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Fachbereiche

Fachbereich Arbeitslehre

Ansprechpartner: Frau Steiner

Das Fach Arbeitslehre soll die Schülerinnen und Schüler auf das Arbeits-, Berufs- und Wirtschaftsleben vorbereiten. In den 5. und 7. Klassen werden in kleinen Gruppen überwiegend praktische Inhalte, wie Töpfern, Werken mit Holz, Kochen und Nähen an der Nähmaschine, in den jeweiligen Fachräumen vermittelt. In dem Zusammenhang werden vielseitige handwerkliche Erfahrungen, Einblicke in unterschiedliche Arbeitsprozesse und Produktionsverfahren und das Erkennen eigener Stärken und Interessen ermöglicht.
Zudem werden Wirtschaftszusammenhänge aufgezeigt und verbraucherbewusstes Handeln erkannt. Da der Einsatz des Computers in der Arbeitswelt immer größere Bedeutung einnimmt, ist es wichtig, gerade auch im Fach Arbeitslehre, informationstechnisches Wissen zu vermitteln. Von daher bekommen die Schülerinnen und Schüler in den 5. Klassen bereits eine erste Einführung in die  Arbeit mit dem Computer.
In den 8. und 9. Klassen findet die Berufswahlvorbereitung statt, mit den Schwerpunkten Betriebspraktikum und Bewerbungsverfahren. Diese Unterrichtsinhalte, die für die Berufsfindung sehr wichtig sind, werden unterstützt durch verschiedene außerunterrichtlichen Angebote, wie z.B. Assessmentcenter, Ausbildungsmessen usw. (siehe Berufsorientierung).

Fachbereich Biologie

Ansprechpartner: Herr Domes

Neben dem Unterricht im Regelunterricht bietet der Fachbereich Biologie alljährlich einen Walderlebnistag für die 5. Klassen an.

 

Fachbereich Chemie

Ansprechpartner: Herr Menzner

Das Fach Chemie wird ab der 8.Klasse unterrichtet. Dabei geht es buchstäblich um die Stoffe aus denen die Welt besteht.
Wir untersuchen die Eigenschaften der Stoffe und die Möglichkeiten sie zu verbinden, dabei werden chemische Sachverhalte nicht nur theoretisch sondern auch in vielfältiger Form praktisch bearbeitet. Seit 2006 besitzen wir ein modernes Labor mit sehr guter Grundausstattung – nach dem Umbau 2014/2015 hat man uns versprochen, dass diese Situation noch etwas „luxuriöser“ wird.
Die Schüler/Innen werden im Laufe der Jahre Einblicke erhalten in die Möglichkeiten, aber auch in das Gefährdungspotential von Stoffen aller Art. Neben anorganischer Chemie und der Entwicklung eines erweiterten Atommodells auf der Basis des Herrn Bohr wird auch die organische Chemie im letzten Jahr große Bedeutung haben.
Bei einem Wechsel auf eine weitergehende gymnasiale Ausbildung nach der erfolgreich abgeschlossenen 10.Klasse sind sie damit sogar den „reinen“ Gymnasialschülern ein halbes Jahr voraus.

 

Fachbereich Deutsch

Ansprechpartner: Frau Jansenberger

LRS-Förderung

Ansprechpartner: Frau Korte

Alle 5.Klassen werden eingangs getestet. Danach folgt die Einteilung in LRS-Kurse nach zusätzlicher mündlicher Ergänzung der Leistungsbeurteilung des jeweiligen Fachkollegen.

Anschließende Bekursung in Kleingruppen ab 5./2, die regelmäßige Unterrichts-Teilnahme ist verpflichtend. Folgetest vor Beendigung des Schulhalbjahres, entsprechender Zeugnisvermerk. Verlässt ein SuS den LRS-Kurs aufgrund des erwünschten Niveaus, erfolgt ab Klasse 6 zur Stabilisierung für 1/2-Jahr zunächst, der Übergang in einen Förderkurs.

  • Testanforderungen steigen in Klasse 6 an, da weitere Ausdifferenzierung der Leistungsstufe.
  • In Klasse 7 schließt sich eine weitere Steigerung der Differenzierung an.
  • In Klasse 8./1 höchste Leistungsstufe im Testverfahren.

Danach besteht keine LRS-Förderung mehr.

