Betriebserkundung bei Sirona in Bensheim

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 02.02.2015

Sirona hat einiges zu bieten

Interesse an technischen Berufen wecken

Betriebserkundung Sirona 01-2015

So geht Technik: Holger Weitzel (rechts), bei Sirona verantwortlich für technische Ausbildung, erläuterte Schülern der Buber-Schule, die im Wahlpflichtunterricht den Kurs Elektrotechnik besuchen, wie elektropneumatische Systeme funktionieren. © oh

 

Heppenheim. Nie wieder Mathe – oder? Über Anforderungen und Chancen naturwissenschaftlich-technischer Berufe informierten sich jetzt Acht- und Neuntklässler der Martin-Buber-Schule in der Sirona Dental Systems GmbH in Bensheim.

Interesse an Jobs mit mathematischem, technischem und naturwissenschaftlichem Schwerpunkt zu wecken, ist Ziel des Projektes „I am Mint“, das in der Martin-Buber-Schule (MBS) mit anderen Veranstaltungen den künftigen Absolventen die Berufsfindung erleichtern soll. Auch die weiterführenden Bildungseinrichtungen, die Karl-Kübel- sowie die Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim, beteiligen sich als Kooperationspartner: Lehrer beider Schulen leiten an der MBS auch den Wahlpflichtunterricht.

Einblicke in die Praxis

Um sich auch in der Praxis kundig zu machen, fuhren elf Jungen und zwei Mädchen aus den Realschuljahrgängen acht und neun, die in Heppenheim den Wahlpflichtkurs „Elektrotechnik“ besuchen, mit Kursleiter Jürgen Ende von der Metzendorfschule und Beate Späth, der Koordinatorin für Berufsorientierung an der MBS, nach Bensheim. Auf dem Programm stand eine Betriebserkundung bei Sirona, einem der größten Arbeitgeber im Kreis Bergstraße.

Sirona stellt als Unternehmen der Medizintechnik Behandlungs- und Diagnosegeräte für Zahnarztpraxen, Laboratorien und Kliniken her und hat, wie die Schüler erfuhren, auch in puncto Ausbildung einiges zu bieten. Holger Weitzel, bei Sirona verantwortlich für technische Ausbildung und Schülerpraktikanten, stellte den Realschülern zunächst das Unternehmen vor und erläuterte im Anschluss die bei Sirona möglichen Berufsfelder Mechatronik, Industriemechanik und Zerspanungstechnik.

Die Voraussetzungen

Die Ausbildung dauere drei bis dreieinhalb Jahre; Voraussetzung sei ein guter Haupt- beziehungsweise Realschulabschluss, wobei in Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens die Note drei benötigt werden. Verlangt werde darüber hinaus ein gutes Arbeits- und Sozialverhalten, was auch bedeute, dass unentschuldigte Fehltage nicht vorkommen sollten.

Bewährung im Praktikum möglich

Bewerben sollten sich Interessenten schon am Ende der neunten Klasse; sich zudem auf einen Einstellungs-, einen Praxistest und ein Gruppenauswahlverfahren vorbereiten. Als Alternative, wenn es nicht gleich mit der Lehrstelle klappe oder die Noten schlechter seien, biete Sirona an, sich bei einem Praktikum oder beim Probearbeiten zu bewähren. Das könnte sich lohnen, denn, so Weitzel, eine Ausbildung in einem großen Betrieb sei nicht nur vielseitig, sondern könne auch den Weg ebnen in Richtung Fortbildung zum Techniker, Meister oder zum Ingenieurstudium. Jens Schmitt, Auszubildender im dritten Lehrjahr bei Sirona und künftiger Mechatroniker, führte die Heppenheimer zum Abschluss durch den Betrieb und beantwortete gemeinsam mit Holger Weitzel alle Fragen, die den Besuchern noch zum Thema einfielen. Das Interesse an technischen Berufen hat der Aufenthalt bei Sirona jedenfalls weiter angefacht: Zwei Drittel der Schüler gaben an, dass sie sich eine derartige Karriere vorstellen könnten. jn

Lesenacht

MARTIN-BUBER-SCHULE: Lesenacht in der Mediothek

Zum Abschluss gab es einen Film

 

Die Schülerinnen und Schüler der Martin-Buber-Schule bei der Lesenacht in der Mediothek mit Betreuern und Lehrer Stefan Krenz.

