreaks, während Halid Özer und Philipp Weis (10. Klasse) eine Gruppe Kinder durch das Labyrinth der Gänge steuerte.

Bei Biologielehrer Ulrich Domes durfte im Laub gewühlt werden. Zum Vorschein kam allerlei Getier, das anschließend unter Vergrößerung betrachtet wurde. „Oh wie groß, ich glaub, ich seh schon fast die Augen“, erklärte Luca Hartmann aus der vierten Klasse der Konrad-Adenauer-Schule. Und dass die Martin-Buber-Schule im Vergleich zu seiner Grundschule schon „ziemlich groß“ sei, bemerkte er noch.

Schulleiterin Röhrig, nach den Vorzügen der Buber-Schule befragt, hebt Ganztagsangebot und Berufsorientierung hervor. „Da kooperieren wir mit der Karl-Kübel- und der Heinrich-Metzendorf-Schule“, sagt sie. Ansonsten sei die Buber-Schule die einzige Haupt- und Realschule am Ort, das sei für sich genommen schon ein Alleinstellungsmerkmal im immer wieder beschworenen Wettbewerb der Schulen.

Schwierig sei dagegen, dass immer mehr Schüler vom Starkenburg-Gymnasium während des laufenden Schulbetriebs an die Buber-Schule wechselten. In Hessen dürfen Eltern selbst, auch gegen die Empfehlung der Grundschule, über die weiterführende Schulform entscheiden. Mit einem Abschluss an der Martin-Buber-Schule ist für viele der schulische Bildungsweg jedoch nicht beendet. „Die meisten machen weiter“, sagt Röhrig.

Für „handfestes“ Wissen ist an der Buber-Schule zum Beispiel Arbeitslehre mit Handarbeit zuständig. Semira Alemayo (siebte Klasse) führte am Samstag vor, wie man Schlüsselanhänger näht. Das findet sie praktisch. „Ich habe auch zu Hause schon mit meiner Mutter genäht“, sagt Semira. Im Arbeitslehreunterricht geht es zudem darum, den Blick für eigene Stärken und Schwächen zu schärfen und einen dazu passenden Beruf zu finden.

Während die fachliche Orientierung an der Buber-Schule leichtfällt, ist es um die räumliche schlechter bestellt. Die Schule befindet sich im Umbau in Teilabschnitten. Daher brachten „Springer“ wie Miriam Ulrich „Nachzügler“ zu den Gruppen im Schulgebäude. Der Umbau hat jedoch auch gute Seiten. „Es wird halt alles renoviert, und die Chemie ist jetzt toll“, sagt Zehntklässler Philipp Weis.

Badmintonturnier der 10. Klassen

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An einem entspannten, friedlich verlaufenen Vormittag ermittelten die 10er Schüler/innen in der Badminton-Oase in Hemsbach ihre Badminton-Turniersieger. Dies geschah in einem sogenannten Schleifchenturnier, d.h. in einer längeren Spielphase versuchten die Schüler/innen in zufälligen, klassenübergreifend gebildeten Gruppen, so viele Siege (dafür gab es jeweils ein Schleifchen) zu sammeln wie möglich. Danach wurden diejenigen Spieler/innen mit den meisten Schleifchen zusammengefasst und spielten in einer Endrunde die Gewinner aus.

Neben diesen Turnierspielen wurden auf den anderen Plätzen in weiteren Einzeln und Doppeln viele verschiedene Spielpaarungen ausgeführt, so dass alle SuS sich an diesem Vormittag austoben konnten.

Folgende Spieler konnten sich für das Halbfinale qualifizieren:

Bei den Mädchen: Natascha, Elena, Christina und Hatice sowie bei den Jungs Jakub, Fabian, Vincent und Jörn.

Daraus ergaben sich folgende Endergebnisse:

Mädchen

  1. Platz  Elena
  2. Platz Christina
  3. Platz Natascha

 

Jungs

  1. Platz Fabian
  2. Platz Jörn
  3. Platz Jakub

 

Zum Abschluss wurden die begleitenden Lehrer Vuletic und Menzner noch von zwei hoch motivierten Schülern (Jörn und Philipp) zum Doppel herausgefordert. Man kann dabei nur hoffen, dass die beiden nach ihrer glatten 3:0 Satz-Niederlage etwas für`s Leben gelernt haben. Zu ihrer Ehrenrettung muss gesagt werden, dass sie auch ein paar sehr gute Ballwechsel für sich entscheiden konnten, naja „ein paar wenige“ – wir verlieren halt nicht so gerne…

 

Vuletic/Menzner

Mit Säge, Schmirgelpapier und Farbrolle …

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Die diesjährigen Hauptschulpräsentationsprüfungen brachten zum Teil hervorragende Ergebnisse zu Tage. Dank der neuen Werkraumsituation der Schule, konnten die Schülerinnen und Schüler auf die verschiedensten Werkzeuge und Werkmaterialien bei Ihren Projekten zurückgreifen.