Konzept zur Leseförderung

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ (nach Aldous Huxley)

Das Konzept zur Leseförderung an der Martin-Buber-Schule hat sich zum Ziel gesetzt, die Lesekompetenz, die Lesemotivation und die Freude an Literatur kontinuierlich zu fördern. In den Jahrgangsstufen 5-10 werden hierzu, angelehnt an das Deutsch-Curriculum, folgende Themen zur Leseförderung durchgeführt:

  • Jahrgangsstufe 5:  Erstellen eines Leseausweises für die Mediothek und Durchführung einer Lesekisten-Ausstellung im Deutschunterricht
  • Jahrgangsstufe 6:  Vorlesewettbewerb und Durchführung einer Lesenacht in der Mediothek
  • Jahrgangsstufe 7:  Buchvorstellungen im Deutschunterricht
  • Jahrgangsstufe 8:  Erstellen eines Hörspiels (fächerübergreifend mit dem Fach Musik) oder verfassen einer eigenen Theaterszene angelehnt an eine Lektüre
  • Jahrgangsstufe 9:  Verfassen einer Buchkritik
  • Jahrgangsstufe 10:  Ausarbeitung und Gestaltung einer Fotostory

 

Fachbereich Englisch

Ansprechpartner: Frau Pavic

Englisch ist die am weitesten verbreitete internationale Verkehrssprache, die Sprache von Wissenschaft und Technik, Wirtschaft, Handel und Verkehr. Für die Berufsfelder der Realschulabsolventen ist sie deshalb von besonderer Bedeutung. Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Nutzung und weltweite Verbreitung des Internets und seiner Dienste sind durch das Englische entscheidend vorangetrieben worden. Schließlich hat das Englische weitere Lebensbereiche in Kultur und Politik entscheidend mitgeprägt. Die Beherrschung des Englischen eröffnet daher eine Vielfalt von Möglichkeiten zum Austausch von Informationen im öffentlichen, beruflichen und privaten Bereich.

Der Englischunterricht in der Realschule baut auf dieser Erkenntnis auf. Er hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, das Englische als Verständigungsmittel zu verwenden.  Hierzu gehört, dass sie zu folgenden sprachlichen Leistungen im Englischen befähigt werden: grundlegende Sprechhandlungen ausführen sowie Formeln sprachlicher Konvention verwenden; Absichten, Meinungen und Gefühle kundtun; Bitten, Wünsche und Aufforderungen äußern sowie derartige Äußerungen anderer verstehen und darauf reagieren; Fragen stellen und beantworten; Feststellungen treffen, Aussagen begründen und sowohl wirkliche als auch nur vorgestellte Sachverhalte zusammenhängend darstellen, erörtern und beurteilen. Zum anderen strebt er die Fähigkeit an, zusammenhängende größere sprachliche Ganzheiten (Sach-, Gebrauchs- und fiktionale Texte) hörend bzw. lesend zu verstehen, die in ihnen enthaltenen Informationen aufzunehmen, einzuordnen, zu gewichten und zu deuten bzw. zu verwerten.

                                                                                                         Quelle:  Lehrplan Realschule Hessen, 2002

Fachbereich Erdkunde

Ansprechpartner: Herr Menzner

Im Fach Erdkunde wird in der Jahrgängen 5 und 6 inhaltlich der Schwerpunkt auf Deutschland und Europa gelegt, außerdem erfährt man grundlegende Informationen über den Zusammenhang und die Unterschiede von Wetter und Klima.

Es werden dabei auch typische Arbeitsweisen eingeführt und neben dem Einsatz von digitalen Medien kommt auch die „altmodische“ Arbeit mit Karten und Atlas nicht zu kurz.

Nach einer kleinen „Pause“ in den Jahrgängen 7 (HS) sowie 7 und 8 (RL) wird in den letzten beiden Jahren wieder Erdkunde unterrichtet. Jetzt liegen die Schwerpunkte einmal auf der Betrachtung des gesamten Erdkörpers (Stichpunkte: Plattentektonik, Vulkanismus, Erdbeben, weltweites Klima, Entwicklungsländer) und den weltweiten anthropogenen Einflüssen.

Aufgrund des jetzt höheren Abstraktionsvermögens der älteren Schüler/Innen können jetzt die Themen tiefgehender behandelt werden, Zusammenhänge aufgezeigt und die Auswirkungen der anthropogenen Handlungen kontrovers diskutiert werden.

Erdkunde

Mehrere Vulkankrater auf Island (Bild: Menzner 2014)

 

Teil des Mittelatlantischen Rückens, der hier( auf der von Menschen Island getauften Landmasse) an seiner einzigen Stelle über dem Meeresspiegel liegt und somit „begehbare“ Erdbewegung darstellt.