© oh

HEPPENHEIM. Endlich gab es die lang geplante Lesenacht an der Martin-Buber-Schule. 13 Schüler und Schülerinnen kamen dazu um 20 Uhr in der Mediothek zusammen. Glücklicherweise lief die Heizung diesmal; der erste Termin für die Lesenacht musste nämlich wegen der Umbaumaßnahmen an der Schule – es war kalt in der Mediothek – verschoben werden.

Schnell fanden die Schüler zwischen den Bücherregalen ihre Schlafplätze. Die Isomatten wurden ausgerollt, Decken und Kopfkissen ausgepackt und die Taschenlampen in Sicherheit gebracht. Dann räumten alle gemeinsam die Mediothek um, stellten die Schultische und Stühle zur Seite und platzierten die Sessel und Sofas im Kreis.

Nach einer Vorstellungsrunde bekamen alle Schüler und Schülerinnen das Buch „Anton macht’s klar“ von Milena Baisch geschenkt. Abwechselnd lasen die Schüler die ersten Kapitel aus dem Buch vor. Nach etwa einer Stunde gab’s eine Trink- und Lesepause. Danach wurden je zwei Mädchen- und Jungenbücher „ausgewürfelt“. Die Freude über die gewonnenen Bücher war groß. Weiter ging es mit dem „Anton“-Buch. Deutschlehrer Stefan Krenz, der die Lesenacht begleitete, war von der tollen Lesestimmung ganz begeistert.

Nach einer zweiten Pause stellten die Schüler ihre Lieblingsbücher vor und lasen jeweils eine spannende Stelle daraus vor. Auch die „Betreuer“, die Schülerinnen der 9. beziehungsweise 10. Klasse, kamen nicht darum herum, aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen.

Erst um 23 Uhr wurde dann der Film „Tintenherz“ nach Cornelia Funke geschaut. Natürlich hatten sich die Schüler einen Film ausgesucht, der von Büchern handelt. Müde, aber zufrieden suchten die Schüler gegen 1 Uhr ihre Schlafplätze auf. Eine kurze Nacht folgte, danach, am Morgen, begann das Aufräumen. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden die „Leseratten“ dann um 9 Uhr von ihren Eltern abgeholt.zg

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 17.02.2015

Martin-Buber-Schule ehrt die Sieger des Mathematikwettbewerbs

Mathewettbewerb 2015

Von links: Frau Röhrig, Philipp Mai, Christoph Schall, Fatlum Requica, Frau Englmeier Es fehlt: Leon Geuthner

(D.E.) Jährlich findet im Land Hessen ein Mathematikwettbewerb der 8. Klassen statt. Am ersten Donnerstag im Dezember treten die 8. Klassen aller hessischen Schulen gegen die anderen Klassen derselben Schulform an. Jede Schule ermittelt in der 1. Runde ihre Schulsieger, die eine Runde weiterkommen. Die einzelnen Schulsieger ermitteln in der 2. Runde dann den Kreissieger. Diese wiederum nehmen an der Endrunde, in der Landessieger ermittelt werden, teil. Die Jury zur Ermittlung der Landessiegerinnen und Landessieger werden vom Hessischen Kultusministerium berufen.

Am Ende des 1. Halbjahres wurden nun die Schulsieger der Martin-Buber-Schule geehrt.

In der Realschule belegte Christoph Schall aus der Klasse 8 b R den ersten Platz, den zweiten Platz erreichte Fatlum Requica und den dritten Platz Philipp Mai, beide ebenfalls aus der Klasse 8 b R. Die Hauptschule hat ebenfalls ihren Schulsieger ermittelt. Dies ist in diesem Jahr Leon Geuthner.

Als Anerkennung ihrer respektablen Leistung überreichte die kommissarische Schulleiterin Petra Röhrig gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin für Mathematik Diana Englmeier den Schülern eine Urkunde und ein Buchpräsent.

Im März treten die vier Schulsieger dann in der zweiten Wettbewerbsrunde an.

