92 Jugendliche bekommen ihr Abschlusszeugnis an der Martin-Buber-Schule in Heppenheim

Copyright Echo Online 14.06.2018

HEPPENHEIM – (jn). „Die Plackerei mit Höhen und Tiefen hat ein Ende, euer Einsatz hat sich mehr oder weniger gelohnt, doch ihr habt es geschafft und wir gratulieren euch“, begrüßte am Dienstag Schulleiterin Petra Röhrig die 92 Jugendlichen, die ihren Haupt- oder Realschulabschluss an der Martin-Buber-Schule (MBS) bestanden haben und in der neuen Aula verabschiedet wurden. Zum ersten Mal, dank der Renovierung, mit einer richtigen „akademischen Feier“, und so bot sich bei der Zeugnisübergabe ein schönes Bild, das die Absolventen sicher in Erinnerung behalten werden.

 

Gesamte Schulzeit während der Umbauphase
Froh gestimmte Eltern, zufriedene Klassenlehrer und ihre ehemaligen Schützlinge in festlichen Outfits ergaben einen prächtigen Rahmen, Worte der Anerkennung und Aufmunterung durften nicht fehlen. Die Schulleiterin erinnerte die Abgänger, von denen manche nur zwölf Monate, andere acht Jahre den Unterricht an der MBS besucht hatten, an eine Gemeinsamkeit: „Ihr seid ein Jahrgang, der während seiner gesamten Schulzeit den Umbau der Schule über sich ergehen lassen musste. Ständig musste geräumt und umgezogen werden, eine Klasse wurde noch im jetzt stillgelegten Nebengebäude unterrichtet, eine andere musste in den alten Bioraum im Keller ausgelagert werden. Aber das habt ihr gut und unbeschadet überstanden – schade nur, dass ihr die Einweihungsfeier nach zehn Jahren Bauzeit nicht mehr miterleben werdet.“ In diesem Jahrgang seien viele dabei, die gut gelernt, zuverlässig Klassenbücher geführt und Ordnungsdienst übernommen haben, die sich als Klassensprecher oder in Sozialpraktika engagiert und sich uneigennützig eingesetzt haben für die Belange der Mitschüler oder mehr Gerechtigkeit, so die Schulleiterin.
Stellvertretend dankte sie den Schulsprechern Marie Franken, Omar Ouro-Koura und Abdul Kadir, aber auch den Eltern, die die Schule unterstützt haben auch in der Vermittlung von Kompetenzen wie Drogenprävention, Integration, Fairness, Inklusion von Schwächeren und dem Umgang mit Computer, Smartphone und sozialen Medien.
„Mehr Mut und Zusammenhalt: Engagiert euch in wichtigen, die Welt bewegenden Dingen, tragt dazu bei, diese unsere Welt zu erhalten in all ihrer Vielfalt und all ihrer Schönheit. Ich wünsche euch alles Glück auf eurem weiteren Lebensweg und drücke euch die Daumen, dass ihr es schafft, einen Teil eurer Träume wahr werden zu lassen.“
Doch zunächst warten Berufsausbildung oder der Übergang auf weiterführende Schulen auf die 48 Abgänger, die einen qualifizierten Abschluss geschafft haben. Nachdem die Klassenlehrer ihren Schülern die Zeugnisse ausgehändigt hatten, wurden die Klassenbesten mit der Eins vor dem Komma noch einmal extra geehrt. Den musikalischen Part hatten Fachleiter Matthias Jakob und Lehramtsstudent Albert Sänger vorbereitet. Mit dem Song „Better in Time“ leiteten Jennifer Scholl und Blerona Jashari (10bR) über zum Finale.

Eine 10. Abschlussklasse sammelte für einen guten Zweck. Das gespendete Geld kommt Anni’s Suppenküche zu Gute. Vielen Dank im Namen der Pfarrei St. Peter.