 

Fachbereich Französisch

Ansprechpartnerin: Frau Jeckel

Stundenumfang und Rahmenbedingungen:

Das Fach Französisch wird an der Martin-Buber-Schule im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts von Klasse 7 – 10 angeboten. In Klasse 7 werden 5 Stunden unterrichtet, in Klasse 8 werden 4 Stunden unterrichtet und in Klasse 9 und 10 jeweils 3 Stunden.

Zurzeit gibt es an der Martin-Buber-Schule zwei Französischlehrerinnen: Frau Jeckel und Frau Zappen.

 

Inhalte und Zugangsvoraussetzungen:

Zum Fach Französisch gehören neben Wortschatz und Grammatik auch Themen aus der Landeskunde Frankreichs. Auch einen Ausflug nach Straßburg unternimmt jede/r Schüler*in, der/die das Fach Französisch besucht.

Dennoch sollten sich Schüler*innen, die vorhaben, Französisch zu wählen, darüber im Klaren sein, dass dieses Fach einen hohen Lernaufwand mit sich bringt. Genauso wie in Englisch werden regelmäßig Vokabeltests sowie zusätzlich Grammatik- und Verbentests geschrieben. Auch 4-5 Klassenarbeiten pro Schuljahr sind verpflichtend.

Daher sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: Schüler*innen, die Französisch wählen möchten, sollten zum Zeitpunkt der WPU-Fachauswahl in Englisch die Note 2 und in Deutsch mindestens die Note 3 haben. Außerdem sollten sie eine hohe Lernbereitschaft und echtes Interesse an einer weiteren Fremdsprache mitbringen.

Jede/r Schüler*in hat auch noch nach Klasse 10 an einer weiterführenden Schule die Möglichkeit, eine zweite Fremdsprache zu erlernen. Es ist also nicht zwingend notwendig, Französisch in der Realschule zu belegen, um später das Abitur zu machen.

 

Fachbereich Geschichte

Ansprechpartner: Herr Kolb

 

Fachbereich Kunst

Ansprechpartner: Frau Seidel

Fachschaftskolleginnen/-kollegen: Frau Pavic, Frau Buschendorff

An der Martin-Buber-Schule Heppenheim unterrichten wir das Fach Kunst wöchentlich in einer Doppelstunde in den Jahrgängen  5, 6 und 9. Unser Fachbereich wird voraussichtlich im Sommer 2017 über einen großen, neuen Kunstraum verfügen. Bis dahin findet der Unterricht in den Klassenräumen oder in der Tonwerkstatt statt. Schon jetzt bietet uns dieser Raum die Möglichkeit praktische und theoretische Arbeiten in vielfältigen Kunstprojekten umzusetzen.

Im Kunstunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ihre eigenen bildnerischen Ausdrucksfähigkeiten, ihre Kreativität zu entwickeln und zu erweitern, die Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit aller Sinne soll gestärkt und ausgebildet werden.

Hier einige unserer Unterrichtsthemen:

  • Ich und mein Lieblingstier, bildnerische Selbstdarstellung, KL. 5
  • Das Geisterhaus, dreidimensionale Gestaltung aus Alltagsmaterialien, KL. 5
  • Der Turm, Formatvergrößerung von A5 auf A2, KL. 6
  • Das Stillleben, Malerische Umsetzung eines selbstkomponierten Stilllebens aus realen Materialien, KL. 6
  • Licht und Schatten, Umsetzung dreidimensionaler Objekte per Bleistift
  • Neugestaltung eines Labels, Werbegestaltung, Kl. 9

Anschauliche Werke aus der Bildenden Kunst helfen den Schülerinnen/Schülern einen persönlichen Ausdruck über eine ausführliche Einleitung in eine fühlende, handelnde und reflektierende Umsetzung des Themas in ein eigenständiges Kunstwerk zu transformieren.Neben Kunstwerken wird aber auch die ästhetisch gestaltete Lebenswelt, die Alltagskultur von Kindern und Jugendlichen im Kunstunterricht aufgegriffen, um subjektive Nähe zu thematisieren, aber auch um kritische Distanz zu schaffen.

Im Dezember verwandelte ein Projekttag den AL Bereich zur „Gruselbahn“. Ausgestellt wurden die in den Klassen 5a und 5c erstellten „Geisterhäuser“. Leider können weitere Präsentationen der Schülerarbeiten erst wieder nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen vorgenommen werden.