Neue Öffnungszeiten der Mediothek

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  • in den großen Pausen:
    09:20 – 9:40 Uhr und 11:10 – 11:30 Uhr  
  • NEU:
    nach Unterrichtsende bis 13:45 Uhr   

 

Tag der offenen Tür

Copyright by Starkenburger Echo, 04.02.2015 (Von rid)

Spannend: Mikrokosmos im „Dreckwasser“ entdecken

Erziehung – Tag der offenen Tür an der Martin Buber-Schule gut besucht – Vielfältige Angebote an der Heppenheimer Haupt- und Realschule – Besuch von Viertklässlern

Mit einer Tanzimprovisation, die Beate Theisinger einstudiert hatte, wurden die Viertklässler und ihre Eltern beim Tag der offenen Tür an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule begrüßt. Für die Zehnjährigen steht in den kommenden Monaten die Entscheidung an, wie es nach der Grundschule weitergeht.  Foto: Karl-Heinz Köppner

Mit einer Tanzimprovisation, die Beate Theisinger einstudiert hatte, wurden die Viertklässler und ihre Eltern beim Tag der offenen Tür an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule begrüßt. Für die Zehnjährigen steht in den kommenden Monaten die Entscheidung an, wie es nach der Grundschule weitergeht.  Foto: Karl-Heinz Köppner
Den Tag der offenen Tür in der Heppenheimer Martin-Buber-Schule nutzten viele Eltern, um sich über die Angebote zu informieren.
HEPPENHEIM.

Ob es an der Molchlarve lag oder an Biolehrer Ulrich Domes? Jedenfalls war es dieses Projekt, das am Samstag in der Heppenheimer Martin-Buber-Schule die Viertklässler am meisten faszinierte. Diese waren gekommen waren, um die Bildungseinrichtung einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn schon bald steht die Entscheidung an: Wie geht es weiter nach der Grundschule?

Beim Tag der offenen Tür an der Heppenheimer Haupt- und Realschule nutzten Eltern und Kinder gleichermaßen die Gelegenheit, sich über die Angebote zu informieren. In der Sporthalle ging es los: Nach einer beeindruckenden Eröffnungs-Show der Turn-AG von Beate Theisinger wurde erst einmal aufgeteilt: Die Mädchen und Jungen machten sich mit den fünf FSJ-Kräften der Bildungseinrichtung auf den Weg durchs Schulhaus. An fünf spannenden Stationen sollte ihnen Lust auf Unterricht gemacht werden. Für die Mamas und Papas gab es einen Vortrag von Schulleiterin Petra Röhrig über die Ganztagsklassen, die pädagogische Nachmittagsbetreuung, die individuelle Förderkonzeption und vieles mehr, bevor auch sie das Schulgebäude erkundeten. Lea Hofer führte ihre Gruppe in den Keller der Schule, wo Lehrer Matthias Leible mit einigen seiner Schüler wartete. Tristan, Dennis und Leon hatten im Arbeitslehre-Unterricht eine Farbschleuder gebaut, mit der die Grundschüler nun nach Herzenslust experimentieren durften. Es entstanden wunderschöne Spiralbilder.

Lego-Modellen Leben einhauchenMax Krämer war mit den ihm anvertrauten Schützlingen in den Räumen der Talent Company zu finden. Lehrerin Angelika Mußbach stellte dort eine begehrte AG der Schule vor: die Lego-Mindstorm-AG. Hier kann getüftelt und programmiert werden. Lego-Modellen wird mit Hilfe moderner Computer-Technik Leben eingehaucht.

Darüber hinaus gibt es an der Buber-Schule bereits für Fünftklässler im Fach Arbeitslehre einen PC-Grundlagen-Kurs. Neben Handwerkszeug wie dem Arbeiten mit Word, dem Erstellen von Präsentationen, werden Hilfen mit auf den Weg gegeben, um verantwortlich mit dem Internet umzugehen. Lange gab es dieses Angebot erst in der siebten Klasse im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes. Je früher die Kids den richtigen Umgang mit dem PC lernen, umso besser können sie auch vor den Gefahren geschützt werden.

