Holz lädt zum kreativen Arbeiten und Gestalten ein

Holz ist ein lebendiges Naturmaterial. Es zu bearbeiten und etwas daraus entstehen zu lassen ist in hohem Maße erzieherisch und persönlichkeitsstärkend wertvoll. Um ein Werkstück in die gewünschte Form zu bringen, es in die richtige Passform und Genauigkeit zu bringen, erfordert es vom Handwerker Augenmaß, Geschick und Geduld. Es werden also viele wichtige Sinne geschult. Nichts wird einfach nur so dahin „gezimmert“. Bevor man sich an die Arbeit begibt, überlegt man sich die Vorgehensweise, verschafft man sich einen Überblick über die benötigten Materialien und Werkzeuge. Man antizipiert das fertige Werkstück mit einem durchdachten Plan. Und je weiter man mit der Fertigung des Gegenstandes gekommen ist, umso mehr wächst die Vorfreude über das fertiggestellte, projektierte „Kunstwerk“.  In der Holzwerkstatt der Martin-Buber-Schule kann man sich vom Eifer der Schülerinnen und Schüler überzeugen. Zwei Schulstunden vergehen wie im Flug.  Für die begleitenden Lehrer sind diese Arbeitslehrestunden Highlights Ihrer beruflichen Tätigkeit. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie sich Kinder und Jugendliche auf dieses praktische Tätigkeit einlassen  und von Ihrem Werken schulisch und eventuell auch beruflich profitieren. Nicht selten erfährt der Eine oder der Andere in dieser Zeit etwas über seine bisher unentdeckten Begabungen und Fähigkeiten und nutzt diese Erfahrungen auch mit Selbstbewusstsein in anderen Lebensbereichen.  Mit dem sehr gut ausgestatteten Arbeitslehrebereich der Martin-Buber-Schule wurden hier ideale Bedingungen geschaffen, die die Fachlehrer und auch die Schülerinnen und Schüler der Schule ausgiebig und gerne nutzen. (ml)bshp.de