„Mein Geld und ich“: Warum überhaupt Geld – und warum brauchen auch Banken eine Bank?

Die Deutsche Bundesbank zu Gast an der Martin-Buber-Schule


BJÖRN WAGNER. „Geld kann ganz schön viel“ – unter diesem Motto führte Martin Jedrzejowski, Referent der Deutschen Bundesbank, 14 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Martin-Buber-Schule in die Geschichte und Welt des Geldes ein. Im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Wirtschaft und Verwaltung“ bei Herrn Wagner, das in Kooperation mit den beruflichen Schulen des Kreises zur beruflichen Orientierung angeboten wird, konnten sie so einen tieferen Einblick rund um Banken, Konten und Geld an sich gewinnen.

So konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, was eine 2-€-Münze eigentlich kostet, warum IKEA Bargeld annehmen muss und welche Scheine am häufigsten gefälscht werden. Gerade die Übung zur Falschgelderkennung unter dem Motto „Fühlen/Sehen/Kippen“ brachte eine weitere praktische Komponente in den Vortrag von Herrn Jedrzejowski.
Neben den Informationen rund um Bargeld waren aber auch andere Zahlungsmöglichkeiten Thema: Neben der Erläuterung, wie giro- und Kreditkarten funktionieren wurde auch ausdrücklich auf die Risiken und Gefahren dieser Zahlungsmittel eingegangen. Nicht zuletzt war auch die Rolle der Bundesbank ein zentraler Aspekt des Vortrags, dort vor allem ihre Rollen als „Hüterin der Preise“ und als „Bank der Banken“.
„Die Rolle und Aufgaben des Geldes hatten wir im Unterricht bereits kurz angesprochen, aber speziell dieser Vortrag hat noch einmal verständlicher gemacht, was Geld eigentlich ist – da darum macht man sich ja eigentlich nur wenige Gedanken“, zog Rena Agirmann ihr persönliches Fazit aus der Veranstaltung.