Die Gruppe von Annalena Knapp konnte sich vom Bio-Saal nicht trennen. Spannend, was Biolehrer Ulrich Domes dort aufgebaut hatte. Eigentlich sah das Wasser aus dem Teich auf den ersten Blick unspektakulär aus. „Dreckwasser“ halt, wie ein Schüler meinte. Doch beim zweiten Blick entdeckten die Mädchen und Junge eine kleine Wunderwelt: Winzige Lebewesen tummelten sich da. Unter Domes Anleitung wurde die Tierchen unter Binocularen unter die Lupe genommen. Sarah und Emelie waren hin und weg von der Molch-Larve mit den winzigen Ärmchen. Auch eine Teichschnecke streckte ihre Fühler aus. „Hier ist was Ekliges“, rief ein Mädchen. Und lernte, dass aus der unscheinbaren Larve einmal eine wunderschöne Libelle werden würde. An anderen Stationen konnten die Schüler Bäume bestimmen oder den menschlichen Körper „begreifen“. Nicht selten, so Domes, passiere es, dass seine Schüler beim Pausenklingeln ganz traurig seien.

Lena Bauer und „ihre“ Grundschüler tauchten in der Englisch-Werkstatt tief in die Fremdsprache ein, die die beiden Lehrerinnen Julia Pavic und Miriam Ulrich mit allerlei Spielen praktisch näher brachten. An Stationen wie „Smelling“ oder „Feeling“ konnten die Mädchen und Jungen überprüfen, wie gut ihre Englisch-Kenntnisse bereits sind. Den Eltern nahmen die beiden Pädagoginnen ein bisschen die Angst vor dem Einstieg: Da die Voraussetzungen der Kinder in der fünften Klasse wegen der unterschiedlichen Lehrinhalte in den Grundschulen sehr verschieden seien, beginne man quasi bei null. Spätestens mit Beginn der Weihnachtsferien seien alle auf einem Stand.

Michael Perrot war in der Sporthalle zu finden. Dort konnten sich die Kinder unter fachkundiger Anleitung von Schulleiter Jonas Meier, Robert Vuletic und Jürgen Pieper an der Kletterwand versuchen, Getränkekisten erklimmen oder auf der Slackline balancieren.

Der Förderverein bewirtete die Gäste mit Kaffee und Kuchen. Am Ende eines spannenden und informativen Vormittages erzählten sich Eltern und Kinder gegenseitig von ihren Erfahrungen. „Das ist meine Schule, hier will ich hin!“ war sich ein junger Mann ganz sicher.

Schritt hin zur Selbstständigkeit

Copyright by Starkenburger Echo, 24.01.2015 Erziehung – Heppenheims

Martin-Buber-Schüler profitieren vom Programm „Berufsfindung“

 

 

Orientierungshilfe: Die Schülerinnen und Schüler der Martin-Buber-Schule mit Diakon Peter Jakob (links) und Roy Kanzler (Zweiter von links) vom Malteser-Hilfsdienst (MHD) Mainz, Simon Mitsch (Dritter von rechts), stellvertretender Stadtbeauftragter MHD Heppenheim, und Beate Späth (rechts), Koordinatorin für Berufsorientierung an der Martin-Buber-Schule in der Heppenheimer Malteser-Unterkunft.  Foto: Sigrid Jahn

Was will ich werden – reich, berühmt, Bestsellerautor, Nobelpreisträger oder Bundeskanzler? Traum und Wirklichkeit prallen aufeinander, wenn es um die eigene Lebensgestaltung geht, wenn die Schule aus und Selbstständigkeit gefragt ist. An der Martin-Buber-Schule gibt’s Orientierungshilfe.

Damit Heranwachsende im Abschnitt nach dem Abschied von der Schule nicht auf sich allein gestellt sind, gibt es an der Heppenheimer Martin-Buber-Schule schon lange vor der Abschlussprüfung Hilfestellungen. Wie zum Beispiel das Programm „Berufsfindung“, kurz „Bufi“ genannt, eine Initiative von Sankt Peter und der Kolpingfamilie in Heppenheim.

Diakon Peter Jakob hat „Bufi“ im Jahr 2007 ins Leben gerufen, Mitstreiter gesucht und mit Peter Kühn, dem damaligen Rektor der Martin-Buber-Schule, einen Kooperationspartner gefunden, der sogleich von dem Projekt überzeugt war.

Aktuell arbeitet die Berufsfindungsinitiative zusammen mit verschiedenen Behörden, der Arbeitsagentur, der Handwerkskammer Rhein-Main, dem Caritasverband Darmstadt und etlichen Referenten, die den Diakon unterstützen. Denn die Themen, die den Schülern die Karriereplanung erleichtern sollen, reichen von Bewerbung, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch im praktisch orientierten Rollenspiel über die Information zu Rechten und Pflichten in der Ausbildungszeit bis zum Reinschnuppern in den Arbeitsalltag bei Firmen in der Region.

