Sportturnier der Klassen 7 der MBS (Nikolausturnier)

 

Am 08.12.2014 trafen sich alle Schüler/Innen der 7.Klassen in der Sporthalle, um in einem Sportturnier die „sportlichste“ Klasse zu ermitteln.

Es ging in vier Schulstunden in den Bereichen Basketball, Fußball und Ball über die Schnur um Punkte, Tore und Körbe. Gewinnen konnte nur die Klasse, die in allen Bereichen einigermaßen erfolgreich war, dabei durften in den einzelnen Mannschaften keine Spieler/Innen doppelt eingesetzt werden – somit eine erste Herausforderung für die Klasse: Wie teile ich die Mannschaften ein, so dass man möglichst in allen Disziplinen Siegchancen hat.

Dies gelang in diesem Jahr einer Klasse absolut souverän: Die 7C holte sich die Belohnung mit der unglaublichen Bilanz von sechs Siegen in sechs Spielen. Eine Leistung, die noch nie eine Mannschaft in der Geschichte des Turniers geschafft hat.

Der etwas bessere Verlierer war dann die 7B, die nur ganz knapp vor der sonst so sieggewohnten 7A die Oberhand behielt.

Allgemein kann man sagen, dass alle recht fair miteinander umgingen, so gab es keine unschönen Fouls oder gar schlimme Verletzungen.

Mit dazu beigetragen haben die Schüler/Innen der 10bR, diese unterstützten das Turnier durch zahlreiche Tätigkeiten (Schiedsrichter, Aufbau, Abbau, Umbau, Spielerbetreuung, Aufsicht etc.), dafür nochmals: „Vielen Dank, Ihr wart sehr hilfreich“.

Turnierleitung
(Menzner)

Djembé Projekt an der Martin-Buber-Schule

Autoren: Judith Portugall und Matthias Jakob

Bild: aufgenommen vor der letzten AG-Stunde am 20. 11. 2014 Links oben: Laszlo, Noah, Jonas Meier (Konrektor), Matthias Jakob, Judith Portugall, Issa Camara Vorne: Jonathan, Kidus, Adrian

Bild: aufgenommen vor der letzten AG-Stunde am 20. 11. 2014
Links oben: Laszlo, Noah, Jonas Meier (Konrektor), Matthias Jakob, Judith Portugall, Issa Camara
Vorne: Jonathan, Kidus, Adrian

 

„Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“, so heißt das Projekt des Bundesfamilienministeriums mit einer maximalen Fördersumme in Höhe von 230 Millionen Euro. Der Förderzeitraum umfasst die Jahre 2013 bis 2017. Umgesetzt wird das Förderprogramm gemeinsam mit 34 bundesweiten Verbänden und Initiativen, die dafür in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt wurden. Die förderfähigen Maßnahmen umfassen alle künstlerischen Sparten und Kulturformen sowie interdisziplinäre Angebote und werden durch die 34 Programmpartner präzisiert. Zu diesen 34 Partnern gehört auch der Verband deutscher Musikschulen e. V. (VdM) mit einer der größten Fördersumme. Die Musikschule Heppenheim gehört dem VdM an.
Das Projekt wurde erstmals bei einer der vier Fortbildungsphasen „Führen und Leiten einer Musikschule“ in Trossingen vorgestellt, an der Judith Portugall – stellvertretende Musikschulleiterin – teilnahm.
Daher keimte während ihrer Ausbildung zur Musikschulleiterin die erste Idee eines Projektes mit einer allgemein bildenden Schule, von diesem Fördertopf zu profitieren.
Die Martin-Buber Schule Heppenheim war sofort interessiert: Trommeln, Percussion – das stand zur Auswahl.
Nachdem Judith Portugall den in Zotzenbach lebenden Musiker Issa Camara für das Projekt in die engere Auswahl gezogen hatte, trafen sich Judith Portugall, Matthias Jakob und Issa Camara zu ersten Gesprächen, und schnell war klar: Es wird einen Djembé-Kurs mit Issa Camara an der Martin-Buber-Schule geben.
Um das Projekt im Sinne der Vorgaben des Bundesfamilienministeriums durchführen zu können, mussten verschiedene Partner ins Boot geholt werden. Dies waren der Förderverein der Martin-Buber Schule unter Vorsitz von Frau Weber, die Musikfachschaft der Martin-Buber-Schule, Leitung Herr Jakob und die städtische Musikschule Heppenheim mit der stellvertretenden Schulleiterin Frau Portugall.
Die Djembé ist eine einfellige Bechertrommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Die Höhe einer Djembé beträgt etwa 60 Zentimeter, der Durchmesser ihrer Bespannung aus meist geschorenem Ziegenfell (früher war es Antilopenfell) etwa 30 Zentimeter. Die Djembé wird zu vielen Anlässen gespielt: Feiern, Zeremonien, spirituelle Anlässe, bei der Arbeit oder zur Nachrichtenübermittlung. Djemben werden nur mit den bloßen Händen angeschlagen und zeichnen sich durch ein umfangreiches Klangspektrum aus, dessen tiefe Bässe aufgrund der speziellen, kelchförmigen Gestalt ihres Korpus entstehen, die beim Djembéspiel als Helmholtz-Resonator wirkt. (Auch eine Flasche stellt einen Helmholtz-Resonator dar). Djemben werden sowohl als Solo- als auch als Ensembleinstrument eingesetzt. Die typische Besetzung eines Ensembles besteht dabei aus einer meist etwas höher als die anderen gestimmten Solo-Djembé, ein bis zwei Begleit-Djemben sowie ein bis drei Bass-Trommeln.
In einem Schnupperkurs präsentierte Issa Camara zunächst das westafrikanische Instrument und seine Möglichkeiten. Schon bei diesem ersten Kontakt gab es große Augen bei den zahlreichen Interessenten, als Issa Camara der Djembétrommel die ersten Töne entlockte. Zwei Wochen später startete die Trommel-AG mit einem festen Kern von Schülern, die seither von dem kostenfreien Unterricht profitierten. Das Projekt endete am 20. November.
Der große Auftritt fand zum Sommerfest der Martin-Buber Schule am 18. Juli 2014 statt – viele Sonderproben wurden angesetzt, bis die Schüler das notwendige Können und Gruppenfeeling erreicht hatten. Das Ergebnis konnte sich hören und sehen lassen. Die Musiker hatten eine richtige Choreograhie einstudiert; in wechselnden Einsätzen betraten die Schüler die Bühne, die vorgetragenen Rhythmen wurden immer vielschichtiger und dynamischer. Die zahlreichen Zuhörer spendeten begeisterten Applaus.

Heppenheim MBS

 Nun neigt sich das Projekt leider dem Ende zu, der Fördertopf des VdM leert sich …
Schade, dass es vorbei ist, sagen Schüler und Dozent Issa Camara, Judith Portugall und Matthias Jakob.

 

Informationsveranstaltungen für kommende Fünftklässler

HERZLICH WILLKOMMEN!

Sehr geehrte Eltern, gerne laden wir Sie zu unseren Elterninformationsabenden ein. Sie können Sich hier über das Ganztagsprogramm, den Förderunterricht, das Nachhilfeangebot, die Hauptfachförderung, die Berufsorientierung und insgesamt über die Martin-Buber-Schule informieren und beraten lassen.

Wir bieten folgende Termine an:

ELTERNINFOABEND 1:        09.12.14    19.30 Uhr        


Mediothek 2. OG
Telefonische Anmeldung erforderlich!          Themenwünsche sind willkommen.
ELTERNINFOABEND 2:        15.01.15    19.30 Uhr

Mediothek 2. OG
Telefonische Anmeldung erforderlich!          Themenwünsche sind willkommen.
TAG DER OFFENEN TÜR    31.01.15    10.00 BIS 12.30 UHR

                        Für Kinder in Begleitung ihrer Eltern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.  Telefon:06252/6101

Der gemeinsame Informationsabend über die Schulformen der weiterführenden Schulen findet am 27.11.2014, 20 Uhr am Starkenburg-Gymnasium-Heppenheim statt.