Der schulinterne Lehrplan orientiert sich sehr eng an den Inhalten und Ziele den gültigen hessischen Bildungsstandards für die Haupt- und Realschule.

 

Fachbereich Mathematik

Ansprechpartner: Frau Englmeier

Alljährlich findet im Land Hessen ein Mathematikwettbewerb der 8. Klassen statt. Am ersten Donnerstag im Dezember treten die 8. Klassen aller hessischen Schulen jeweils gegen alle anderen Klassen derselben Schulform an. Jede Schule ermittelt in der 1. Runde ihre Schulsieger, die eine Runde weiterkommen. Die einzelnen Schulsieger ermitteln dann den Kreissieger.

Die Vorbereitung des Mathematikwettbewerbs findet im Rahmen des regulären Mathematikunterrichts statt.

 

Fachbereich Musik

Ansprechpartner: Herr Jakob

Der Fachbereich Musik bietet neben dem normalen Musikunterricht folgende AG`s an:

  • Unterstufenchor (Klasse 5-7) – Leitung: Frau Schubach
  • Gesangs-AG (Klasse 8-10) – Leitung: Herr Jakob

Mit der städtischen Musikschule, an der M. Jakob selbst über zehn Jahre lang unterrichtete, besteht eine gute Zusammenarbeit. Zur Zeit bietet die Musikschule in den Räumen der Martin-Buber-Schule eine kostenpflichtige Keyboard-AG an.

Das jüngste Projekt in Zusammenarbeit mit der Musikschule war der Djembé-Kurs mit Issa Camara. Ermöglicht und finanziert wurde dieser Kurs durch das Bundesbildungsministerium, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern entstanden keinerlei Kosten. Judith Portugall, stellvertretende Leiterin der Musikschule Heppenheim, wurde auf das Projekt aufmerksam und bot die Durchführung an der MBS an.

Jedes Frühjahr wird ein großes Schüler-Lehrerkonzert organisiert, zu dem die ganze Schulgemeinde herzlich eingeladen ist.

Daneben gibt es für die Schülerinnen und Schüler weitere Auftrittsmöglichkeiten beim „Tag der offenen Tür“ sowie beim Sommerfest der Martin Buber Schule.

 

Fachbereich Physik

Ansprechpartner: Frau Buschendorff

 

Fachbereich Politik und Wirtschaft

Ansprechpartner: Frau Schubach & Frau Ulrich

Das Fach Politik und Wirtschaft (PoWi) vermittelt auf der Basis des gültigen Lehrplans die Kenntnisse und Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler befähigen, politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Sachverhalte zu verstehen.
Auf der Grundlage eines begründeten politischen Urteils, das sich an den Norm- und Wertvorstellungen des Grundgesetzes und der Hessischen Verfassung orientiert, sollen sie befähigt sein als mündige Bürgerinnen und Bürger in einem demokratischen Staat zu handeln.
PoWi wird in den Jahrgangsstufen 7-10 durchgängig unterrichtet. In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird das Fach jeweils einstündig und in den Klassen 9 und 10 zweistündig unterrichtet.
In den Stufen 7 und 8 werden gesellschaftliche und demokratische Grundlagen gelegt, um diese dann in Klasse 9 und 10 auf weltpolitische Fragestellungen anzuwenden.
Ergänzend zu den in den Lehrplänen festgeschriebenen Inhalten werden im Fachbereich PoWi die Schlüsselkompetenzen mit Hilfe von vielfältiger Methodenarbeit gefördert. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern ein demokratisches und ökonomisch durchdachtes Handeln in der späteren Berufswelt.

 

Fachbereich Religion/Ethik

Ansprechpartner: Herr Krenz (evangelische Religion und Ethik), Frau Mußbach (katholische Religion und Ethik)

Der Fachbereich Religion/Ethik setzt folgende Schwerpunkte:

  • Unterstützung der hauptamtlichen Ansprechpartner bei der Vorbereitung und Durchführung der Schulgottesdienste
  • Mitarbeit am schulinternen Suchtpräventionsprojekt „Erleben macht Schule“ der 7.Klasse  im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts
    Im Zusammenhang mit dem Thema „Diakonie – Menschen brauchen Hilfe“ erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über soziale Einrichtungen, Hilfsangebote, Selbsthilfegruppen etc. in Heppenheim und Umgebung.
  • Integration des Themas „Glück“ in den Religions- und Ethikunterricht der Klasse 8
    Nach unserer Überzeugung muss Schule die Sicht auf ihre Schülerinnen und Schüler verändern, die „Defizitbrille“ absetzen und die Stärken, die jedes Kind hat, mehr in den Fokus nehmen. Bei der Unterrichtung des Themas „Glück“ lässt sich dies verwirklichen. Das Curriculum enthält viele Inhalte, die Schülerinnen und Schülern sinnstiftende Impulse vermitteln, eigene Perspektiven zu entwickeln. Das Besondere dieses Unterrichtsaspekts: Menschen haben einen Anspruch, glücklich sein zu können. Glück kann man lernen.