Sogar das ABC des guten Benehmens wurde geübt, als sich die fünf Jungen und neun Mädchen aus der neunten Jahrgangsstufe des Realschulzweigs nach den Herbstferien einmal wöchentlich abends im Marienhaus getroffen haben. „Da habe ich auch noch was gelernt“, sagt Beate Späth, seit 2002 Lehrerin an der Buber-Schule. Sie unterrichtet Arbeitslehre und kümmert sich als Koordinatorin für Berufsorientierung auch um „Bufi“. „Das ist keine schulische Veranstaltung, die Teilnahme war freiwillig“, erklärt sie bei der Abschlussveranstaltung am Mittwochabend in der Unterkunft des Malteser-Hilfsdienstes (MHD): „Die Schüler konnten sich für das Projekt melden und haben dafür ihre Freizeit drangegeben.“ Wie auch am Mittwochabend: Alle 14 Teilnehmer kamen, obwohl die Schüler zurzeit ein Betriebspraktikum absolvieren und sich dabei ungewohnten Herausforderungen stellen müssen. Ein kleiner Lohn der Mühen: Es gab für jeden als Beleg ein Zertifikat, das auch in die künftige Bewerbungsmappe eingeheftet werden soll.

Feedback ist auch Diakon Peter Jakob wichtig. Er hält Kontakt mit den mittlerweile 130 Schülern, die er seit 2007 im Berufsfindungsprojekt betreut hat. „Es ist unsere Aufgabe zu helfen, da muss auch die Kirche Flagge zeigen.“ Die Zusammenarbeit mit den Maltesern – Jakob steht ihnen als Geistlicher Rat zur Seite – hat sich ebenso bewährt und wird in Zukunft noch ausgebaut werden. Am Mittwochabend saßen der Diakon, Beate Späth, Roy Kanzler, Daniel Böhm und Simon Mitsch noch lange beisammen. Eine Überlegung könnte schon im nächsten Jahr fruchten: die Theorie zur Abschlussveranstaltung mit einem Stück Praxis im Hilfsdienst aufzulockern. Material, Gerätschaften und ein Dummy als geduldiger Patient sind ja vorhanden.

Link: https://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/Schritt-hin-zur-Selbststaendigkeit;art1245,5839024

Berufliche Perspektiven bei den Maltesern

Copyright by Starkenburger Echo 24.01.2015

 Roy Kanzler vom Malteser-Hilfsdienst Mainz informierte beim Besuch der Buber-Schüler über eine Alternative zu Ausbildung und weiterführendem Schulbesuch: Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), ein Engagement, das auch bei den Maltesern ein reiches Betätigungsfeld eröffnet – zur Überbrückung der Wartezeit vor Lehre und Studium, das jedoch – wie auch bei Kanzler – in die Berufsfindung münden kann. „Ich habe 1992 als Zivi angefangen, dann die Ausbildung zum Rettungssanitäter und Rettungsassistenten (der heute Notfallsanitäter heißt) absolviert – die klassische Karriere im Rettungsdienst.“ Roy Kanzler arbeitet jetzt in Mainz hauptamtlich als Leiter Rettungsdienst und Referent Notfallvorsorge.

Ehrenamtlich tätig sind die 20 Aktiven in der 1964 gegründeten Heppenheimer Stadtgliederung, deren Aufgaben von Sanitätsdienst und Katastrophenschutz über Erste-Hilfe-Ausbildung und Hausnotruf bis zu Essen auf Rädern und Dienst im Senioren-Café „Malta“ reichen. Daniel Böhm, der stellvertretende Einsatzleiter, ist von Hause aus vom Helfer-Gen geprägt – Vater Christian Böhm ist Stadtbeauftragter.

2012 als FSJler eingestiegen, ist er dabei, die Ausbildung zum Rettungsassistenten abzuschließen. „Mit ein bisschen Engagement fasst man sehr schnell Fuß in der Gemeinschaft bei den Maltesern“, weiß er. Ob im Sanitätsdienst oder auf anderen Gebieten: „Der eine bringt den Generator zum Laufen, der andere legt den Zugang“, schildert Simon Mitsch, stellvertretender Stadtbeauftragter, ganz anschaulich, was bei den Hilfsorganisationen an Talenten gefragt ist. Die Einladung an die „Bufi“-Schüler, einfach mal bei den Übungsabenden donnerstags ab 19.30 Uhr in der Unterkunft vorbeizuschauen, steht: „Fragt nach, wenn Ihr Interesse habt“, ermunterte Stadtbeauftragter Christian Böhm die Neuntklässler.