Grundschüler zu Gast

20141120_091841Für die Viertklässler der Heppenheimer Schulen steht eine schwere Entscheidung bevor:20141120_084433
In den nächsten Monaten muss mit ihren Eltern die Wahl der weiterführenden Schule getroffen werden. Um diesen Entschluss gut vorbereitet treffen zu können bot die Martin-Buber-Schule am 19. und 20. November zum dritten Mal Grundschulbesuchstage an.
Eingeladen waren die 4. Klassen der fünf Heppenheimer Grundschulen. Dieser Einladung folgten insgesamt über 200 Schüler.
Zuerst durften sie an einer Unterrichtsstunde der fünften und sechsten Klassen teilnehmen und erhielten dort einen Einblick in den Unterricht der weiterführenden Schule.
Anschließend begaben sie sich, geführt durch 10.Klässler der Martin-Buber-Schule, in einen Stationsbetrieb. Dort wurde ihnen die Möglichkeit gegeben weitere Angebote der Schule für die fünften und sechsten Klassen kennen zu lernen.
So kletterten die Grundschüler eifrig an der Kletterwand, gesichert durch Schüler und Lehrer der MBS. In der Talent Company schnupperten sie in die Programmierung selbstgebauter Roboter herein. Im Kunstsaal erprobten sie ihren Tastsinn mit verschiedenen Fühlmemorys und im Chemiesaal bekamen sie erste Einblicke in die Naturwissenschaften.
Zusätzlich wurde eine Frühstücksstation eingerichtet, an der Petra Röhrig, kommisarische Schulleiterin der Martin-Buber-Schule sämtliche Fragen der Kinder beantwortete.
Die Martin-Buber-Schule erhofft sich durch den Einblick in das eigene Schulleben die Wahl der richtigen Schule und des passenden Bildungsganges erleichtert zu haben.
Auf jeden Fall  wurden an diesen beiden Tagen Berührungsängste abgebaut, sodass die zukünftigen Fünftklässler gelassener ihre Entscheidung treffen können.

Joey Kelly an der Martin-Buber-Schule

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Joey Kelly an der Martin-Buber-Schule

Ein Selfie mit Joey Kelly? Das war gestern Abend im Berufsorientierungsraum der Martin-Buber-Schule, der Talent Company, möglich.

Vor dem Vortrag des Ausdauersportlers, Sängers, Entertainers im Halben Mond zum Thema „No Limits“ gastierte Kelly mit der Strahlemann-Initiative an der Buber-Schule.

Schulleiterin Petra Röhrig und Olov-Fachfrau Beate Späth nutzten die Gelegenheit für ein Bild.

 

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HEPPENHEIM. Joey Kelly, Extremsportler und ehemaliges Mitglied der berühmten Musikgruppe The Kelly Family ist neuer Botschafter der Strahlemann-Initiative. Am Rande der Veranstaltung „Strahlemann im Dialog“, bei der Kelly als Hauptreferent auftrat, erklärte er seine Bereitschaft, den in Heppenheim ansässigen Verein zu unterstützen.

„Natürlich bin ich dabei, wenn Sie mich als Botschafter brauchen“, antwortete Joey Kelly vor fast 200 Zuhörern im Halben Mond auf das Werben des Vorstandsvorsitzenden Franz-Josef Fischer. Der 2002 gegründete Verein Strahlemann fördert Bildungsprojekte vor allem für benachteiligte Jugendliche in Deutschland und weltweit.

Prominente Unterstützung

Zu den bisherigen Botschaftern gehören vor allem Sportler wie Timo Hildebrandt (Fußball), die Kanu-Olympiasiegerin Nicole Reinhardt und das Motorsport-Talent Lucas Wolf, aber auch der Musiker Hartmut Englert von der Band Pur.