Wie in jedem Schuljahr, stellen sich die Hauptschüler einer Präsentationsprüfung, die aus drei Teilen besteht.  Der erste Teil dient zur Ideenfindung und Verschriftlichung des Projektvorhabens. Die Pro­jektbeschreibung und Projektbezeichnung sind schriftlich bei der Schulleitung einzureichen. Diese ge­nehmigt das Projekt oder fordert eine Nachbesserung bzw. Konkretisierung des Vorhabens.

Im zweiten Teil der Prüfung geht es um die Durchführung des Projekts. Hier haben die Prüflinge eine Schulwoche Zeit Ihre Projektidee umzusetzen, sprich zu bauen. Um einige Beispiele zu nennen:

  • Zwei Gruppen beschäftigen sich mit dem geologischen Phänomen „Vulkanismus“. Zur Veranschauli­chung ihres Themas bauten die Schüler ein Modell, welches sogar „zum Ausbruch“ gebracht werden konnte.
  • Eine andere Gruppe, die sich sehr gerne mit dem Werkmaterial Holz beschäftigte, entschloss sich zum Bau eines Sofas und verwendete hierzu Holzpaletten. Das Ergebnis beeindruckte den betreuen­den Werklehrer so, dass man sich überlegte das gute Stück als Sitzgelegenheit in der Schule zu behal­ten.

In der letzten Projektphase geht es um die Präsentation der Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler müssen ihre Arbeiten vor der Prüfungskommission vorstellen. Besonders gerne wird dabei auf Anschaulichkeit und strukturierte Planung sowie Durchführung geachtet. Im An­schluss der Präsentation werden die Prüflinge noch mit Fragen konfrontiert, die sich im Rahmen ihrer Projektarbeit bzw. zum Thema ergeben haben.

Sind alle drei Projektschritte durchlaufen, beraten sich die Prüfer und legen sich auf eine Gesamtnote fest, die sich aus Vorbereitungsphase, Durchführung und Präsentation ergibt.

Dieser besonderen Form des Prüfungsablaufs stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Haupt­schule gerne. Haben sie hier doch die Möglichkeiten ihre handwerklichen und kreativen Potentiale auszuleben. Die Präsentation, also das Vortragen der Ergebnisse, wird dann nicht mehr als belastend erlebt, sondern wird als normaler Vorgang zur Beschreibung des eigenen Handelns und Arbeitens empfunden.

Matthias Leible

Die 5. Lesenacht in der Martin-Buber-Schule

 

Spannende Stunden erlebten die Teilnehmer der Lesenacht an der MBS.

Spannende Stunden erlebten die Teilnehmer der Lesenacht an der MBS.

Am Freitag, dem 15.01.2016 haben sich 18 Schüler/innen, 3 Klassenlehrer/innen, 2 Helferinnen und das Mediothekteam um 20 Uhr in der schönen, gemütlichen Mediothek getroffen. Schnell fanden die Schüler zwischen den Bücherregalen ihre Schlafplätze. Sie rollten die Isomatten aus, packten Decken und Kopfkissen dazu und brachten ihre Taschenlampen in Sicherheit. Tische und Stühle wurden auf die Seite geräumt und die gemütlichen Sessel und Sofas im Kreis aufgestellt. Nach einer Vorstellungsrunde durften die Schüler ihre Lieblingsbücher präsentieren und daraus eine spannende Stelle vorlesen. Auch die Klassenlehrer/innen Herr Brandwein 5a, Frau Schubach 5b und Frau Wilderotter 5c lasen aus Büchern vor. Auch die zwei Helferinnen, Natascha Bader und Alina Schneider (Schülerinnen der 10. Klasse) kamen nicht darum herum und mussten aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen. Nach einer Trink- und Lesepause erhielten alle Schüler das Buch „Star“ von Salah Naoura mit einem Namenslesezeichen. Abwechselnd lasen die Schüler die ersten Kapitel aus dem Buch vor. Weil das Buch ausgesprochen spannend ist, war es mucksmäuschenstill. Gegen 23.00 Uhr gab es eine zweite Trink- und Lesepause. Müde und zufrieden suchten die Schüler um Mitternacht ihre Schlafplätze auf. Eine kurze Nacht folgte und der Morgen begann mit Aufräumen. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden die „Leseratten“ um 9.00 Uhr von ihren Eltern abgeholt.

Frau Fischer