Link: https://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/Berufliche-Perspektiven-bei-den-Maltesern;art1245,5839028

Sportturnier der Klassen 7 der MBS (Nikolausturnier)

 

Am 08.12.2014 trafen sich alle Schüler/Innen der 7.Klassen in der Sporthalle, um in einem Sportturnier die „sportlichste“ Klasse zu ermitteln.

Es ging in vier Schulstunden in den Bereichen Basketball, Fußball und Ball über die Schnur um Punkte, Tore und Körbe. Gewinnen konnte nur die Klasse, die in allen Bereichen einigermaßen erfolgreich war, dabei durften in den einzelnen Mannschaften keine Spieler/Innen doppelt eingesetzt werden – somit eine erste Herausforderung für die Klasse: Wie teile ich die Mannschaften ein, so dass man möglichst in allen Disziplinen Siegchancen hat.

Dies gelang in diesem Jahr einer Klasse absolut souverän: Die 7C holte sich die Belohnung mit der unglaublichen Bilanz von sechs Siegen in sechs Spielen. Eine Leistung, die noch nie eine Mannschaft in der Geschichte des Turniers geschafft hat.

Der etwas bessere Verlierer war dann die 7B, die nur ganz knapp vor der sonst so sieggewohnten 7A die Oberhand behielt.

Allgemein kann man sagen, dass alle recht fair miteinander umgingen, so gab es keine unschönen Fouls oder gar schlimme Verletzungen.

Mit dazu beigetragen haben die Schüler/Innen der 10bR, diese unterstützten das Turnier durch zahlreiche Tätigkeiten (Schiedsrichter, Aufbau, Abbau, Umbau, Spielerbetreuung, Aufsicht etc.), dafür nochmals: „Vielen Dank, Ihr wart sehr hilfreich“.

Turnierleitung
(Menzner)

Djembé Projekt an der Martin-Buber-Schule

Autoren: Judith Portugall und Matthias Jakob

Bild: aufgenommen vor der letzten AG-Stunde am 20. 11. 2014 Links oben: Laszlo, Noah, Jonas Meier (Konrektor), Matthias Jakob, Judith Portugall, Issa Camara Vorne: Jonathan, Kidus, Adrian

Bild: aufgenommen vor der letzten AG-Stunde am 20. 11. 2014
Links oben: Laszlo, Noah, Jonas Meier (Konrektor), Matthias Jakob, Judith Portugall, Issa Camara
Vorne: Jonathan, Kidus, Adrian

 

„Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“, so heißt das Projekt des Bundesfamilienministeriums mit einer maximalen Fördersumme in Höhe von 230 Millionen Euro. Der Förderzeitraum umfasst die Jahre 2013 bis 2017. Umgesetzt wird das Förderprogramm gemeinsam mit 34 bundesweiten Verbänden und Initiativen, die dafür in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt wurden. Die förderfähigen Maßnahmen umfassen alle künstlerischen Sparten und Kulturformen sowie interdisziplinäre Angebote und werden durch die 34 Programmpartner präzisiert. Zu diesen 34 Partnern gehört auch der Verband deutscher Musikschulen e. V. (VdM) mit einer der größten Fördersumme. Die Musikschule Heppenheim gehört dem VdM an.
Das Projekt wurde erstmals bei einer der vier Fortbildungsphasen „Führen und Leiten einer Musikschule“ in Trossingen vorgestellt, an der Judith Portugall – stellvertretende Musikschulleiterin – teilnahm.
Daher keimte während ihrer Ausbildung zur Musikschulleiterin die erste Idee eines Projektes mit einer allgemein bildenden Schule, von diesem Fördertopf zu profitieren.
Die Martin-Buber Schule Heppenheim war sofort interessiert: Trommeln, Percussion – das stand zur Auswahl.
Nachdem Judith Portugall den in Zotzenbach lebenden Musiker Issa Camara für das Projekt in die engere Auswahl gezogen hatte, trafen sich Judith Portugall, Matthias Jakob und Issa Camara zu ersten Gesprächen, und schnell war klar: Es wird einen Djembé-Kurs mit Issa Camara an der Martin-Buber-Schule geben.
Um das Projekt im Sinne der Vorgaben des Bundesfamilienministeriums durchführen zu können, mussten verschiedene Partner ins Boot geholt werden. Dies waren der Förderverein der Martin-Buber Schule unter Vorsitz von Frau Weber, die Musikfachschaft der Martin-Buber-Schule, Leitung Herr Jakob und die städtische Musikschule Heppenheim mit der stellvertretenden Schulleiterin Frau Portugall.
Die Djembé ist eine einfellige Bechertrommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Die Höhe einer Djembé beträgt etwa 60 Zentimeter, der Durchmesser ihrer Bespannung aus meist geschorenem Ziegenfell (früher war es Antilopenfell) etwa 30 Zentimeter. Die Djembé wird zu vielen Anlässen gespielt: Feiern, Zeremonien, spirituelle Anlässe, bei der Arbeit oder zur Nachrichtenübermittlung. Djemben werden nur mit den bloßen Händen angeschlagen und zeichnen sich durch ein umfangreiches Klangspektrum aus, dessen tiefe Bässe aufgrund der speziellen, kelchförmigen Gestalt ihres Korpus entstehen, die beim Djembéspiel als Helmholtz-Resonator wirkt. (Auch eine Flasche stellt einen Helmholtz-Resonator dar). Djemben werden sowohl als Solo- als auch als Ensembleinstrument eingesetzt. Die typische Besetzung eines Ensembles besteht dabei aus einer meist etwas höher als die anderen gestimmten Solo-Djembé, ein bis zwei Begleit-Djemben sowie ein bis drei Bass-Trommeln.
In einem Schnupperkurs präsentierte Issa Camara zunächst das westafrikanische Instrument und seine Möglichkeiten. Schon bei diesem ersten Kontakt gab es große Augen bei den zahlreichen Interessenten, als Issa Camara der Djembétrommel die ersten Töne entlockte. Zwei Wochen später startete die Trommel-AG mit einem festen Kern von Schülern, die seither von dem kostenfreien Unterricht profitierten. Das Projekt endete am 20. November.
Der große Auftritt fand zum Sommerfest der Martin-Buber Schule am 18. Juli 2014 statt – viele Sonderproben wurden angesetzt, bis die Schüler das notwendige Können und Gruppenfeeling erreicht hatten. Das Ergebnis konnte sich hören und sehen lassen. Die Musiker hatten eine richtige Choreograhie einstudiert; in wechselnden Einsätzen betraten die Schüler die Bühne, die vorgetragenen Rhythmen wurden immer vielschichtiger und dynamischer. Die zahlreichen Zuhörer spendeten begeisterten Applaus.

Heppenheim MBS

 Nun neigt sich das Projekt leider dem Ende zu, der Fördertopf des VdM leert sich …
Schade, dass es vorbei ist, sagen Schüler und Dozent Issa Camara, Judith Portugall und Matthias Jakob.

 

Informationsveranstaltungen für kommende Fünftklässler

HERZLICH WILLKOMMEN!

Sehr geehrte Eltern, gerne laden wir Sie zu unseren Elterninformationsabenden ein. Sie können Sich hier über das Ganztagsprogramm, den Förderunterricht, das Nachhilfeangebot, die Hauptfachförderung, die Berufsorientierung und insgesamt über die Martin-Buber-Schule informieren und beraten lassen.

Wir bieten folgende Termine an:

ELTERNINFOABEND 1:        09.12.14    19.30 Uhr        


Mediothek 2. OG
Telefonische Anmeldung erforderlich!          Themenwünsche sind willkommen.
ELTERNINFOABEND 2:        15.01.15    19.30 Uhr

Mediothek 2. OG
Telefonische Anmeldung erforderlich!          Themenwünsche sind willkommen.
TAG DER OFFENEN TÜR    31.01.15    10.00 BIS 12.30 UHR

                        Für Kinder in Begleitung ihrer Eltern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.  Telefon:06252/6101

Der gemeinsame Informationsabend über die Schulformen der weiterführenden Schulen findet am 27.11.2014, 20 Uhr am Starkenburg-Gymnasium-Heppenheim statt.