Die Strahlemann-Botschafter sind aber nicht nur prominent, sondern von den Zielen und der Arbeit des Heppenheimer Vereins überzeugt. Sie engagieren sich etwa mit Benefizkonzerten, Stadionbesichtigungen für Projektklassen oder Seminaren, die sie an den beteiligten Schulen für Jugendliche organisieren. Für Joey Kelly ist das Ehrenamt nichts Ungewöhnliches: So ist er bereits Botschafter der José-Carreras-Stiftung für Leukämiekranke und nimmt regelmäßig an Spendenläufen und Benefizveranstaltungen teil.

Vor der Veranstaltung in Heppenheim besuchte Kelly die „Strahlemann Talent Company“ an der Martin-Buber-Schule. Dort erhielt er von der stellvertretenden Schulleiterin, Petra Röhrig, der Beauftragten für Berufsorientierung, Beate Späth und Sozialpädagogin Kimberly Beck zusammen mit einigen Schülern einen Einblick in das Programm.

Die Schüler hatten eine Fotocollage mit allen Schülern der Buber-Schule vorbereitet, die von Joey Kelly signiert wurde. Im Gespräch mit den Jugendlichen interessierte sich der prominente Gast für deren Berufswünsche und die Schüler dankten es ihm: „Total frisch, munter und sympathisch war der Iron Man und mehrfache Weltmeister. Danke Joey“, lautete anschließend ihr Facebook-Eintrag. ax

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 17.10.2014

Berufsorientierungszertifikate erworben

Schüler der Martin-Buber-Schule erhielten ihre BerufsorientierungszertifikateBBZ

Insgesamt 19 Schülerinnen und Schüler der Martin-Buber-Schule in Heppenheim erhielten zum Abschluss ihrer vierwöchigen Berufsorientierung ihre Zertifikate.

Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufsbereiche kennengelernt und durchlaufen. So konnte man in den Bereichen Holz, Metall, Gartenbau, Frisör und Hauswirtschaft seine Fähigkeiten, Begabungen und Interessen erkunden und für sich am Ende ein persönliches Fazit dieser vielfältigen Angebote ziehen.  Frau Irene Stephan, Dipl. Sozialpädagogin im BBZ, organisierte die unterschiedlichen Einsatzorte der Schülerinnen und Schüler.  Bei der feierlichen Verabschiedung ermutigte sie die Schüler, auf die gewonnen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Zeit  aufzubauen.  Auch wenn noch zwei Schuljahre vor den 19 Hauptschülern lägen, die Zeit verstreiche schnell und eine Berufswahl sollte gut überlegt und vorbereitet sein, resümierte die Pädagogin.

Der betreuende Klassenlehrer Herr Leible, bedankte sich im Namen der Schüler und der Martin-Buber-Schule für die Organisation und Durchführung dieses Berufsorientierungskurses. Auch für ihn sei es eine lehrreiche Zeit gewesen, in der er seine Schüler von einer ganz anderen Seite kennenlernen durfte und nebenbei auch sehr nette Begegnungen und interessante Fachgespräche mit Ausbildern des Berufsbildungszentrums hatte.  (ml)

Den Joghurt nie nach unten packen

Siebtklässler der Martin-Buber-Schule generieren als Einkaufshilfen im Rewe-Markt Spenden für „Tiere in Not“


Die Mädchen und Jungen der Klasse 7cR der Martin-Buber-Schule waren stolz auf sich: sage und schreibe 1305,72 Euro haben sie in der vergangenen Woche mit einer gemeinsamen Aktion für die Organisation „Tiere in Not Odenwald“ gesammelt. Lehrerin Silke Schuchmann kann zurecht stolz auf ihre engagierte Truppe sein.
7cR_TINO-Rewe
HEPPENHEIM.Im März 2014 zerstörte ein Feuer ein Großteil des Tierheims von „Tiere in Not Odenwald“ („TiNO“) in Reichelsheim-Spreng. Tierarztpraxis, Quarantänestation und die Katzenhäuser wurden ein Raub der Flammen. Alles ins allem entstand ein Schaden in Höhe von über 100 000 Euro. Zumindest konnten die meisten Tiere gerettet werden.