 

Fachbereich Sport

Ansprechpartner: Herr Keller

Neben dem Regelunterricht im Fach Sport bietet der Fachbereich zahlreiche Zusatzangebote an:

Die Schule besitzt eine eigene Kletterwand. Wir lehren Sichern, Klettern im Rahmen des Sportunterrichts, des Wahlpflichtangebotes und in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften.

Zusätzlich veranstaltet der Fachbereich mittlerweile für jede Jahrgangsstufe einen Sporttag, an welchem unsere Jahrgangsstufenturniere ausgetragen werden.

Innerhalb des Betreuungsangebotes der Martin-Buber-Schule bieten wir täglich ein Sportangebot an.

 

Interkultureller Fachbereich (IKL)

Ansprechpartner: Frau Hellwig

Hinter diesem Fachbereich verbirgt sich die Sprachintensivklasse (SIK) der Martin-Buber-Schule. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern verschiedener Kontinente treffen hier aufeinander. Trotz ihrer unterschiedlichen Kulturen und ihrer unterschiedlichen Einreisebiographien treibt diese Schüler eine gemeinsame Hürde: Die Überwindung der Sprachbarriere. In der Sprachintensivklasse lernen sie in erster Linie die deutsche Sprache und in diesem Zusammenhang die deutsche Kultur kennen.

In die Sprachintensivklasse werden Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger aufgenommen. Dies sind Schülerinnen und Schüler, die im Verlauf des Schuljahres im schulpflichtigen Alter nach Deutschland kommen und nur geringe oder keine Deutschkenntnisse haben. Sie müssen intensiv Deutsch als Zweitsprache lernen, um im deutschen Bildungssystem oder Berufsleben Fuß zu fassen. Die Verweildauer der Schüler in der Sprachintensivklasse ist in der Regel ein Schuljahr und kann nach Beschluss der Klassenkonferenz auf maximal 2 Jahre ausgedehnt werden. Das Ziel der I-Klasse ist, die Schülerinnen und Schüler möglichst intensiv und schnell in DaZ fortzubilden, damit sie baldmöglichst in den Regelunterricht integriert werden können und diesem weitgehend selbständig folgen können. Als kompensatorische Maßnahme nach der Aufnahme in eine Regelklasse der MBS gibt es den Intensivkurs.

Das Alter der Schülerinnen und Schüler liegt in der Regel im Bereich der Sekundarstufe I, wobei es hiervon Abweichungen geben kann, weil ein Schüler z.B. als Bürgerkriegsflüchtling nach Deutschland kommt, das Regelalter der Realschule überschritten hat, aber natürlich grundlegenden DaZ – Unterricht braucht, um ins deutsche Bildungssystem integriert zu werden. Ein solcher Schüler besucht die Sekundarstufe I-Schule Martin Buber, weil der DaZ – Unterricht in Intensivklassen zurzeit in Hessen nicht für die Sekundarstufe II vorgesehen ist.

Die Unterrichtsanforderungen an die Lehrkräfte der Sprachintensivklasse sind sehr hoch, weil die Arbeit in der I-Klasse einen Umgang mit Heterogenität der Lerngruppe auf verschiedenen Ebenen bedeutet: die Schüler sind im Alter der Jahrgangsstufen 5 – 10 oder sogar 11, die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler reicht von 0-Anfängern bis hin zu dem Bereich z.B. B1, B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, stark emotional und psychisch belastete Schüler aus Bürgerkriegssituationen sind zu betreuen, neben ökonomisch gut integrierten Schülern aus den ehemaligen Anwerbeländern, die „lediglich“ eine schwache Sprachkompetenz in Deutsch aufweisen. Manche Schüler können die Realschule und deren Leistungsanforderungen als Schulform anstreben, während andere alphabetisiert werden müssen oder auch intellektuell und psychisch stark durch ihre Erlebnisse vor der Ankunft in Deutschland in Anspruch genommen sind.