Zum Sachschaden kommen die laufenden Kosten für Personal und Versorgung der Tiere von rund 20 000 Euro im Monat – eine Summe, die die Tierschützer nicht allein aufbringen können. Aus diesem Grund ist die Organisation auf Spenden angewiesen, damit nach 20 Jahren erfolgreicher Arbeit nicht das Aus kommt. 2013 hat die Organisation den hessischen Tierschutzpreis bekommen.

Auch die Schüler der Klasse 7cR haben von der Notsituation gehört, in der sich die Einrichtung befindet. Und als die Projektwoche der Schule anstand, entschlossen sie sich gemeinsam zu einer Aktion, um Tierschützern und Tieren zu helfen.

Eine Idee war schnell gefunden: Im Rewe-Markt an der Tiergartenstraße halfen die Teenager die vergangene Woche über den Kunden: Sie boten sich als Einkaufhelfer an, packten Tüten an den Kassen, schleppten die Einkäufe zu den Autos, wuschen Scheiben an der Waschanlage – und sammelten für ihre Dienste Spenden.An der Höhe der gesammelten Summe kann man ablesen, dass die Mehrzahl der Kunden den Jugendlichen und ihrem Anliegen gegenüber aufgeschlossen war. Der 14-jährige Enes – wie seine Kameraden mit dem Schul-Sport-Trikot ausgestattet – erklärte geduldig und gekonnt das Anliegen der Schüler. Man merkte ihm wie den anderen an, dass sie mit großem Engagement bei der Sache waren.

Manche Erwachsene beleidigen die KinderEr erzählte auch, es habe einige blöde Kommentare von Kunden gegeben, bis hin zu Beleidigungen. Doch das hatten die Schüler im Vorfeld mit Lehrerin Schuchmann geübt: „Wie reagiere ich auf Beleidigungen, Provokationen oder gar Aggressionen?“ Und die Lehrerin hatte ihre Schüler natürlich immer im Blick, um notfalls eingreifen zu können.

Nach sieben Minuten an Tag 1 der Aktion, so Schuchmann, hätten die ersten schon aufgeben wollen, weil noch kein Cent in den Spendenbüchsen gelandet war. „Das hat doch keinen Sinn, keiner will was geben“, so die enttäuschten Kommentare der Kinder. Kurze Zeit später war an Aufgeben nicht mehr zu denken, Cent für Cent und Euro für Euro wurde gesammelt. Bereits am ersten Tag kamen 400 Euro zusammen. Eine riesige Motivation für die Heranwachsenden, die gelernt haben, dass belohnt wird, wer am Ball bleibt.

Meltem, Vincenz, André, Mehmet, Fouad, Mehmet-Can, Noah und Adrian berichteten vor den großen Infotafeln, die sie im Vorfeld gestaltet hatten, von ihren Eindrücken. Das lange, ungewohnte Stehen, jeden Tag von 10 bis 14 Uhr, strengte ganz schön an. Und manche Kunden nervten gehörig. Sie seien als Bettler bezeichnet, angeschrien worden – da war es manchmal schwer, ruhig zu bleiben. Es hat aber geklappt. Die meisten Leute seien aber nett gewesen, hätten sich gerne helfen lassen.

Natürlich haben sie vor der Aktion auch gelernt, wichtige Hausfrauen-Tipps zu beherzigen: Niemals Joghurt oder etwa Erdbeeren ganz unten in der Tüte verstauen und dann Konservendosen obendrauf packen etwa. So konnte nichts schiefgehen und die Kunden waren zufrieden.

Das Ergebnis der Spendenaktion der Buber-Schüler übertraf alle Erwartungen bei Weitem. Silke Schuchmann und ihre Klasse freuen sich riesig, dass sie „TiNO“ mit einem so großen Betrag tatkräftig unter die Arme greifen können.